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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
Lutherbibel
»Auch heute muss ich bitter klagen, schwer lastet Gottes Hand auf mir, ich kann nur noch stöhnen!
Meine Rede bleibt noch betrübt; meine Macht ist schwach über meinem Seufzen.
Wenn ich doch wüsste, wo ich ihn finden könnte und wie ich zu seinem Thron gelange!
Ach daß ich wüßte, wie ich ihn finden und zu seinem Stuhl kommen möchte
Ich würde ihm meinen Fall darlegen und alle Gründe nennen, die zu meinen Gunsten sprechen!
und das Recht vor ihm sollte vorlegen und den Mund voll Verantwortung fassen
Ich wollte wissen, was er mir zur Antwort gibt, und verstehen, was er mir dann sagt.
und erfahren die Reden, die er mir antworten, und vernehmen, was er mir sagen würde!
Würde er wohl alle Kraft aufbieten, um mit mir zu streiten? Nein! Er würde mir Beachtung schenken!
Will er mit großer Macht mit mir rechten? Er stelle sich nicht so gegen mich,
So könnte ich meine Unschuld beweisen, und Gott würde mich endgültig freisprechen.
sondern lege mir’s gleich vor, so will ich mein Recht wohl gewinnen.
Doch ich kann ihn nirgends finden! Ich habe ihn im Osten gesucht — er ist nicht dort, und auch im Westen entdecke ich ihn nicht.
Aber gehe ich nun stracks vor mich, so ist er nicht da; gehe ich zurück, so spüre ich ihn nicht;
Wirkt er im Norden, oder wendet er sich zum Süden hin, sehe ich doch keine Spur von ihm; nirgends ist er zu erblicken!
ist er zur Linken, so schaue ich ihn nicht; verbirgt er sich zur Rechten, so sehe ich ihn nicht.
Doch er kennt meinen Weg genau; wenn er mich prüfte, wäre ich rein wie Gold.
Er aber kennt meinen Weg wohl. Er versuche mich, so will ich erfunden werden wie das Gold.
Unbeirrbar bin ich dem Weg gefolgt, den er mir zeigte, niemals bin ich von ihm abgeirrt.
Denn ich setze meinen Fuß auf seine Bahn und halte seinen Weg und weiche nicht ab
Ich habe seine Gebote nicht übertreten; seine Befehle zu beachten, war mir wichtiger als das tägliche Brot.
und trete nicht von dem Gebot seiner Lippen und bewahre die Reden seines Mundes mehr denn mein eigen Gesetz.
Aber Gott allein ist der Herr. Was er sich vornimmt, das tut er auch, und niemand bringt ihn davon ab.
Doch er ist einig; wer will ihm wehren? Und er macht’s wie er will.
So wird er ausführen, was er über mich beschlossen hat; und dieser Plan ist nur einer von vielen, die er bereithält.
Denn er wird vollführen, was mir bestimmt ist, und hat noch viel dergleichen im Sinne.
Darum habe ich Angst vor ihm; wenn ich darüber nachdenke, packt mich die Furcht!
Darum erschrecke ich vor ihm; und wenn ich’s bedenke, so fürchte ich mich vor ihm.
Ja, Gott hat mir jeden Mut genommen; der Gewaltige versetzt mich in Angst und Schrecken!
Gott hat mein Herz blöde gemacht, und der Allmächtige hat mich erschreckt.