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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Hoffnung für Alle
Ein Klagelied Davids, das er dem HERRN sang wegen des Benjaminiters Kusch.
Ein Klagelied von David. Er trug es dem HERRN vor, als er unter den Anschuldigungen des Benjaminiters Kusch zu leiden hatte.
HERR, mein Gott, ich flüchte mich zu dir; hilf mir vor allen Verfolgern und rette mich,
HERR, mein Gott, bei dir suche ich Schutz. Bring mich in Sicherheit vor all meinen Verfolgern! Ich bitte dich: Rette mich doch,
damit niemand wie ein Löwe mein Leben zerreißt, mich packt und keiner ist da, der rettet!
sonst bin ich ihnen hilflos ausgeliefert und sie zerfleischen mich wie ein Löwe seine Beute.
Wenn ich das getan habe, HERR, mein Gott, wenn an meinen Händen Unrecht klebt,
HERR, mein Gott, wenn das zutrifft, was man mir vorwirft — wenn ich wirklich anderen Unrecht getan habe,
wenn ich meinem Freunde Böses tat, wenn ich den ausraubte, der mich jetzt grundlos bedrängt,
wenn ich das Vertrauen von Freunden missbraucht oder tatsächlich diejenigen beraubt habe, die mich nun grundlos in die Enge treiben —,
dann soll mich der Feind verfolgen und ergreifen; er trete zu Boden mein Leben und lege in den Staub meine Ehre. [Sela]
dann sollen meine Feinde mich verfolgen, mich einholen und zu Boden treten. Dann habe ich diesen ehrlosen Tod verdient!
HERR, steh auf in deinem Zorn, erheb dich gegen die Wut meiner Bedränger! Wach auf zu mir hin! Du hast zum Gericht gerufen.
Greif ein, HERR, und strafe sie in deinem Zorn! Stelle dich meinen Feinden entgegen, die so unerbittlich gegen mich wüten! Komm und hilf mir! Du willst doch, dass das Recht wieder beachtet wird!
Um dich stehe die Schar der Völker im Kreis, über sie kehre zu deinem Thron in der Höhe zurück!
Versammle alle Völker um dich zum Gericht, nimm deinen Platz hoch oben auf dem Thron ein.
Der HERR richtet die Völker. Verschaffe mir Recht, HERR, nach meiner Gerechtigkeit, nach meiner Unschuld, die mich umgibt!
HERR, du bist Richter über die Völker. Vor aller Öffentlichkeit verschaffe mir Recht, denn du weißt, dass ich unschuldig bin.
Die Bosheit der Frevler finde ein Ende, doch dem Gerechten gib Bestand, der du Herzen und Nieren prüfst, gerechter Gott!
Setz der Bosheit der Bösen ein Ende und richte den wieder auf, der deinen Willen tut! Du, Gott, bist unbestechlich, und niemand kann dich täuschen!
Mein Schutz ist Sache Gottes, er ist Retter derer, die redlichen Herzens sind.
Gott ist für mich wie ein schützender Schild; er rettet den, der aufrichtig mit ihm lebt.
Gott ist ein gerechter Richter, ein Gott, der an jedem Tag zürnt.
Gott ist ein gerechter Richter, jeden Tag gilt den Bösen sein Zorn.
Fürwahr, wieder schärft der Frevler sein Schwert, spannt seinen Bogen und zielt.
Wenn jemand vom Unrecht nicht ablässt, dann schärft Gott sein Schwert, er spannt seinen Bogen und legt an.
Doch gegen sich selbst hat er tödliche Waffen gerichtet, bereitet sich glühende Pfeile.
Er rüstet sich mit tödlichen Waffen und macht seine Brandpfeile zum Schuss bereit.
Siehe, Unrecht empfängt er; er geht schwanger mit Unheil und gebiert Lüge.
Ein Mensch, der Gott ablehnt, trägt Bosheit in sich und brütet immer neues Unheil aus. Nichts als Lügen bringt er zur Welt!
Ein Loch hat er gegraben und es ausgeschaufelt, da fiel er in die Grube, die er selber gemacht hat.
Doch wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Seine Untat kehrt auf sein Haupt zurück und auf seinen Scheitel steigt seine Gewalttat herab.
Das Unheil, das er anderen bereitet hat, trifft ihn schließlich selbst; er wird zum Opfer seiner eigenen Bosheit.