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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
Переклад Біблії Огієнка
Eines Tages klagte die Witwe eines Prophetenjüngers Elisa ihre Not: »Herr, du hast doch meinen verstorbenen Mann gekannt. Du weißt, dass er große Ehrfurcht vor dem HERRN hatte. Aber nun ist einer gekommen, dem wir noch Geld schulden, und hat gedroht, meine beiden Söhne als Sklaven zu nehmen, wenn ich nicht sofort bezahle.«
А одна з жінок пророчих синів кли́кала до Єлисей, говорячи: „Помер раб твій, мій чоловік! А ти знаєш, що раб твій боявся Господа. А позича́льник прийшов ось, щоб забрати собі двоє дітей моїх за рабів“.
»Wie kann ich dir nur helfen?«, überlegte Elisa. »Hast du noch irgendwelche Vorräte im Haus?« Sie antwortete: »Mein Herr, außer einem kleinen Krug mit Öl habe ich gar nichts mehr.«
І сказав до неї Єлисей: „Що́ я зроблю тобі? Розкажи мені, що́ є в тебе в домі“. А та відказала: „Нічого нема в домі твоєї невільниці, — є тільки горня́ оливи“.
»Gut«, sagte er, »geh und leih dir von deinen Nachbarinnen leere Krüge aus, aber nicht zu wenige!
А він сказав: „Іди, позич собі настороні́ по́суд від усіх сусі́док твоїх, по́суд порожній. Не бери мало!
Dann geh mit deinen Söhnen ins Haus und verriegle die Tür! Als Nächstes gießt du dein Öl in die Gefäße. Sobald eins voll ist, stell es zur Seite!«
І вві́йдеш, і замкне́ш двері за собою та за синами своїми, і поналива́єш у всі ті посу́дини, а повні повідставля́й“.
Die Witwe tat, was Elisa ihr aufgetragen hatte. Sie verriegelte die Haustür hinter sich und ihren Söhnen. Die beiden Jungen reichten ihr die Krüge, und sie goss das Öl hinein.
І пішла вона від нього, і замкну́ла двері за собою та за синами своїми. Вони подава́ли їй по́суд, а вона налива́ла.
Bald waren alle Gefäße voll, und als die Mutter rief: »Gebt mir noch einen Krug!«, antwortete einer ihrer Söhne: »Wir haben keine leeren Krüge mehr!« Von da an vermehrte sich das Öl nicht mehr.
І сталося, коли понапо́внювано по́суд, то сказала вона до сина свого: „Подай мені ще по́суду!“ А він відказав їй: „Нема вже по́суду“. І спини́лася олива.
Die Frau eilte zum Propheten Elisa und erzählte ihm, was geschehen war. Da forderte er sie auf: »Geh nun und verkauf das Öl! Von dem Erlös kannst du deine Schulden bezahlen, und es wird noch genug übrig bleiben, damit du und deine Söhne davon leben können.«
І вона прийшла, і доне́сла Божому чоловікові. І він сказав: „Іди, продай ту оливу, та й заплати своєму позича́льникові. А ти та сини́ твої будете жити на позоста́ле“.
Als Elisa einmal nach Schunem kam, lud ihn eine wohlhabende Frau des Dorfes zum Essen ein. Von da an war er jedes Mal in ihrem Haus zu Gast, wenn er in Schunem vorbeikam.
І сталося певного дня, і прийшов Єлисе́й до Шуна́му, а там була багата жінка, — і вона сильно просила його до себе поїсти хліба. І бувало, скільки разів прихо́див він, захо́див туди їсти хліб.
Eines Tages sagte die Gastgeberin zu ihrem Mann: »Ich bin sicher, dass der Mann, der oft zu uns kommt, ein heiliger Bote Gottes ist!
І сказала вона до чоловіка свого: „Ось я познала, що Божий чоловік, який за́вжди прихо́дить до нас, він святий.
Wollen wir ihm nicht im oberen Stockwerk ein kleines Zimmer einrichten? Wir stellen ihm ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und eine Lampe hinein. So kann er sich zurückziehen und etwas ausruhen, wenn er uns besucht.«
Зробім же малу муровану го́рницю, і поставимо йому там ліжко, і стола, і стільця́, і свічника́. І коли він прихо́дитиме до нас, то захо́дитиме туди“.
Als Elisa wieder einmal nach Schunem kam, ging er in sein neues Zimmer hinauf und ruhte sich aus.
Одно́го ра́зу прийшов він туди, і зайшов до горниці та й ліг там.
Dann befahl er seinem Diener Gehasi: »Geh zu unserer Gastgeberin und sag ihr: ›Du hast dir für uns so viel Mühe gemacht. Können wir auch etwas für dich tun? Sollen wir vielleicht beim König oder beim Heerführer ein gutes Wort für dich einlegen?‹« Gehasi ging hinunter und rief nach der Frau. Als er sein Angebot vorgetragen hatte, wehrte sie ab: »Ach, es geht mir doch gut. Ich habe so viele Verwandte hier in der Stadt.«
І сказав він до свого слуги Ґехазі: „Поклич оцю шунамі́тянку!“ І той покли́кав її, і вона стала перед ним.
Als der Diener mit dieser Antwort zurückkam, fragte Elisa ihn: »Was könnte man sonst für diese Frau tun?« Gehasi erwiderte: »Nun, die Frau hat keine Kinder, und ihr Mann ist schon ziemlich alt.«
І сказав він: „Що́ ж зробити їй?“ А Ґехазі відказав: „Та вона не має сина, а чоловік її стари́й“.
Da sagte der Prophet: »Gut, ruf sie her!« Gehasi holte die Frau. Sie kam und blieb in der Tür stehen.
А він сказав: „Поклич її“. І він покликав її, і вона стала при вході.
Elisa erklärte ihr: »Nächstes Jahr um diese Zeit wirst du einen Sohn in den Armen halten!« »Ach, mein Herr«, rief sie, »belüge mich nicht. Du bist doch ein Bote Gottes!«
І він сказав: „На цей озна́чений час, коли саме цей час ве́рнеться, ти обійма́тимеш сина!“ А вона відказала: „Ні, пане, чоловіче Божий, не говори неправди своїй невільниці!“
Doch einige Zeit später wurde die Frau schwanger und brachte ein Jahr nach diesem Gespräch einen Sohn zur Welt, genau wie Elisa es vorausgesagt hatte.
Та зачала́ та жінка, і породи́ла сина на той озна́чений час, того саме ча́су, про який говорив до неї Єлисей.
Inzwischen war der Junge größer geworden. Eines Tages lief er aufs Feld hinaus zu seinem Vater, der dort mit den Arbeitern Getreide erntete.
І росло те дитя. А одно́го ра́зу вийшло воно до свого́ ба́тька до женці́в.
Auf einmal begann der Junge zu jammern: »Mein Kopf tut so weh!« Sofort befahl der Vater einem der Knechte: »Trag ihn schnell nach Hause!«
І сказало воно до свого батька: „Голова моя, голова моя!“ А той сказав слузі: „Занеси́ його до його матері!“
Der Knecht brachte den Jungen nach Hause zu seiner Mutter. Sie setzte sich hin und nahm ihn auf den Schoß. Gegen Mittag aber starb er.
І той поніс його, і приніс його до його матері. І сиділо воно на її колінах аж до полу́дня, та й померло...
Da trug sie das tote Kind ins obere Schlafzimmer hinauf, legte es auf das Bett des Propheten und schloss den Raum ab. Dann eilte sie auf das Feld hinaus
І ввійшла вона, і поклала його на ліжко Божого чоловіка, і замкну́ла за ним двері та й вийшла.
und rief ihrem Mann zu: »Ich brauche einen Knecht und eine Eselin! Ich muss sofort zu dem Propheten. Ich bin bald wieder zurück.«
І покликала вона свого чоловіка та й сказала: „Пришли мені одно́го із слуг та одну з ослиць, і я поїду до Божого чоловіка й вернуся“.
Erstaunt fragte ihr Mann: »Warum willst du ihn ausgerechnet heute besuchen? Es ist doch kein Feiertag, weder Neumond noch Sabbat!« Sie ging gar nicht auf die Frage ein, sondern verabschiedete sich kurz
А він сказав: „Чому ти їдеш до нього? Сьогодні не новомісяччя й не субота“. А вона відказала: „Добре!“
und lief zurück, um die Eselin zu satteln. Dann befahl sie ihrem Diener: »Treib das Tier tüchtig an, damit wir schnell vorankommen. Halt erst an, wenn ich es sage!«
І осідла́ла вона ослицю, і сказала до свого слуги: „Поганяй та йди. Не затримуй мені в їзді, аж поки не скажу́ тобі“.
So kam sie zum Propheten Elisa an den Berg Karmel. Als er sie von weitem kommen sah, sagte er überrascht zu seinem Diener Gehasi: »Da kommt ja unsere Gastgeberin aus Schunem!
І поїхала вона, і приїхала до Божого чоловіка, до гори Карме́л. І сталося, як Божий чоловік побачив її зда́лека, то сказав до слуги свого Ґехазі: „Ось та шунамі́тянка!
Lauf ihr entgegen und frag sie, ob es ihr, ihrem Mann und dem Kind gut geht!« »Ja, ja, es geht uns gut«, antwortete sie auf Gehasis Frage.
Побіжи ж назу́стріч їй та й скажи їй: Чи все гара́зд тобі, чи гаразд чоловікові твоєму, чи гаразд дитині?“ А та відказала: „Усе гаразді“
Doch kaum war sie bei Elisa auf dem Berg, da fiel sie vor ihm nieder und umklammerte seine Füße. Gehasi wollte sie wegstoßen, aber Elisa wehrte ab: »Lass sie! Irgendetwas bedrückt sie sehr, aber ich weiß nicht was, denn der HERR hat mir nichts gesagt.«
І прийшла вона до Божого чоловіка на го́ру, і сильно схопи́ла за но́ги його. А Ґехазі підійшов, щоб відіпхну́ти її, та Божий чоловік сказав: „Позостав її, бо затурбо́вана душа її, а Господь затаїв це передо мною й не сказав мені“.
Da brach es aus ihr heraus: »Habe ich dich, mein Herr, etwa um einen Sohn gebeten? Habe ich damals nicht sogar abgewehrt und gesagt, du solltest mir keine falschen Hoffnungen machen?«
А вона сказала: „Чи я жадала сина від пана? Чи я не говорила: Не впрова́джуй мене в обма́ну?“
»Gehasi, mach dich sofort fertig zum Aufbrechen!«, befahl Elisa seinem Diener. »Nimm meinen Stab und eile so schnell wie möglich nach Schunem. Wenn du unterwegs jemandem begegnest, dann bleib nicht stehen, um ihn zu begrüßen, und wenn dich einer anredet, gib keine Antwort! Geh und leg meinen Stab auf das Gesicht des Jungen!«
І він сказав до Ґехазі: „Опережи сте́гна свої, і візьми мою па́лицю в руку свою та й іди. Коли спітка́єш кого, не повітаєш його, а коли хто повітає тебе, не відповіси́ йому. І покладеш мою палицю на хло́пцеве обличчя“.
Doch die Mutter bestand darauf, dass Elisa selbst mitkam. Sie sagte: »So wahr der HERR lebt und so wahr du lebendig vor mir stehst: Ohne dich gehe ich nicht nach Hause!« Da gab er nach und ging mit ihr.
А мати того хлопця сказала: „Як живий Господь і жива душа твоя, — я не полишу́ тебе!“ І він устав і пішов за нею.
Gehasi war vorausgeeilt und hatte den Stab auf das Gesicht des toten Jungen gelegt. Doch ohne Erfolg — der Junge bewegte sich nicht und gab auch keinen Laut von sich. Da kehrte Gehasi wieder zurück, um es Elisa zu melden. Unterwegs traf er ihn und berichtete: »Er ist nicht aufgewacht!«
А Ґехазі пішов перед ними, і поклав ту палицю на хлопцеве обличчя, та не було ані голосу, ані чуття. І вернувся він навпроти нього, і доніс йому, говорячи: „Не збуди́вся той хлопець!“
Als Elisa in Schunem angekommen war, ging er allein hinauf in sein Zimmer und verriegelte die Tür hinter sich. Noch immer lag das Kind regungslos auf dem Bett. Elisa betete zum HERRN.
І ввійшов Єлисей у дім, аж ось той хлопець лежить мертвий на ліжку його!
Dann legte er sich so auf den toten Jungen, dass sein Mund auf dem Mund des Kindes lag, seine Augen auf dessen Augen und seine Hände auf dessen Händen. Während er so dalag, wurde der Leib des Toten langsam warm.
І ввійшов він, і ліг на того хло́пця, і поклав уста свої на уста його, а очі свої на очі його, і долоні свої на долоні його. І схилився над ним, і стало тепле тіло тієї дитини!...
Der Prophet stand auf, verließ das Zimmer und ging im Haus umher. Schließlich kehrte er zurück und legte sich noch einmal auf den Jungen. Da nieste das Kind siebenmal und schlug die Augen auf.
І він зно́ву ходив по дому раз сюди́, а раз туди́. І ввійшов він, і знову схилився над ним, — і чхнув той хлопець аж до семи раз. І розплю́щив той хлопець очі свої.
Elisa rief nach Gehasi und befahl ihm: »Hol schnell unsere Gastgeberin!« Als sie das Zimmer betrat, sagte Elisa zu ihr: »Hier ist dein Sohn.«
І покликав він Ґехазі та й сказав: „Поклич ту шунамі́тянку!“ І той покликав її. І прийшла вона до нього, і він сказав: „Забери свого сина!“
Die Frau warf sich vor dem Propheten zu Boden. Dann ging sie zusammen mit ihrem Sohn hinunter.
І ввійшла вона, і впала до його ніг, і вклони́лася до землі. І взяла́ вона сина свого та й вийшла...
Elisa kehrte nach Gilgal zurück. Zu der Zeit herrschte im Land eine Hungersnot. Als Elisa einmal vor den Prophetenjüngern in Gilgal sprach, befahl er seinem Diener: »Setz den großen Topf auf und koch den Prophetenjüngern etwas zu essen!«
І вернувся Єлисей до Ґілґалу. А в Краю́ був голод, і пророчі сини сиділи перед ним. І сказав він до свого хлопця: „Пристав великого горшка́, і звари їжу для пророчих синів“.
Da ging einer der jungen Männer hinaus, um auf dem Feld nach etwas Essbarem zu suchen. Er fand ein wildes Rankengewächs mit Früchten. Davon pflückte er so viele, wie er in seinem Mantel tragen konnte, und eilte damit zurück. Er schnitt die Früchte in Stücke und warf sie in den Topf, obwohl keiner von ihnen das Gewächs kannte.
І вийшов один на поле, щоб назбирати ярини́, і знайшов там витку́ рослину, і назбирав із неї повну свою одежу диких огіркі́в. І він прийшов, і накриши́в до горшка́ ї́жі, бо вони не знали того́.
Das Gemüse wurde an die Männer verteilt. Doch schon nach ein, zwei Bissen konnten sie nichts mehr essen und schrien entsetzt: »Elisa, du Bote Gottes, das Essen ist giftig, wir werden alle sterben!«
І поналива́ли вони лю́дям їжі. І сталося, як вони їли ту їжу, то закричали й сказали: „Смерть у горшку, чоловіче Божий!“ І не могли вони їсти...
Elisa befahl: »Bringt mir etwas Mehl!« Er schüttete das Mehl in den Topf, rührte um und sagte: »So, nun könnt ihr es an alle austeilen und essen.« Jetzt war das Gericht genießbar und richtete keinen Schaden an.
А він сказав: „Дайте муки́!“ І він всипав її до горшка і сказав: „Наливай наро́дові, і нехай їдять!“ І вже не було́ нічого злого в горшку́.
Ein anderes Mal kam ein Mann aus Baal-Schalischa und brachte dem Propheten einen Beutel frische Getreidekörner und die ersten zwanzig Gerstenbrote vom Korn der neuen Ernte. Elisa sagte zu seinem Diener: »Verteile es an die Prophetenjünger, damit sie sich satt essen können!«
І прийшов один чоловік із Баал-Шалішу, і приніс Божому чоловікові хліб первопло́ду, — двадцять ячмінних хлібці́в та зе́рна в колоска́х у своїй торбі. І сказав Єлисе́й: „Дай наро́дові, і нехай вони їдять!“
»Was!«, rief Gehasi erstaunt. »Diese paar Brote soll ich hundert hungrigen Männern vorsetzen?« Doch Elisa blieb dabei: »Verteile es an alle! Denn der HERR sagt: ›Man wird sich satt essen und sogar noch übrig lassen.‹«
А слуга його сказав: „Що оце покладу я перед сотнею чоловіка?“ Та він відказав: „Дай наро́дові, і нехай їдять, бо так сказав Господь: їжте й позоставте!“