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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch fürder erwählen und sie in ihr Land setzen. Und Fremdlinge werden sich zu ihnen tun und dem Hause Jakob anhangen.
  • Der HERR wird sich Jakobs erbarmen und Israel von Neuem erwählen. Er wird ihnen Ruhe gewähren auf ihrem Boden; Fremde gesellen sich ihnen bei und schließen sich dem Haus Jakob an.
  • Und die Völker werden sie nehmen und bringen an ihren Ort, daß sie das Haus Israel besitzen wird im Lande des HERRN zu Knechten und Mägden, und sie werden gefangen halten die, von welchen sie gefangen waren, und werden herrschen über ihre Dränger.
  • Völker werden sie nehmen und sie an ihren Ort bringen und das Haus Israel wird sie sich als Erbbesitz zu eigen machen, auf dem Boden des HERRN zu Knechten und Mägden. Sie werden die gefangen halten, die sie gefangen hielten, und ihre Antreiber niedertreten.
  • Und zu der Zeit, wenn dir der HERR Ruhe geben wird von deinem Jammer und Leid und von dem harten Dienst, darin du gewesen bist,
  • Und wenn der HERR dir Ruhe gewährt von deinem Leiden, von deiner Unruhe und der harten Knechtschaft, mit der du geknechtet warst,
  • so wirst du solch ein Lied anheben wider den König von Babel und sagen: Wie ist’s mit dem Dränger so gar aus, und der Zins hat ein Ende!
  • dann wirst du auf den König von Babel dieses Spottlied anstimmen und sagen: Wie fand der Antreiber ein Ende, zu Ende ist der Übermut.
  • Der HERR hat die Rute der Gottlosen zerbrochen, die Rute der Herrscher,
  • Der HERR hat den Stab der Frevler zerbrochen, den Stock der Herrschenden,
  • welche die Völker schlug mit Grimm ohne Aufhören und mit Wüten herrschte über die Heiden und verfolgte ohne Barmherzigkeit.
  • der Völker schlug im Grimm — mit Schlägen ohne Unterlass, der Nationen in seinem Zorn zertrat — mit schonungsloser Verfolgung.
  • Nun ruht doch alle Welt und ist still und jauchzt fröhlich.
  • Die ganze Erde ist zur Ruhe gekommen, sie wurde still. Sie brachen in Jubel aus.
  • Auch freuen sich die Tannen über dich und die Zedern auf dem Libanon (und sagen): »Weil du liegst, kommt niemand herauf, der uns abhaue.
  • Auch die Zypressen, die Zedern des Libanon freuten sich über dich: Seitdem du daliegst, kommt keiner mehr herauf, um uns zu fällen.
  • Die Hölle drunten erzitterte vor dir, da du ihr entgegenkamst. Sie erweckt dir die Toten, alle Gewaltigen der Welt, und heißt alle Könige der Heiden von ihren Stühlen aufstehen,
  • Das Totenreich drunten bebte dir und deiner Ankunft entgegen. Deinetwegen weckte es die Totengeister auf, alle Anführer der Erde; von ihren Thronen ließ es aufstehen alle Könige der Nationen.
  • daß dieselben alle umeinander reden und sagen zu dir: »Du bist auch geschlagen gleichwie wir, und es geht dir wie uns.
  • Sie alle antworten und sagen zu dir: Auch du bist kraftlos geworden wie wir, uns bist du gleich geworden.
  • Deine Pracht ist herunter in die Hölle gefahren samt dem Klange deiner Harfen. Maden werden dein Bett sein und Würmer deine Decke.
  • Hinabgestürzt zur Unterwelt ist dein Hochmut, der Klang deiner Harfen. Unter dir sind Maden ausgebreitet und Würmer sind deine Decke.
  • Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie bist du zur Erde gefällt, der du die Heiden schwächtest!
  • Wie bist du vom Himmel gefallen, Strahlender, du Sohn der Morgenröte. Wie bist du zu Boden geschmettert, du Bezwinger der Nationen.
  • Gedachtest du doch in deinem Herzen: »Ich will in den Himmel steigen und meinen Stuhl über die Sterne Gottes erhöhen;
  • Du aber hattest in deinem Herzen gesagt: Den Himmel will ich ersteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten. Ich will mich niedersetzen auf dem Versammlungsberg, im äußersten Norden.
  • ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung in der fernsten Mitternacht; ich will über die hohen Wolken fahren und gleich sein dem Allerhöchsten.
  • Ich will über Wolkenhöhen emporsteigen, dem Höchsten will ich mich gleichstellen.
  • Ja, zur Hölle fährst du, zur tiefsten Grube.
  • Doch in die Unterwelt wirst du hinabgestürzt, in die tiefste Grube.
  • Wer dich sieht, wird dich schauen und betrachten (und sagen): »Ist das der Mann, der die Welt zittern und die Königreiche beben machte?
  • Die dich sehen, starren dich an und überlegen: Ist das der Mann, der die Erde erzittern, Königreiche erbeben ließ?
  • der den Erdboden zur Wüste machte und die Städte darin zerbrach und gab seine Gefangenen nicht los?
  • Der die Erde zur Wüste gemacht hat, ihre Städte zerstörte und seine Gefangenen nicht nach Hause entließ?
  • Alle Könige der Heiden miteinander liegen doch mit Ehren, ein jeglicher in seinem Hause;
  • Alle Könige der Nationen ruhen in Ehren, jeder in seinem Haus;
  • du aber bist verworfen fern von deinem Grabe wie ein verachteter Zweig, bedeckt von Erschlagenen, die mit dem Schwert erstochen sind, die hinunterfahren zu den Steinen der Grube, wie eine zertretene Leiche.
  • du aber bist hingeworfen fern von deinem Grab, wie ein verachteter Spross, mit Erschlagenen bedeckt, vom Schwert Durchbohrten, die in steinerne Grüfte hinabsteigen wie ein zertretener Leichnam.
  • Du wirst nicht wie jene begraben werden, denn du hast dein Land verderbt und dein Volk erschlagen; denn man wird des Samens der Boshaften nimmermehr gedenken.
  • Mit ihnen bist du nicht vereint im Grab, denn du hast dein Land zugrunde gerichtet, hingemordet dein eigenes Volk; die Brut von Übeltätern wird in Ewigkeit nicht mehr genannt werden.
  • Richtet zu, daß man seine Kinder schlachte um ihrer Väter Missetat willen, daß sie nicht aufkommen noch das Land erben noch den Erdboden voll Städte machen.
  • Richtet die Schlachtbank her für seine Söhne wegen der Schuld ihrer Väter, damit sie nicht aufstehen, um die Welt in Besitz zu nehmen und die Fläche des Erdkreises mit Städten zu füllen!
  • Und ich will über sie kommen, spricht der HERR Zebaoth, und zu Babel ausrotten ihr Gedächtnis, ihre Übriggebliebenen, Kind und Kindeskind, spricht der HERR,
  • Ich werde gegen sie aufstehen — Spruch des HERRN der Heerscharen — und werde von Babel Namen und Überrest ausrotten, Nachkommen und Nachfahren — Spruch des HERRN.
  • und will Babel machen zum Erbe der Igel und zum Wassersumpf und will sie mit einem Besen des Verderbens kehren, spricht der HERR Zebaoth.
  • Ich mache es zum Besitz für die Eulen und zu Wassertümpeln; ich fege es hinweg mit dem Besen der Vernichtung — Spruch des HERRN der Heerscharen.
  • Der HERR Zebaoth hat geschworen und gesagt: Was gilt’s? es soll gehen, wie ich denke, und soll bleiben, wie ich es im Sinn habe:
  • Der HERR der Heerscharen hat geschworen: Wie ich es erdacht habe, so geschieht es; wie ich es plante, so kommt es zustande:
  • daß Assur zerschlagen werde in meinem Lande und ich ihn zertrete auf meinen Bergen, auf daß sein Joch von ihnen genommen werde und seine Bürde von ihrem Halse komme.
  • Assur in meinem Land zu zerbrechen — und auf meinen Bergen will ich es zertreten. Dann weicht von ihnen sein Joch und seine Last weicht von ihrer Schulter.
  • Das ist der Anschlag, den er hat über alle Lande, und das ist die ausgereckte Hand über alle Heiden.
  • Das ist der Plan, der für die ganze Erde beschlossen ist, das ist die Hand, die über alle Nationen ausgestreckt ist.
  • Denn der HERR Zebaoth hat’s beschlossen; wer will’s wehren? Und seine Hand ist ausgereckt; wer will sie wenden?
  • Denn der HERR der Heerscharen hat es beschlossen. Wer kann es vereiteln? Seine Hand ist ausgestreckt. Wer will sie zurückbiegen?
  • Im Jahr, da König Ahas starb, war dies die Last:
  • Im Todesjahr des Königs Ahas erging dieser Ausspruch:
  • Freue dich nicht, du ganzes Philisterland, daß die Rute, die dich schlug, zerbrochen ist! Denn aus der Wurzel der Schlange wird ein Basilisk kommen, und ihre Frucht wird ein feuriger fliegender Drache sein.
  • Freue dich nicht, ganz Philistäa, weil der Stock zerbrochen ist, der dich schlug; denn aus der Wurzel der Schlange geht eine Natter hervor und ihre Frucht ist ein geflügelter Seraf.
  • Denn die Erstlinge der Dürftigen werden weiden, und die Armen sicher ruhen; aber deine Wurzel will ich mit Hunger töten, und deine Übriggebliebenen wird er erwürgen.
  • Dann werden die Schwächsten der Schwachen Weide finden und die Armen in Sicherheit lagern; deine Wurzel aber werde ich durch Hunger töten und man wird deinen Rest umbringen.
  • Heule Tor! schreie Stadt! Ganz Philisterland ist feige; denn von Mitternacht kommt ein Rauch, und ist kein Einsamer in seinen Gezelten.
  • Heul auf, Tor! Schrei auf, Stadt! Verzage, ganz Philistäa! Denn von Norden kommt Rauch und keiner entfernt sich aus den Reihen seines Heeres.
  • Und was werden die Boten der Heiden hin und wieder sagen? «Zion hat der HERR gegründet, und daselbst werden die Elenden seines Volks Zuversicht haben.
  • Und was antwortet man den Gesandten einer solchen Nation? Der HERR hat Zion gegründet, in ihr finden die Armen seines Volkes Zuflucht.

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