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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Lutherbibel
Darum erbebt mein Herz sehr heftig, will mir von seiner Stelle springen.
Des entsetzt sich mein Herz und bebt.
Hört, hört das Toben seiner Stimme, welch ein Grollen seinem Mund entfährt!
O höret doch, wie sein Donner zürnt, und was für Gespräch von seinem Munde ausgeht!
Unter dem ganzen Himmel lässt er es los und sein Licht über die Säume der Erde.
Er läßt ihn hinfahren unter allen Himmeln, und sein Blitz scheint auf die Enden der Erde.
Hinter ihm brüllt der Donner drein, er dröhnt mit erhabener Stimme. Nicht hält er sie zurück, wenn sein Donner gehört wird.
Ihm nach brüllt der Donner, und er donnert mit seinem großen Schall; und wenn sein Donner gehört wird, kann man’s nicht aufhalten.
Gott dröhnt mit seiner Stimme, wunderbar, tut große Dinge, wir verstehen sie nicht:
Gott donnert mit seinem Donner wunderbar und tut große Dinge und wird doch nicht erkannt.
Dem Schnee befiehlt er: Fall zur Erde!, dem Regenschwall, seinen mächtigen Güssen.
Er spricht zum Schnee, so ist er bald auf Erden, und zum Platzregen, so ist der Platzregen da mit Macht.
Er versiegelt die Hand aller Menschen, sodass alle Welt sein Tun erkennt.
Aller Menschen Hand hält er verschlossen, daß die Leute lernen, was er tun kann.
Die Tiere verkriechen sich in ihr Versteck, sie lagern in ihren Höhlen.
Das wilde Tier geht in die Höhle und bleibt an seinem Ort.
Aus seiner Kammer kommt der Sturm, von den Winden des Nordens die Kälte.
Von Mittag her kommt Wetter und von Mitternacht Kälte.
Durch Gottes Hauch macht er das Eis, liegt starr des Wassers Fläche.
Vom Odem Gottes kommt Frost, und große Wasser ziehen sich eng zusammen.
Auch belädt er das Gewölk mit Nass, streut umher die leuchtenden Wolken.
Die Wolken beschwert er mit Wasser, und durch das Gewölk bricht sein Licht.
Sie ziehen hin und her, wie er sie lenkt, um alles, was er ihnen gebietet, zu wirken auf dem Kreis der Erde.
Er kehrt die Wolken, wo er hin will, daß sie schaffen alles, was er ihnen gebeut, auf dem Erdboden:
Sei es als Zuchtrute für seine Erde, sei es als Erweis seiner Huld, so lässt er sie treffen.
es sei zur Züchtigung über ein Land oder zur Gnade, läßt er sie kommen.
Hör dir dies an, Ijob! Steh still, um die Wunder Gottes zu betrachten!
Da merke auf, Hiob, stehe und vernimm die Wunder Gottes!
Weißt du, wie Gott ihnen Auftrag gibt, wie das Licht seiner Wolke aufstrahlt?
Weißt du wie Gott solches über sie bringt und wie er das Licht aus seinen Wolken läßt hervorbrechen?
Weißt du um der Wolke Schweben, um die Wunderwerke des Allwissenden?
Weißt du wie sich die Wolken ausstreuen, die Wunder des, der vollkommen ist an Wissen?
Du, dem die Kleider vor Hitze glühen, wenn die Erde unter dem Südwind liegt,
Du, des Kleider warm sind, wenn das Land still ist vom Mittagswinde,
wölbst du gleich ihm das Wolkenfirmament, das fest ist wie ein gegossener Spiegel?
ja, du wirst mit ihm den Himmel ausbreiten, der fest ist wie ein gegossener Spiegel.
Lehre du uns, was wir ihm sagen sollen! Nichts können wir vorbringen wegen der Finsternis.
Zeige uns, was wir ihm sagen sollen; denn wir können nichts vorbringen vor Finsternis.
Muss man ihm erst erzählen, wenn ich rede? Muss es erst einer sagen, dass es ihm mitgeteilt wird?
Wer wird ihm erzählen, daß ich wolle reden? So jemand redet, der wird verschlungen.
Und nun, wenn man das Licht nicht sieht, ist es verdunkelt durch die Wolken, ein Wind bläst und fegt sie weg.
Jetzt sieht man das Licht nicht, das am Himmel hell leuchtet; wenn aber der Wind weht, so wird’s klar.
Vom Norden naht ein goldener Glanz, um Gott her ist Furcht erregende Herrlichkeit.
Von Mitternacht kommt Gold; um Gott her ist schrecklicher Glanz.
Den Allmächtigen ergründen wir nicht, er ist erhaben an Macht und Recht, er ist reich an Gerechtigkeit; Recht beugt er nicht.
Den Allmächtigen aber können wir nicht finden, der so groß ist von Kraft; das Recht und eine gute Sache beugt er nicht.