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Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Auflage 2017
Laß die Inseln vor mir schweigen und die Völker sich stärken! Laß sie herzutreten und nun reden; laßt uns miteinander rechten!
Ihr Inseln, hört schweigend auf mich, die Völker sollen neue Kraft empfangen! Sie sollen herantreten und ihre Sache vorbringen, gemeinsam wollen wir vor Gericht gehen.
Wer hat den Gerechten vom Aufgange erweckt? Wer rief ihn, daß er ging? Wer gab die Heiden und Könige vor ihm dahin, daß er ihrer mächtig ward, und gab sie seinem Schwert wie Staub und seinem Bogen wie zerstreute Stoppeln,
Wer hat vom Aufgang der Sonne den erweckt, dem Gerechtigkeit folgt auf seinen Schritten? Wer gibt ihm die Nationen preis und unterwirft ihm die Könige? Sein Schwert macht sie zu Staub, sein Bogen macht sie zu Spreu, die verweht.
daß er ihnen nachjagte und zog durch mit Frieden und ward des Weges noch nie müde?
Er verfolgt sie, rückt unversehrt vor, berührt kaum mit den Füßen den Weg.
Wer tut’s und macht es und ruft alle Menschen nacheinander von Anfang her? Ich bin’s, der HERR, der Erste und der Letzte.
Wer hat das bewirkt und vollbracht? Er, der von Anfang an die Generationen ins Dasein rief. Ich, der HERR, bin der Erste und noch bei den Letzten bin ich derselbe.
Da das die Inseln sahen, fürchteten sie sich, und die Enden der Erde erschraken; sie nahten und kamen herzu.
Die Inseln sehen es und geraten in Furcht, die Enden der Erde erzittern; sie nähern sich und kommen herbei.
Einer half dem andern und sprach zu seinem Nächsten: Sei getrost!
Dabei hilft einer dem andern; er sagt zu seinem Bruder: Sei stark!
Der Zimmermann nahm den Goldschmied zu sich und machten mit dem Hammer das Blech glatt auf dem Amboß und sprachen: Das wird fein stehen! und hefteten’s mit Nägeln, daß es nicht sollte wackeln.
So stärkt der Handwerker den Goldschmied, der, der mit dem Hammer glättet, den Schmied am Amboss. Er sagt: Die Lötung ist gut! Dann befestigt er das Ganze mit Nägeln, damit es nicht wackelt.
Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, du Samen Abrahams, meines Geliebten,
Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, Nachkomme meines Freundes Abraham:
der ich dich gestärkt habe von der Welt Enden her und habe dich berufen von ihren Grenzen und sprach zu dir: Du sollst mein Knecht sein; denn ich erwähle dich, und verwerfe dich nicht,
Ich habe dich von den Enden der Erde ergriffen, aus ihrem äußersten Winkel habe ich dich gerufen. Ich habe zu dir gesagt: Du bist mein Knecht, ich habe dich erwählt und dich nicht verworfen.
fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.
Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich habe dich stark gemacht, ja ich habe dir geholfen und dich gehalten mit meiner siegreichen Rechten.
Siehe, sie sollen zu Spott und zu Schanden werden alle, die dir gram sind; sie sollen werden wie nichts; und die Leute, die mit dir hadern, sollen umkommen,
Siehe, es müssen sich schämen und werden zuschanden alle, die sich gegen dich erhitzen. Die Männer, die mit dir streiten, werden wie ein Nichts und vergehen.
daß du nach ihnen fragen möchtest, und wirst sie nicht finden. Die Leute, die mit dir zanken, sollen werden wie nichts; und die Leute, die wider dich streiten, sollen ein Ende haben.
Du wirst sie suchen, aber nicht mehr finden, die Männer, die dich befeinden. Die Männer, die dich bekriegen, werden wie ein Nichts und nichtig.
Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand stärkt und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!
Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand ergreift und der zu dir sagt: Fürchte dich nicht, ich habe dir geholfen.
So fürchte dich nicht, du Würmlein Jakob, ihr armer Haufe Israel. Ich helfe dir, spricht der HERR, und dein Erlöser ist der Heilige in Israel.
Fürchte dich nicht, du armer Wurm Jakob, du kleines Israel! Ich habe dir geholfen — Spruch des HERRN. Und dein Erlöser ist der Heilige Israels.
Siehe, ich habe dich zum scharfen, neuen Dreschwagen gemacht, der Zacken hat, daß du sollst Berge zerdreschen und zermalmen und die Hügel zu Spreu machen.
Siehe, zu einem Dreschschlitten mache ich dich, zu einem neuen Schlitten mit vielen Schneiden. Berge wirst du dreschen und sie zermalmen und Hügel machst du zu Spreu.
Du sollst sie zerstreuen, daß sie der Wind wegführe und der Wirbel verwehe. Du aber wirst fröhlich sein über den HERRN und wirst dich rühmen des Heiligen in Israel.
Du worfelst sie und es verweht sie der Wind, es zerstreut sie der Sturm. Du aber jubelst über den HERRN, du rühmst dich des Heiligen Israels.
Die Elenden und Armen suchen Wasser, und ist nichts da; ihre Zunge verdorrt vor Durst. Aber ich, der HERR, will sie erhören; ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen.
Die Elenden und Armen suchen Wasser, doch es ist keines da; ihre Zunge vertrocknet vor Durst. Ich, der HERR, will sie erhören, ich, der Gott Israels, verlasse sie nicht.
Sondern ich will Wasserflüsse auf den Höhen öffnen und Brunnen mitten auf den Feldern und will die Wüste zu Wasserseen machen und das dürre Land zu Wasserquellen;
Auf den kahlen Hügeln lasse ich Ströme hervorbrechen und Quellen inmitten der Täler. Ich mache die Wüste zum Wasserteich und das ausgetrocknete Land zu sprudelnden Wassern.
ich will in der Wüste geben Zedern, Akazien, Myrten und Kiefern; ich will dem Gefilde geben Tannen, Buchen und Buchsbaum miteinander,
In der Wüste pflanze ich Zedern, Akazien, Ölbäume und Myrten. In der Steppe setze ich Zypressen, Platanen und auch Eschen,
auf daß man sehe und erkenne und merke und verstehe zumal, daß des HERRN Hand habe solches getan und der Heilige in Israel habe solches geschaffen.
damit alle sehen und erkennen, begreifen und verstehen, dass die Hand des HERRN dies gemacht hat, dass der Heilige Israels es erschaffen hat.
So lasset eure Sache herkommen, spricht der HERR; bringet her, worauf ihr stehet, spricht der König in Jakob.
Bringt eure Sache vor, spricht der HERR, schafft eure Beweise herbei, spricht Jakobs König!
Lasset sie herzutreten und uns verkündigen, was künftig ist. Saget an, was zuvor geweissagt ist, so wollen wir mit unserm Herzen darauf achten und merken, wie es gekommen ist; oder lasset uns doch hören, was zukünftig ist!
Sie sollen vorbringen und uns kundtun, was sich ereignen wird. Was bedeutet das Vergangene? Teilt es uns mit, damit auch wir unseren Sinn darauf richten und sein Ende erfahren! Oder lasst uns das Zukünftige hören!
Verkündiget uns, was hernach kommen wird, so wollen wir merken, daß ihr Götter seid. Wohlan, tut Gutes oder Schaden, so wollen wir davon reden und miteinander schauen.
Tut kund, was später noch kommt, damit wir erkennen: Ja, ihr seid Götter! Ja, tut Gutes und tut Böses, damit wir alle zusammen schauen und sehen!
Siehe, ihr seid aus nichts, und euer Tun ist auch aus nichts; und euch wählen ist ein Greuel.
Siehe, ihr seid nichts, euer Tun ist ein Nichts; einen Gräuel wählt, wer immer euch wählt.
Ich aber erwecke einen von Mitternacht, und er kommt vom Aufgang der Sonne. Er wird meinen Namen anrufen und wird über die Gewaltigen gehen wie über Lehm und wird den Ton treten wie ein Töpfer.
Ich habe ihn vom Norden erweckt und er kam; vom Aufgang der Sonne her ruft er meinen Namen an. Er zertritt Fürsten wie Lehm, wie ein Töpfer, der den Ton stampft.
Wer kann etwas verkündigen von Anfang? so wollen wir’s vernehmen oder weissagen zuvor? so wollen wir sagen: Du redest recht! Aber da ist kein Verkündiger, keiner, der etwas hören ließe, keiner, der von euch ein Wort hören möge.
Wer hat es kundgetan von Anfang an, sodass wir es wussten? Wer hat es im Voraus kundgetan, sodass wir sagen konnten: Es ist richtig? Niemand hat es kundgetan, niemand hat es gemeldet, keiner hörte von euch ein einziges Wort.
Ich bin der erste, der zu Zion sagt: Siehe, da ist’s! und Jerusalem gebe ich Prediger.
Ich habe zu Zion als Erster gesagt: Siehe, da sind sie! und gebe Jerusalem einen Freudenboten.
Dort aber schaue ich, aber da ist niemand; und sehe unter sie, aber da ist kein Ratgeber; ich frage sie, aber da antworten sie nichts.
Ich blicke umher, doch niemand ist da und unter diesen ist kein Ratgeber, dass ich sie fragen könnte und sie mir Antwort gäben.