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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Dies ist die Last über das Schautal: Was ist denn euch, daß ihr alle so auf die Dächer lauft?
  • Ausspruch über das Tal der Vision. Was ist denn mit dir, dass du mit all den Deinen auf die Dächer gestiegen bist?
  • Du warst voll Getönes, eine Stadt voll Volks, eine fröhliche Stadt. Deine Erschlagenen sind nicht mit dem Schwert erschlagen und nicht im Streit gestorben;
  • Vom Lärm erfüllte, tobende Stätte, fröhliche Stadt! Deine Durchbohrten sind nicht vom Schwert durchbohrt und keine Toten des Krieges.
  • alle deine Hauptleute sind vor dem Bogen gewichen und gefangen; alle, die man in dir gefunden hat, sind gefangen und fern geflohen.
  • Alle deine Wortführer sind gemeinsam geflohen, ohne einen Bogenschuss wurden sie gefangen; alle, die man von dir noch fand, wurden miteinander gefangen, wenn sie auch noch so weit flohen.
  • Darum sage ich: Hebt euch von mir, laßt mich bitterlich weinen; müht euch nicht, mich zu trösten über die Verstörung der Tochter meines Volks!
  • Darum habe ich gesagt: Schaut weg von mir, ich weine bitterlich! Bemüht euch nicht, mich zu trösten über die Verwüstung der Tochter meines Volkes!
  • Denn es ist ein Tag des Getümmels und der Zertretung und Verwirrung vom HERRN HERRN Zebaoth im Schautal um des Untergrabens willen der Mauer und des Geschreies am Berge.
  • Denn der Tag des tobenden Lärms, des Niedertretens und der Verwirrung gehört Gott, dem HERRN der Heerscharen, im Tal der Vision. Die Mauer bricht und das Hilfegeschrei reicht bis zum Berg.
  • Denn Elam fährt daher mit Köcher, Wagen, Leuten und Reitern, und Kir glänzt daher mit Schilden.
  • Elam hat den Köcher erhoben, bemannte Wagen, Reiter und Kir hat den Schild enthüllt.
  • Und es wird geschehen, daß deine auserwählten Täler werden voll Wagen sein, und Reiter werden sich lagern vor die Tore.
  • Deine erlesenen Täler füllten sich mit Wagen, die Reiter bezogen Stellung zum Tor hin.
  • Da wird der Vorhang Juda’s aufgedeckt werden, daß man schauen wird zu der Zeit nach Rüstungen im Hause des Waldes.
  • So legte er den Schutz Judas bloß. Und du blicktest an jenem Tag auf die Waffen im Waldhaus;
  • Und ihr werdet der Risse an der Stadt Davids viel sehen und werdet das Wasser des untern Teiches sammeln;
  • und ihr habt gesehen, dass die Risse der Stadt Davids zahlreich waren, und habt das Wasser des unteren Teichs gesammelt.
  • ihr werdet auch die Häuser zu Jerusalem zählen; ja, ihr werdet die Häuser abbrechen, die Mauer zu befestigen,
  • Und habt Jerusalems Häuser gezählt; ihr habt die Häuser abgerissen, um die Mauer zu verstärken.
  • und werdet einen Graben machen zwischen beiden Mauern vom Wasser des alten Teiches. Doch sehet ihr nicht auf den, der solches tut, und schauet nicht auf den, der solches schafft von ferneher.
  • Ein Sammelbecken habt ihr zwischen den Mauern angelegt für das Wasser des alten Teiches. Aber ihr habt nicht auf den geblickt, der es bewirkt, und auf den, der es von Ferne gestaltet, habt ihr nicht geschaut.
  • Darum wird der HERR HERR Zebaoth zu der Zeit rufen lassen, daß man weine und klage und sich das Haar abschere und Säcke anziehe.
  • Und der Herr, der GOTT der Heerscharen, rief an jenem Tag zum Weinen und zur Klage auf, zum Scheren einer Glatze und zum Gürten mit Sacktuch.
  • Wiewohl jetzt, siehe, ist’s eitel Freude und Wonne, Ochsen würgen, Schafe schlachten, Fleisch essen, Wein trinken (und ihr sprecht): »Lasset uns essen und trinken; wir sterben doch morgen!
  • Doch siehe: Freude und Frohsinn, Rindertöten und Schafeschlachten, Fleischessen und Weintrinken: Essen und trinken, denn morgen sterben wir.
  • Aber meinen Ohren ist vom HERRN Zebaoth offenbart: Was gilt’s, ob euch diese Missetat soll vergeben werden, bis ihr sterbet? spricht der HERR HERR Zebaoth.
  • Der HERR der Heerscharen offenbart sich in meinen Ohren: Diese Schuld wird euch nicht vergeben, bis ihr sterbt, spricht der Herr, der GOTT der Heerscharen.
  • So spricht der HERR HERR Zebaoth: Gehe hinein zum Schatzmeister Sebna, dem Hofmeister, und sprich zu ihm:
  • So spricht der Herr, der GOTT der Heerscharen: Auf, geh zu diesem Verwalter, zu Schebna, dem Palastvorsteher!
  • Was hast du hier? wem gehörst du an, daß du dir ein Grab hier hauen lässest, als der sein Grab in der Höhe hauen läßt und als der seine Wohnung in den Felsen machen läßt?
  • Wie kommst du dazu und wer bist du, dass du dir hier ein Grab ausgehauen hast? — Einer, der sich hoch oben sein Grab aushaut, sich im Felsen seine Wohnung ausmeißelt! —
  • Siehe, der HERR wird dich wegwerfen, wie ein Starker einen wegwirft, und wird dich greifen
  • Siehe, der HERR schleudert dich in hohem Bogen weg, Mann! — Er wickelt dich fest ein,
  • und dich umtreiben wie eine Kugel auf weitem Lande. Daselbst wirst du sterben, daselbst werden deine köstlichen Wagen bleiben, du Schmach des Hauses deines Herrn!
  • knäult dich zu einem Knäuel zusammen — wie einen Ball in ein nach allen Seiten hin offenes Land. Dort wirst du sterben und dorthin kommen deine Prunkwagen, du Schande im Haus deines Herrn.
  • Und ich will dich von deinem Stande stürzen, und von deinem Amt will ich dich setzen.
  • Ich werde dich von deinem Posten stoßen und er wird dich aus deiner Stellung reißen.
  • Und zu der Zeit will ich rufen meinen Knecht Eljakim, den Sohn Hilkias,
  • An jenem Tag werde ich meinen Knecht Eljakim, den Sohn Hilkijas, berufen.
  • und will ihm deinen Rock anziehen und ihn mit deinem Gürtel gürten und deine Gewalt in seine Hand geben, daß er Vater sei derer, die zu Jerusalem wohnen und des Hauses Juda.
  • Ich werde ihn mit deinem Gewand bekleiden und ihm deine Schärpe fest umbinden. Deine Herrschaft gebe ich in seine Hand und er wird zum Vater für die Einwohner Jerusalems und für das Haus Juda.
  • Und ich will die Schlüssel zum Hause Davids auf seine Schulter legen, daß er auftue und niemand zuschließe, daß er zuschließe und niemand auftue.
  • Ich werde ihm den Schlüssel des Hauses David auf die Schulter legen. Er wird öffnen und niemand ist da, der schließt; er wird schließen und niemand ist da, der öffnet.
  • Und will ihn zum Nagel stecken an einen festen Ort, und er soll haben den Stuhl der Ehre in seines Vaters Hause,
  • Ich werde ihn als Pflock an einer festen Stelle einschlagen und er wird zum Thron der Ehre für sein Vaterhaus.
  • daß man an ihn hänge alle Herrlichkeit seines Vaterhauses, Kind und Kindeskinder, alle kleinen Geräte, beide, Trinkgefäße und allerlei Krüge.
  • Dann wird sich an ihn das ganze Gewicht seines Vaterhauses hängen: die Sprösslinge und die Schösslinge, alles Kleingeschirr, von Schalen bis hin zu allen möglichen Krügen.
  • Zu der Zeit, spricht der HERR Zebaoth, soll der Nagel weggenommen werden, der am festen Ort steckt, daß er zerbreche und falle und seine Last umkomme. Denn der HERR sagt’s.
  • An jenem Tag — Spruch des HERRN der Heerscharen — weicht der Pflock, eingeschlagen an fester Stelle. Er wird herausbrechen, herunterfallen und die Last, die an ihm hängt, wird zerschlagen. Ja, der HERR hat gesprochen.

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