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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Ein Weisheitslied Asafs. Lausche, mein Volk, meiner Weisung! Neigt euer Ohr den Worten meines Munds!
  • Von Asaf, zum Nachdenken. Höre, mein Volk, auf meine Weisungen; gib acht auf das, was ich dir sage!
  • Ich öffne meinen Mund zu einem Spruch; ich will Geheimnisse der Vorzeit verkünden.
  • Ich will in Sprüchen der Weisheit zu euch reden, die dunklen Rätsel aus alten Zeiten will ich euch erklären.
  • Was wir hörten und erfuhren, was uns die Väter erzählten,
  • Was wir gehört und erfahren haben, was schon unsere Väter uns erzählten,
  • das wollen wir ihren Kindern nicht verbergen, sondern dem kommenden Geschlecht erzählen: die ruhmreichen Taten des HERRN und seine Stärke, die Wunder, die er getan hat.
  • das wollen wir auch unseren Kindern nicht verschweigen. Jede Generation soll von Gottes mächtigen Taten hören, von allen Wundern, die der HERR vollbracht hat.
  • Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob, Weisung gab er in Israel und gebot unseren Vätern, ihre Kinder das alles zu lehren,
  • Er gab Israel sein Gesetz, den Nachkommen von Jakob gab er seine Gebote. Unseren Vorfahren befahl er, sie ihren Kindern bekannt zu machen.
  • damit das kommende Geschlecht davon erfahre, die Kinder, die noch geboren werden; sie sollen aufstehen und es ihren Kindern erzählen,
  • So soll jede Generation seine Weisungen kennen lernen — alle Kinder, die noch geboren werden. Auch diese sollen sie ihren Nachkommen einprägen.
  • damit sie ihr Vertrauen auf Gott setzen, die Taten Gottes nicht vergessen und seine Gebote bewahren
  • Sie alle sollen auf Gott ihr Vertrauen setzen und seine Machttaten nicht vergessen. Was er befohlen hat, sollen sie tun
  • und nicht werden wie ihre Väter, ein Geschlecht voll Trotz und Empörung, ein Geschlecht, dessen Herz nicht fest war und dessen Geist nicht treu zu Gott hielt.
  • und nicht so handeln wie ihre Vorfahren, die sich gegen Gott auflehnten und sich ihm widersetzten: Sie waren untreu und unbeständig.
  • Die Söhne Efraims, Kämpfer mit Pfeil und Bogen, wandten den Rücken am Tag der Schlacht;
  • Die Ephraimiter verfügten über gut ausgerüstete Bogenschützen. Trotzdem flohen sie, als es zur Schlacht kam.
  • Gottes Bund hielten sie nicht, sie weigerten sich, seiner Weisung zu folgen.
  • Sie hatten den Bund gebrochen, den Gott mit ihnen geschlossen hatte, und weigerten sich, nach seinem Gesetz zu leben.
  • Sie vergaßen seine Taten, die Wunder, die er sie sehen ließ.
  • Sie vergaßen seine großen Taten — alle Wunder, die er sie mit eigenen Augen hatte sehen lassen.
  • Vor den Augen ihrer Väter vollbrachte er Wunder im Land Ägypten, im Gefilde von Zoan.
  • Ja, schon ihre Vorfahren hatten seine Wunder erlebt, damals in Ägypten im Gebiet von Zoan.
  • Er spaltete das Meer und führte sie hindurch, er ließ das Wasser feststehen wie einen Damm.
  • Er teilte das Meer und ließ sie hindurchziehen, das Wasser türmte er auf wie einen Wall.
  • Er führte sie bei Tag mit der Wolke und die ganze Nacht mit leuchtendem Feuer.
  • Am Tag führte er sie mit einer Wolke und in der Nacht mit hellem Feuerschein.
  • Er spaltete Felsen in der Wüste und gab dem Volk reichlich zu trinken, wie mit Wassern der Urflut.
  • In der Wüste spaltete er Felsen und gab ihnen Wasser aus der Tiefe in Hülle und Fülle.
  • Er ließ Bäche aus dem Gestein entspringen, ließ Wasser fließen gleich Strömen.
  • Ganze Bäche brachen aus den Felsspalten hervor und stürzten herab wie ein Wasserfall.
  • Doch sie sündigten weiter gegen ihn, sie trotzten in der Wüste dem Höchsten.
  • Aber unsere Vorfahren sündigten weiter gegen Gott, den Höchsten, dort in der Wüste lehnten sie sich gegen ihn auf.
  • In ihrem Herzen versuchten sie Gott: Sie forderten Nahrung für ihr Verlangen.
  • Sie forderten Gott heraus und verlangten von ihm die Speise, auf die sie gerade Lust hatten.
  • Sie redeten gegen Gott; sie fragten: Kann uns denn Gott den Tisch decken in der Wüste?
  • Voller Misstrauen fragten sie: »Ist Gott denn überhaupt in der Lage, uns hier in der Wüste den Tisch zu decken?
  • Zwar hat er an den Felsen geschlagen, sodass Wasser floss und Bäche strömten. Kann er auch Brot geben und Fleisch bereiten seinem Volk?
  • Den Felsen hat er zwar gespalten, und das Wasser floss in Strömen heraus — aber kann er auch Brot herbeischaffen, kann er für sein Volk Fleisch auftreiben?«
  • Das hörte der HERR und ergrimmte; Feuer flammte auf gegen Jakob, Zorn erhob sich gegen Israel,
  • Als der HERR das hörte, wurde er zornig auf Israel; sein Zorn über sie entflammte wie ein zerstörendes Feuer.
  • weil sie Gott nicht glaubten und nicht auf seine Hilfe vertrauten.
  • Denn sie glaubten ihm nicht und rechneten nicht mit seiner Hilfe.
  • Da gebot er den Wolken droben und öffnete die Tore des Himmels.
  • Dennoch gab er den Wolken Anweisungen und öffnete die Schleusen des Himmels.
  • Er ließ Manna auf sie regnen als Speise, er gab ihnen Korn vom Himmel.
  • Er ließ das Manna auf sie herabregnen, Getreide vom Himmel gab er ihnen zu essen —
  • Jeder aß vom Brot der Starken; er sandte Nahrung, sie zu sättigen.
  • ja, sie aßen das Brot der Engel! Gott gab ihnen mehr als genug zum Sattwerden.
  • Er ließ den Ostwind losbrechen am Himmel, führte in seiner Macht den Südwind herbei.
  • Dann ließ er den Ostwind losbrausen und schickte auch den Südwind auf seine stürmische Reise.
  • Er ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub, gefiederte Vögel wie Sand am Meer.
  • Er ließ Fleisch auf sie herabregnen: Vögel, so zahlreich wie der Sand am Meer.
  • Er ließ sie mitten ins Lager fallen, rings um ihre Zelte.
  • Mitten ins Lager ließ er sie fallen, rings um ihre Zelte war alles damit bedeckt.
  • Sie aßen und wurden reichlich gesättigt; er hatte ihnen gebracht, was sie begehrten.
  • Sie aßen davon und wurden mehr als satt; so gab Gott ihnen das, was sie verlangten.
  • Noch aber hatten sie ihre Gier nicht gestillt, noch war die Speise in ihrem Mund,
  • Doch sie hatten ihre Gier kaum gestillt und sich das Fleisch gerade erst in den Mund geschoben,
  • da erhob sich gegen sie Gottes Zorn; unter ihren Kräftigen schlug er zu und streckte die jungen Männer Israels nieder.
  • als Gott aufs Neue zornig wurde. Er brachte ihre stärksten Männer um und vernichtete die jungen Krieger Israels.
  • Doch sie sündigten trotz allem weiter und glaubten nicht seinen Wundern.
  • Dennoch sündigten sie weiter und vertrauten ihm nicht, obwohl er all diese Wunder vollbracht hatte.
  • Darum ließ er ihre Tage schwinden wie einen Hauch und ihre Jahre in jähem Schrecken.
  • Da ließ er ihr Leben ohne jeden Sinn verstreichen, von Angst erfüllt gingen ihre Jahre dahin.
  • Wenn er dreinschlug, fragten sie nach Gott, kehrten um und suchten ihn.
  • Immer wenn Gott einige von ihnen tötete, fragten sie wieder nach ihm, von Reue ergriffen suchten sie Gott.
  • Sie dachten daran, dass Gott ihr Fels ist und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.
  • Dann erinnerten sie sich, dass er ihr Beschützer war, dass er, der Höchste, sie befreit hatte.
  • Doch sie täuschten ihn mit ihrem Mund und belogen ihn mit ihrer Zunge.
  • Aber ihre Reue war nicht echt: Jedes ihrer Worte war eine Lüge, nichts von dem, was sie sagten, war ehrlich.
  • Ihr Herz hielt nicht fest zu ihm, sie hielten seinem Bund nicht die Treue.
  • Ihr Vertrauen auf Gott war schwach und unbeständig; sie standen nicht treu zu dem Bund, den er mit ihnen geschlossen hatte.
  • Doch er ist barmherzig, vergab die Schuld und vernichtete nicht. Oftmals ließ er ab von seinem Zorn und unterdrückte seinen Groll.
  • Trotzdem blieb er barmherzig, vergab ihre Schuld und vernichtete sie nicht. Immer wieder hielt er seinen Zorn zurück, anstatt ihm freien Lauf zu lassen.
  • Denn er dachte daran, dass sie Fleisch sind, nur ein Hauch, der vergeht und nicht wiederkehrt.
  • Er wusste ja, wie vergänglich sie waren — flüchtig wie ein Hauch, der verweht und nicht wiederkehrt.
  • Wie oft haben sie ihm in der Wüste getrotzt, ihn gekränkt in der Steppe!
  • Wie oft boten sie Gott die Stirn, wie oft verletzten sie ihn tief, dort in der Wüste!
  • Immer wieder stellten sie ihn auf die Probe, sie reizten den Heiligen Israels.
  • Immer wieder forderten sie ihn heraus, sie beleidigten den heiligen Gott Israels.
  • Sie dachten nicht mehr an seine Hand, an den Tag, als er sie vom Gegner befreite,
  • Sie vergaßen seine Macht und den Tag, an dem er sie von ihren Feinden erlöst hatte.
  • als er in Ägypten seine Zeichen tat und seine Wunder im Gefilde von Zoan.
  • Damals vollbrachte er viele Zeichen und Wunder in dem Gebiet von Zoan im Land Ägypten.
  • Er verwandelte ihre Flüsse und Bäche in Blut; sie konnten daraus nicht mehr trinken.
  • Er verwandelte die Ströme und Bäche der Ägypter in Blut, so dass niemand mehr daraus trinken konnte.
  • Er schickte einen Schwarm von Fliegen gegen sie, der fraß sie auf, ein Heer von Fröschen, das sie vertilgte.
  • Er schickte ihnen Insektenschwärme, die sie plagten, und Frösche, die ihnen Verderben brachten.
  • Ihre Ernte überließ er den Grillen und Heuschrecken den Ertrag ihrer Mühen.
  • Ihre Ernte überließ er gefräßigen Heuschrecken, die den Ertrag ihrer Arbeit vernichteten.
  • Ihre Reben zerschlug er mit Hagel, ihre Maulbeerbäume mit Körnern aus Eis.
  • Ihre Weinstöcke zerschlug er durch Hagel, ihre Feigenbäume wurden durch Eisstücke zerstört.
  • Ihr Vieh überließ er dem Hagel und ihre Herden den Seuchen.
  • Auch das Vieh lieferte er dem Hagel aus, ganze Herden kamen durch die Blitze um.
  • Er schickte gegen sie die Glut seines Zorns, Grimm und Wut und Bedrängnis, Boten des Unheils in Scharen.
  • Sein Zorn auf die Ägypter war grenzenlos, darum quälte er sie in seiner rasenden Wut und ließ eine Schar von Unglücksengeln auf sie los.
  • Er ließ seinem Zorn freien Lauf; er bewahrte sie nicht vor dem Tod und lieferte ihr Leben der Pest aus.
  • Ja, er hielt seinen Zorn nicht länger zurück; er verschonte sie nicht mehr vor dem Tod, sondern ließ sie durch die Pest umkommen.
  • Er schlug in Ägypten alle Erstgeburt, in den Zelten Hams die Erstlinge ihrer Manneskraft.
  • Jeden ältesten Sohn tötete er in den Familien der Ägypter, es traf alle Erstgeborenen der Nachkommen von Ham.
  • Dann führte er sein Volk hinaus wie Schafe, leitete sie wie eine Herde durch die Wüste.
  • Dann ließ Gott sein Volk aufbrechen und führte es durch die Wüste wie ein Hirte seine Schafe.
  • Er führte sie sicher, sie mussten nichts fürchten, doch ihre Feinde bedeckte das Meer.
  • Sie fürchteten sich nicht, so sicher führte er sie; für ihre Feinde aber wurde das Meer zum Grab.
  • Er brachte sie in sein heiliges Gebiet, zum Berg, den seine Rechte erworben hat.
  • Er brachte sein Volk bis in sein Heiliges Land, bis zu den Bergen, die er mit eigener Hand für sie erwarb.
  • Er vertrieb die Nationen vor ihnen und verteilte ihr Land als Erbe und ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen.
  • Ganze Völker vertrieb er aus diesem Gebiet und verteilte es unter die Stämme Israels. Die Häuser der Vertriebenen waren nun ihre Wohnungen.
  • Doch sie versuchten ihn und trotzten Gott, dem Höchsten; sie hielten sich nicht an seine Zeugnisse.
  • Doch erneut forderten sie Gott, den Höchsten, heraus und lehnten sich wieder einmal gegen ihn auf. Seine Gebote waren ihnen gleichgültig.
  • Wie ihre Väter fielen sie treulos von ihm ab, sie wandten sich ab wie ein Bogen, der versagt.
  • Sie wandten sich von ihm ab und verließen ihn treulos wie schon ihre Vorfahren; sie waren unzuverlässig wie ein schlaffer Bogen, mit dem man nicht schießen kann.
  • Sie erbitterten ihn mit ihrem Kult auf den Höhen und reizten seine Eifersucht mit den Bildern ihrer Götter.
  • Sie erzürnten Gott, indem sie auf den Bergen Opferstätten für fremde Götter errichteten; mit ihren Götzenbildern reizten sie ihn zum Zorn.
  • Gott hörte es und er ergrimmte, ganz und gar verwarf er Israel.
  • Ja, er geriet außer sich vor Zorn und gab Israel völlig auf.
  • Er gab seine Wohnung auf in Schilo, das Zelt, das er aufgerichtet hatte unter den Menschen.
  • Er verließ sein Heiligtum in Silo — das Zelt, in dem er den Menschen nahe gewesen war.
  • Er gab seine Macht in Gefangenschaft, seine Zierde in die Hand des Feindes.
  • Die Bundeslade, das Zeichen seiner Macht und Ehre, gab er in die Hände der Feinde.
  • Er lieferte sein Volk dem Schwert aus und war voll Grimm über sein Eigentum.
  • Er war zornig über sein Volk und lieferte es dem Schwert der Gegner aus.
  • Die jungen Männer fraß das Feuer; den jungen Mädchen sang man kein Brautlied.
  • Die jungen Männer kamen im Feuer um, den Mädchen sang man kein Hochzeitslied mehr.
  • Die Priester wurden mit dem Schwert erschlagen; die Witwen konnten die Toten nicht beweinen.
  • Die Priester wurden mit dem Schwert getötet, ihre Witwen durften nicht einmal die Totenklage anstimmen.
  • Da erwachte der Herr wie aus dem Schlaf, wie ein Held, der betäubt war vom Wein.
  • Doch dann erhob sich der HERR, als hätte er geschlafen; er stand auf wie ein starker Krieger, der aus seinem Rausch erwacht.
  • Er schlug seine Feinde zurück und übergab sie ewiger Schande.
  • Er schlug seine Feinde in die Flucht und machte sie für alle Zeiten zum Gespött.
  • Das Zelt Josefs verwarf er, dem Stamm Efraim entzog er die Erwählung.
  • Die Nachkommen von Josef ließ er fallen, vom Stamm Ephraim wollte er nichts mehr wissen.
  • Doch den Stamm Juda erwählte er, den Berg Zion, den er liebt.
  • Den Stamm Juda jedoch wählte er aus, den Berg Zion, dem seine Liebe gehört.
  • Dort baute er sein hoch ragendes Heiligtum, so fest wie die Erde, die er für immer gegründet hat.
  • Dort errichtete er sein Heiligtum — hoch ragt es auf; fest und unerschütterlich wie die Erde steht es da.
  • Und er erwählte David, seinen Knecht; er holte ihn weg von den Hürden der Schafe,
  • Er wählte David als seinen Diener aus; von seiner Herde auf der Weide holte er ihn weg.
  • von den Muttertieren nahm er ihn fort, damit er Jakob weide, sein Volk, und Israel, sein Erbe.
  • Bis dahin hatte David bloß Schafe gehütet, doch nun machte Gott ihn zum Hirten über Israel, über die Nachkommen von Jakob, sein erwähltes Volk.
  • Und er weidete sie mit lauterem Herzen und führte sie mit klugen Händen.
  • David regierte mit aufrichtigem Herzen und führte die Israeliten mit kluger Hand.

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