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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Da entgegnete Bildad aus Schuach:
  • Da antwortete Bildad von Suah und sprach:
  • »Wie lange willst du noch so weiterreden? Wann hörst du auf, hier so viel Wirbel zu machen? Es sind doch nur leere Worte!
  • Wie lange willst du solches reden und sollen die Reden deines Mundes so einen stolzen Mut haben?
  • Verdreht Gott, der Allmächtige, etwa das Recht? Meinst du, dass er sein Urteil jemals widerruft?
  • Meinst du, daß Gott unrecht richte oder der Allmächtige das Recht verkehre?
  • Deine Kinder müssen gegen ihn gesündigt haben, darum hat er sie verstoßen und bestraft; sie haben bekommen, was sie verdienten.
  • Haben deine Söhne vor ihm gesündigt, so hat er sie verstoßen um ihrer Missetat willen.
  • Du aber solltest unermüdlich nach Gott suchen und zum Allmächtigen um Gnade flehen.
  • So du aber dich beizeiten zu Gott tust und zu dem Allmächtigen flehst,
  • Wenn du aufrichtig und ehrlich bist, dann wird er sich noch heute um dich kümmern und dir Haus und Hof wiedergeben, wie du es verdienst.
  • und so du rein und fromm bist, so wird er aufwachen zu dir und wird wieder aufrichten deine Wohnung um deiner Gerechtigkeit willen;
  • Was du früher besessen hast, wird dir gering erscheinen, verglichen mit dem, was Gott dir schenken wird!
  • und was du zuerst wenig gehabt hast, wird hernach gar sehr zunehmen.
  • Schau doch nur auf die früheren Generationen, und achte auf die Weisheit unserer Väter!
  • Denn frage die vorigen Geschlechter und merke auf das, was ihre Väter erforscht haben;
  • Denn unser Leben währt nur kurze Zeit. Wir wissen gar nichts; wie ein Schatten huschen unsere Tage vorüber.
  • denn wir sind von gestern her und wissen nichts; unser Leben ist ein Schatten auf Erden.
  • Aber die Alten können dich aus ihrer reichen Erfahrung belehren. Sie sagten:
  • Sie werden dich’s lehren und dir sagen und ihre Rede aus ihrem Herzen hervorbringen:
  • ›Die Papyrusstaude steht nur dort, wo Sumpf ist, und ohne Wasser wächst kein Schilf.
  • Kann auch Rohr aufwachsen, wo es nicht feucht steht? oder Schilf wachsen ohne Wasser?
  • Noch ehe es emporwächst, ehe man es schneiden kann, ist es schon verdorrt!‹
  • Sonst wenn’s noch in der Blüte ist, ehe es abgehauen wird, verdorrt es vor allem Gras.
  • Genauso geht es dem, der Gott vergisst; wer ihm die Treue bricht, hat keine Hoffnung mehr.
  • So geht es allen denen, die Gottes vergessen; und die Hoffnung der Heuchler wird verloren sein.
  • Worauf er sich stützte, das zerbricht, und seine Sicherheit zerreißt wie ein Spinnennetz.
  • Denn seine Zuversicht vergeht, und seine Hoffnung ist eine Spinnwebe.
  • In seinem Haus fühlt er sich sicher, aber es bleibt nicht bestehen; er klammert sich daran, findet aber keinen Halt.
  • Er verläßt sich auf sein Haus, und wird doch nicht bestehen; er wird sich daran halten, aber doch nicht stehenbleiben.
  • Zuerst wächst er auf wie eine Pflanze: Voller Saft steht sie im Sonnenschein, und ihre Triebe breiten sich im Garten aus.
  • Er steht voll Saft im Sonnenschein, und seine Reiser wachsen hervor in seinem Garten.
  • Die Wurzeln verzweigen sich über die Steine und finden einen Weg durch jede Ritze.
  • Seine Saat steht dick bei den Quellen und sein Haus auf Steinen.
  • Doch ist die Pflanze mitsamt den Wurzeln einmal ausgerissen, weiß keiner mehr, wo sie gestanden hat.
  • Wenn er ihn aber verschlingt von seiner Stätte, wird sie sich gegen ihn stellen, als kennte sie ihn nicht.
  • Wer Gott vergisst, dem geht es ebenso. Von seinem Glück bleibt nichts mehr übrig, und andere nehmen seinen Platz ein.
  • Siehe, das ist die Freude seines Wesens; und aus dem Staube werden andere wachsen.
  • Vergiss es nicht: Gott lässt einen Unschuldigen niemals fallen, und einen Bösen unterstützt er nicht!
  • Darum siehe, daß Gott nicht verwirft die Frommen und erhält nicht die Hand der Boshaften,
  • Er wird dich wieder lachen lassen und dir Grund zum Jubel geben,
  • bis daß dein Mund voll Lachens werde und deine Lippen voll Jauchzens.
  • aber deine Feinde werden mit Schimpf und Schande überhäuft, und ihr Haus wird vom Erdboden verschwinden!«
  • Die dich aber hassen, werden zu Schanden werden, und der Gottlosen Hütte wird nicht bestehen.

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