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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Dies ist die Last über Babel, die Jesaja, der Sohn des Amoz, sah:
  • Ausspruch über Babel, den Jesaja, der Sohn des Amoz, geschaut hat:
  • Auf hohem Berge werfet Panier auf, rufet laut ihnen zu, winket mit der Hand, daß sie einziehen durch die Tore der Fürsten.
  • Auf einem kahlen Berg stellt ein Feldzeichen auf, erhebt ihnen die Stimme, schwingt die Hand, auf dass sie einziehen durch die Tore der Edlen!
  • Ich habe meinen Geheiligten geboten und meine Starken gerufen zu meinem Zorn, die da fröhlich sind in meiner Herrlichkeit.
  • Ich selbst habe meine Geheiligten aufgeboten, habe sogar meine Helden zu meinem Zorngericht gerufen, die über meine Hoheit frohlocken.
  • Es ist ein Geschrei einer Menge auf den Bergen wie eines großen Volks, ein Geschrei wie eines Getümmels der versammelten Königreiche der Heiden. Der HERR Zebaoth rüstet ein Heer zum Streit,
  • Horch, Getümmel auf den Bergen gleich einem zahlreichen Volk. Horch, Getöse von Königreichen, Nationen versammeln sich. Der HERR der Heerscharen mustert ein Kriegsheer.
  • sie kommen aus fernen Landen vom Ende des Himmels; ja, der HERR selbst samt den Werkzeugen seines Zorns, zu verderben das ganze Land.
  • Sie kommen aus einem fernen Land, vom Ende des Himmels: der HERR und die Waffen seines Zorns, um die ganze Erde zu verwüsten.
  • Heulet, denn des HERRN Tag ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen.
  • Schreit auf, denn der Tag des HERRN ist nahe; er kommt wie eine zerstörende Macht vom Allmächtigen.
  • Darum werden alle Hände laß und aller Menschen Herz wird feige sein.
  • Darum erschlaffen alle Hände und jedes Menschenherz verzagt.
  • Schrecken, Angst und Schmerzen wird sie ankommen; es wird ihnen bange sein wie einer Gebärerin; einer wird sich vor dem andern entsetzen; feuerrot werden ihre Angesichter sein.
  • Sie sind bestürzt; sie werden von Krämpfen und Wehen befallen, wie eine Gebärende winden sie sich. Einer starrt den andern an, wie Flammen glühen ihre Gesichter.
  • Denn siehe, des HERRN Tag kommt grausam, zornig, grimmig, das Land zu verstören und die Sünder daraus zu vertilgen.
  • Siehe, der Tag des HERRN kommt, voll Grausamkeit, Grimm und glühendem Zorn, um die Erde zur Wüste zu machen, und ihre Sünder vertilgt er von ihr.
  • Denn die Sterne am Himmel und sein Orion scheinen nicht hell; die Sonne geht finster auf, und der Mond scheint dunkel.
  • Die Sterne und Sternbilder am Himmel lassen ihr Licht nicht leuchten. Die Sonne ist dunkel bei ihrem Aufgang und der Mond lässt sein Licht nicht scheinen.
  • Ich will den Erdboden heimsuchen um seiner Bosheit willen und die Gottlosen um ihrer Untugend willen und will dem Hochmut der Stolzen ein Ende machen und die Hoffart der Gewaltigen demütigen,
  • Dann werde ich am Erdkreis die Bosheit heimsuchen und an den Frevlern ihre Schuld. Dem Hochmut der Stolzen mache ich ein Ende und erniedrige die Hoheit der Tyrannen.
  • daß ein Mann teurer sein soll denn feines Gold und ein Mensch werter denn Goldes Stücke aus Ophir.
  • Die Menschen mache ich seltener als Feingold, die Menschenkinder rarer als Golderz aus Ofir.
  • Darum will ich den Himmel bewegen, daß die Erde beben soll von ihrer Stätte durch den Grimm des HERRN Zebaoth und durch den Tag seines Zorns.
  • Darum werde ich den Himmel erzittern lassen und die Erde wird beben, weg von ihrem Ort, wegen des Grimms des HERRN der Heerscharen am Tag seines glühenden Zorns.
  • Und sie sollen sein wie ein verscheuchtes Reh und wie eine Herde ohne Hirten, daß sich ein jeglicher zu seinem Volk kehren und ein jeglicher in sein Land fliehen wird,
  • Wie aufgescheuchte Gazellen, wie Schafe, die niemand sammelt, so wendet sich jeder zu seinem Volk, so flieht jeder in sein Land.
  • darum daß, wer sich da finden läßt, erstochen wird, und wer dabei ist, durchs Schwert fallen wird.
  • Jeder, der gefunden wird, wird durchbohrt und jeder, der aufgegriffen wird, fällt durch das Schwert.
  • Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Weiber geschändet werden.
  • Ihre Kleinkinder werden vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert, ihre Frauen geschändet.
  • Denn siehe, ich will die Meder über sie erwecken, die nicht Silber suchen oder nach Gold fragen,
  • Siehe, ich stachle die Meder gegen sie auf, denen das Silber nichts gilt und das Gold nichts bedeutet.
  • sondern die Jünglinge mit Bogen erschießen und sich der Frucht des Leibes nicht erbarmen noch der Kinder schonen.
  • Und Bogen werden junge Männer niederstrecken; mit der Leibesfrucht haben sie kein Erbarmen, mit Kindern hat ihr Auge kein Mitleid.
  • Also soll Babel, das schönste unter den Königreichen, die herrliche Pracht der Chaldäer, umgekehrt werden von Gott wie Sodom und Gomorra,
  • Und Babel, die Zierde der Königreiche, die hochmütige Pracht der Chaldäer, wird wie Sodom und Gomorra sein, als Gott sie zerstörte.
  • daß man hinfort nicht mehr da wohne noch jemand da bleibe für und für, daß auch die Araber keine Hütten daselbst machen und die Hirten keine Hürden da aufschlagen;
  • Für immer wird sie unbewohnt sein, bis zu den fernsten Generationen wird sie nicht mehr besiedelt. Nicht einmal ein Beduine schlägt dort sein Zelt auf und Hirten lassen dort nicht lagern.
  • sondern Wüstentiere werden sich da lagern, und ihre Häuser voll Eulen sein, und Strauße werden da wohnen, und Feldgeister werden da hüpfen
  • Aber Wüstentiere werden dort lagern, ihre Häuser werden voller Eulen sein, Strauße wohnen dort und Bocksgeister hüpfen dort umher.
  • und wilde Hunde in ihren Palästen heulen und Schakale in den lustigen Schlössern. Und ihre Zeit wird bald kommen, und ihre Tage werden nicht säumen.
  • Hyänen heulen in ihren Palästen und Schakale in den Lustschlössern. Ihre Zeit ist nahegekommen und ihre Tage verzögern sich nicht.

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