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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Lutherbibel
Es geschah im zwölften Jahr, im zwölften Monat, am ersten Tag des Monats, da erging das Wort des HERRN an mich:
Und es begab sich im zwölften Jahr, am ersten Tage des zwölften Monats, geschah des HERRN Wort zu mir und sprach:
Menschensohn, stimm eine Totenklage an über den Pharao, den König von Ägypten, und sag zu ihm: Einem Löwen unter den Nationen bist du gleich gewesen. Du jedoch warst wie das Ungeheuer in den Meeren, hast deine Flüsse aufgepeitscht, die Wasser mit deinen Füßen verschmutzt und ihre Fluten aufgewühlt.
Du Menschenkind, mache eine Wehklage über Pharao, den König von Ägypten, und sprich zu ihm: Du bist gleich wie ein Löwe unter den Heiden und wie ein Meerdrache und springst in deinen Strömen und rührst das Wasser auf mit deinen Füßen und machst seine Ströme trüb.
So spricht GOTT, der Herr: Ich spanne aus über dich mein Netz durch ein Heer von vielen Völkern, die ziehen dich herauf in meinem Schleppnetz.
So spricht der HERR HERR: Ich will mein Netz über dich auswerfen durch einen großen Haufen Volks, die dich sollen in mein Garn jagen;
Dann werfe ich dich aufs Land, schleudere dich aufs freie Feld. Ich sorge dafür, dass alle Vögel des Himmels sich auf dir niederlassen, und ich sättige mit dir die Tiere der ganzen Erde.
und will dich aufs Land ziehen und aufs Feld werfen, daß alle Vögel des Himmels auf dir sitzen sollen und alle Tiere auf Erden von dir satt werden.
Ich lege dein Fleisch auf den Bergen aus und fülle die Täler mit deinem Aas.
Und will dein Aas auf die Berge werfen und mit deiner Höhe die Täler ausfüllen.
Ich tränke das Land bis hin zu den Bergen mit der Flut deines Blutes; die Schluchten sollen sich damit füllen.
Das Land, darin du schwimmst, will ich von deinem Blut rot machen bis an die Berge hinan, daß die Bäche von dir voll werden.
Wenn dein Leben erlischt, will ich den Himmel bedecken und seine Sterne verdüstern. Die Sonne decke ich zu mit Wolken, der Mond lässt sein Licht nicht mehr leuchten.
Und wenn du nun ganz dahin bist, so will ich den Himmel verhüllen und seine Sterne verfinstern und die Sonne mit Wolken überziehen, und der Mond soll nicht scheinen.
Deinetwegen verdunkle ich alle die strahlenden Lichter am Himmel und lege Finsternis über dein Land — Spruch GOTTES, des Herrn.
Alle Lichter am Himmel will ich über dir lassen dunkel werden, und will eine Finsternis in deinem Lande machen, spricht der HERR HERR.
Ich versetze das Herz vieler Völker in Kummer, wenn ich ihnen und all den Ländern, die du nicht kanntest, deinen Zusammenbruch unter den Nationen melde.
Dazu will ich vieler Völker Herz erschreckt machen, wenn ich die Heiden deine Plage erfahren lasse und viele Länder, die du nicht kennst.
Über dich lasse ich viele Völker entsetzt sein, ihren Königen sträuben sich deinetwegen die Haare, wenn ich mein Schwert gegen sie schwinge. Sie zittern erregt am Tag deines Sturzes, jeder hat Angst um sein Leben.
Viele Völker sollen sich über dich entsetzen, und ihren Königen soll vor dir grauen, wenn ich mein Schwert vor ihnen blinken lasse, und sollen plötzlich erschrecken, daß ihnen das Herz entfallen wird über deinem Fall.
Denn so spricht GOTT, der Herr: Das Schwert des Königs von Babel kommt über dich.
Denn so spricht der HERR HERR: Das Schwert des Königs zu Babel soll dich treffen.
Durch Schwerter von Kriegern bringe ich dein Gefolge zu Fall. Sie alle sind die gewalttätigsten unter den Völkern. Sie verwüsten den Stolz von Ägypten, all seine Pracht wird zerstört.
Und ich will dein Volk fällen durch das Schwert der Helden, durch allerlei Tyrannen der Heiden; die sollen die Herrlichkeit Ägyptens verheeren, daß all ihr Volk vertilgt werde.
All sein Vieh lasse ich verschwinden aus den großen Gewässern. Keines Menschen Fuß wird sie mehr trüben noch werden die Hufe der Tiere sie trüben.
Und ich will alle ihre Tiere umbringen an den großen Wassern, daß sie keines Menschen Fuß und keines Tieres Klaue mehr trüb machen soll.
Dann mache ich ihre Gewässer klar und ihre Ströme lasse ich dahingleiten wie Öl — Spruch GOTTES, des Herrn.
Alsdann will ich ihre Wasser lauter machen, daß ihre Ströme fließen wie Öl, spricht der HERR HERR,
Wenn ich das Land Ägypten zum Ödland mache und wenn das Land, seiner Fülle beraubt, verödet ist, wenn ich alle seine Bewohner darin erschlage, dann werden sie erkennen, dass ich der HERR bin.
wenn ich das Land Ägypten verwüstet und alles, was im Lande ist, öde gemacht und alle, so darin wohnen, erschlagen habe, daß sie erfahren, daß ich der HERR sei.
Eine Totenklage ist dies, die Totenklage, sie soll man anstimmen; die Töchter der Nationen sollen die Totenklage anstimmen. Über Ägypten und all seine Pracht sollen sie die Totenklage anstimmen — Spruch GOTTES, des Herrn.
Das wird der Jammer sein, den man wohl mag klagen; ja, die Töchter der Heiden werden solche Klage führen; über Ägypten und all ihr Volk wird man klagen, spricht der HERR HERR.
Es geschah im zwölften Jahr, am fünfzehnten Tag des ersten Monats, da erging das Wort des HERRN an mich:
Und im zwölften Jahr, am 15. Tage desselben Monats, geschah des HERRN Wort zu mir und sprach:
Menschensohn, jammre über die Pracht Ägyptens und geleite sie hinab in das Land der Tiefe, sie und die Töchter mächtiger Nationen, bring sie zu denen, die in die Grube hinabgestiegen sind!
Du Menschenkind, beweine das Volk in Ägypten und stoße es mit den Töchtern der starken Heiden hinab unter die Erde zu denen, die in die Grube gefahren sind.
Wen hast du an Schönheit übertroffen? Steige hinab und lieg bei den unbeschnittenen Männern!
Wo ist nun deine Wollust? Hinunter, und lege dich zu den Unbeschnittenen!
Mitten unter jene, die das Schwert erschlug, werden sie fallen. Dem Schwert wurde es übergeben. Rafft es weg mit all seiner Pracht!
Sie werden fallen unter denen, die mit dem Schwert erschlagen sind. Das Schwert ist schon gefaßt und gezückt über ihr ganzes Volk.
Dann sagen die mächtigen Helden mitten aus der Unterwelt über ihn samt seinen Helfern: Sie sind hinabgestiegen, liegen da, die Unbeschnittenen, die vom Schwert Erschlagenen.
Von ihm werden sagen in der Hölle die starken Helden mit ihren Gehilfen, die alle hinuntergefahren sind und liegen da unter den Unbeschnittenen und mit dem Schwert Erschlagenen.
Dort ist Assur und sein ganzes Heer, rings um ihn sind ihre Gräber. Sie alle hat man erschlagen, sie fielen unter dem Schwert.
Daselbst liegt Assur mit allem seinem Volk umher begraben, die alle erschlagen und durchs Schwert gefallen sind;
Im tiefsten Grund einer Grube gab man ihm sein Grab. Sein Heer liegt rings um sein Grab. Sie alle hat man erschlagen, sie fielen unter dem Schwert, sie, die einst im Land der Lebenden Schrecken verbreitet haben.
ihre Gräber sind tief in der Grube, und sein Volk liegt allenthalben umher begraben, die alle erschlagen und durchs Schwert gefallen sind, vor denen sich die ganze Welt fürchtete.
Dort liegt Elam und all sein Gefolge rings um sein Grab. Sie alle hat man erschlagen, sie fielen unter dem Schwert, in das Land der Tiefe sind sie hinabgestiegen, Unbeschnittene, sie, die einst im Land der Lebenden ihren Schrecken verbreitet haben. Sie aber haben ihre Schande zu tragen mit denen, die in die Grube hinabgestiegen sind.
Da liegt auch Elam mit allem seinem Haufen umher begraben, die alle erschlagen und durchs Schwert gefallen sind und hinuntergefahren als die Unbeschnittenen unter die Erde, vor denen sich auch alle Welt fürchtete; und müssen ihre Schande tragen mit denen, die in die Grube gefahren sind.
Mitten unter denen, die man erschlug, hat man ihm mit seinem ganzen Gefolge ein Lager bereitet. Rings um ihn her sind seine Gräber, sie alle sind Unbeschnittene, die man mit dem Schwert erschlug. Denn im Land der Lebenden hatte sich der Schrecken vor ihnen verbreitet, sie aber haben ihre Schande zu tragen, mit denen, die in die Grube hinabgestiegen sind. Mitten unter Erschlagene legte man sie.
Man hat sie unter die Erschlagenen gelegt samt allem ihrem Haufen, und liegen umher begraben; und sind alle, wie die Unbeschnittenen und mit dem Schwert Erschlagenen, vor denen sich auch alle Welt fürchten mußte; und müssen ihre Schande tragen mit denen, die in die Grube gefahren sind, und unter den Erschlagenen bleiben.
Dort ist Meschech-Tubal und all sein Gefolge. Rings um ihn her sind ihre Gräber. Sie alle sind Unbeschnittene, mit dem Schwert Erschlagene; denn sie haben im Land der Lebenden ihren Schrecken verbreitet.
Da liegt Mesech und Thubal mit allem ihrem Haufen umher begraben, die alle unbeschnitten und mit dem Schwert erschlagen sind, vor denen sich auch die ganze Welt fürchten mußte;
Aber sie liegen nicht bei den gefallenen Kriegern aus frühe-ren Zeiten, die mit ihrer Rüstung in die Unterwelt hinabgestiegen sind, denen man das Schwert unter den Kopf gelegt hat. Doch ihre Sünden lasten auf ihren Gebeinen; denn der Schrecken der Krieger war im Land der Lebenden.
und alle andern Helden, die unter den Unbeschnittenen gefallen und mit ihrer Kriegswehr zur Hölle gefahren sind und ihre Schwerter unter ihre Häupter haben müssen legen und deren Missetat über ihre Gebeine gekommen ist, die doch auch gefürchtete Helden waren in der ganzen Welt; also müssen sie liegen.
Auch du wirst inmitten der Unbeschnittenen zerbrochen und liegst bei denen, die das Schwert erschlug.
So mußt du freilich auch unter den Unbeschnittenen zerschmettert werden und unter denen, die mit dem Schwert erschlagen sind, liegen.
Dort liegen Edom, seine Könige und all seine Fürsten, die man trotz ihrer Stärke zu denen gelegt hat, die das Schwert erschlug. Sie, ja sie liegen da bei den unbeschnittenen Männern, bei denen, die in die Grube hinabgestiegen sind.
Da liegt Edom mit seinen Königen und allen seinen Fürsten unter den Unbeschnittenen und mit dem Schwert Erschlagenen samt andern, so in die Grube gefahren sind, die doch mächtig waren.
Dort sind Fürsten des Nordens, sie alle und alle Sidonier; sie stiegen hinab mit denen, die man erschlug. Trotz ihrer schreckenerregenden Stärke sind sie zuschanden geworden; bei den Unbeschnittenen liegen sie, bei denen, die das Schwert erschlug. Sie haben ihre Schande zu tragen mit denen, die in die Grube hinabgestiegen sind.
Da sind alle Fürsten von Mitternacht und alle Sidonier, die mit den Erschlagenen hinabgefahren sind; und ihre schreckliche Gewalt ist zu Schanden geworden, und müssen liegen unter den Unbeschnittenen und denen, so mit dem Schwert erschlagen sind, und ihre Schande tragen samt denen, die in die Grube gefahren sind.
Der Pharao wird sie sehen und er tröstet sich über den Verlust seines ganzen Gefolges. Jetzt sind sie vom Schwert erschlagen, der Pharao und seine ganze Streitmacht — Spruch GOTTES, des Herrn.
Diese wird Pharao sehen und sich trösten über all sein Volk, die unter ihm mit dem Schwert erschlagen sind, und über sein ganzes Heer, spricht der HERR HERR.
Denn ich habe meinen Schrecken verbreitet im Land der Lebenden. Doch jetzt liegt der Pharao da mit seinem ganzen Gefolge inmitten der unbeschnittenen Männer, bei denen, die das Schwert erschlug — Spruch GOTTES, des Herrn.
Denn es soll sich auch einmal alle Welt vor mir fürchten, daß Pharao und alle seine Menge liegen unter den Unbeschnittenen und mit dem Schwert Erschlagenen, spricht der HERR HERR.