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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Ein Psalm der Kinder Korah, vorzusingen.
  • Ein Lied der Nachkommen von Korach.
  • Höret zu, alle Völker; merket auf, alle, die in dieser Zeit leben,
  • Hört zu, all ihr Völker! Horcht auf, ihr Bewohner der Erde!
  • (beide, gemeiner Mann und Herren, beide, reich und arm, miteinander!
  • Ob ihr einfache oder vornehme Leute seid, ob arm oder reich —
  • (Mein Mund soll von Weisheit reden und mein Herz von Verstand sagen.
  • ich habe euch Wichtiges zu sagen! Meine Worte sind die Worte eines Weisen, und tiefe Einsicht spricht aus ihnen.
  • (Ich will einem Spruch mein Ohr neigen und kundtun mein Rätsel beim Klange der Harfe.
  • Denn ich höre genau zu, wenn Gott mir Sprüche der Weisheit vermittelt, beim Spiel auf der Laute will ich euch nun ihre Bedeutung erklären.
  • (Warum sollte ich mich fürchten in bösen Tagen, wenn mich die Missetat meiner Untertreter umgibt,
  • Warum sollte ich mich fürchten, wenn ein Unglück naht, wenn ich umgeben bin von boshaften und hinterhältigen Menschen?
  • die sich verlassen auf ihr Gut und trotzen auf ihren großen Reichtum?
  • Sie verlassen sich auf ihren Reichtum, mit Geld und Luxus protzen sie.
  • ( Kann doch einen Bruder niemand erlösen noch ihn Gott versöhnen
  • Doch niemand kann für das Leben seines Freundes bezahlen, niemand kann ihn bei Gott vom Tod freikaufen.
  • (denn es kostet zuviel, eine Seele zu erlösen; man muß es lassen anstehen ewiglich,
  • Denn ein Menschenleben kann man nicht mit Gold aufwiegen — aller Reichtum dieser Welt wäre noch zu wenig!
  • daß er fortlebe immerdar und die Grube nicht sehe.
  • Keiner lebt hier ewig, niemand kann dem Grab entrinnen.
  • Denn man wird sehen, daß die Weisen sterben sowohl als die Toren und Narren umkommen und müssen ihr Gut andern lassen.
  • Jeder kann es sehen: Auch die klügsten Menschen werden vom Tod ereilt, genauso wie Tagträumer und Dummköpfe. Ihren Besitz müssen sie zurücklassen — für andere!
  • Das ist ihr Herz, daß ihre Häuser währen immerdar, ihre Wohnungen bleiben für und für; und haben große Ehre auf Erden.
  • Sie bilden sich ein, dass ihre Häuser für die Ewigkeit gebaut sind und alle Generationen überdauern. Aber es hilft ihnen nichts, selbst wenn sie ganze Länder besessen haben.
  • Dennoch kann ein Mensch nicht bleiben in solchem Ansehen, sondern muß davon wie ein Vieh.
  • Reichtum und Ansehen erhalten keinen Menschen am Leben; er verendet wie das Vieh.
  • Dies ihr Tun ist eitel Torheit; doch loben’s ihre Nachkommen mit ihrem Munde. (Sela.)
  • Dieses Schicksal trifft alle, die auf sich selbst vertrauen und sich in ihrem überheblichen Gerede gefallen:
  • Sie liegen in der Hölle wie Schafe, der Tod weidet sie; aber die Frommen werden gar bald über sie herrschen, und ihr Trotz muß vergehen; in der Hölle müssen sie bleiben.
  • Ahnungslos wie Schafe trotten sie in die Totenwelt; ihr Hirte dort ist niemand anderes als der Tod. Ihr Körper verwest im Grab, und ihre vornehmen Häuser zerfallen. Dann bricht ein neuer Morgen an — der Tag, an dem die aufrichtigen Menschen über sie triumphieren.
  • Aber Gott wird meine Seele erlösen aus der Hölle Gewalt; denn er hat mich angenommen. (Sela.)
  • Ich bin gewiss: Gott wird mich erlösen, er wird mich den Klauen des Todes entreißen.
  • Laß dich’s nicht irren, ob einer reich wird, ob die Herrlichkeit seines Hauses groß wird.
  • Lass dich nicht einschüchtern, wenn einer steinreich wird und sein Haus immer prachtvoller ausstattet!
  • Denn er wird nichts in seinem Sterben mitnehmen, und seine Herrlichkeit wird ihm nicht nachfahren.
  • Nichts kann er davon mitnehmen, wenn er stirbt; was er angehäuft hat, folgt ihm nicht ins Grab.
  • Er tröstet sich wohl dieses guten Lebens, und man preiset’s, wenn einer sich gütlich tut;
  • Er preist sich selbst: »Ich bin meines Glückes Schmied!«, und man schmeichelt ihm, weil er so erfolgreich ist.
  • aber doch fahren sie ihren Vätern nach und sehen das Licht nimmermehr.
  • Und doch kommt auch er dorthin, wo seine Vorfahren sind, die nie mehr das Licht sehen.
  • Kurz, wenn ein Mensch in Ansehen ist und hat keinen Verstand, so fährt er davon wie ein Vieh.
  • Ein Mensch mag zu Reichtum und Ansehen kommen; aber wenn er keine Einsicht erlangt, verendet er wie das Vieh.

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