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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Ein Lied von Asaf. Für Jedutun.
  • Ein Psalm Asaphs für Jeduthun, vorzusingen.
  • Ich rufe zu Gott, ja, ich schreie mein Gebet hinaus, damit er mich endlich hört.
  • Ich schreie mit meiner Stimme zu Gott; zu Gott schreie ich, und er erhört mich.
  • Ich habe große Angst und sehe keinen Ausweg mehr. Unaufhörlich bete ich zu Gott — sogar in der Nacht strecke ich meine Hände nach ihm aus. Ich bin untröstlich.
  • (In der Zeit meiner Not suche ich den HERRN; meine Hand ist des Nachts ausgereckt und läßt nicht ab; denn meine Seele will sich nicht trösten lassen.
  • Wenn ich an Gott denke, fange ich an zu seufzen; grüble ich über meine Lage nach, so verliere ich allen Mut.
  • (Wenn ich betrübt bin, so denke ich an Gott; wenn mein Herz in Ängsten ist, so rede ich. (Sela.)
  • Ich kann nicht schlafen, weil er mich wach hält; die Unruhe treibt mich umher und lässt mich verstummen.
  • (Meine Augen hältst du, daß sie wachen; ich bin so ohnmächtig, daß ich nicht reden kann.
  • Ich erinnere mich an frühere Zeiten, an Jahre, die längst vergangen sind,
  • (Ich denke der alten Zeit, der vorigen Jahre.
  • als ich beim Spiel auf der Harfe noch fröhlich sein konnte. Jede Nacht grüble ich nach; das Herz wird mir schwer, weil meine Gedanken immer um die gleichen Fragen kreisen:
  • (Ich denke des Nachts an mein Saitenspiel und rede mit meinem Herzen; mein Geist muß forschen.
  • Hat der Herr uns für alle Zeiten verstoßen? Wird er nie wieder freundlich zu uns sein?
  • (Wird denn der HERR ewiglich verstoßen und keine Gnade mehr erzeigen?
  • Ist seine Gnade für immer zu Ende? Gelten seine Zusagen nicht mehr?
  • (Ist’s denn ganz und gar aus mit seiner Güte, und hat die Verheißung ein Ende?
  • Hat Gott vergessen, uns gnädig zu sein? Warum verschließt er vor uns im Zorn sein Herz?
  • Hat Gott vergessen, gnädig zu sein, und seine Barmherzigkeit vor Zorn verschlossen? (Sela.)
  • Das ist es, was mich am meisten schmerzt: Gott, der Höchste, verhält sich jetzt anders als vorher — er setzt sich nicht mehr für uns ein!
  • Aber doch sprach ich: Ich muß das leiden; die rechte Hand des Höchsten kann alles ändern.
  • Ich erinnere mich an deine großen Taten, HERR, und denke an die Wunder, die du einst vollbracht hast.
  • Darum gedenke ich an die Taten des HERRN; ja, ich gedenke an deine vorigen Wunder
  • Ich führe mir vor Augen, was du getan hast, immer wieder mache ich es mir bewusst.
  • und rede von allen deinen Werken und sage von deinem Tun.
  • O Gott, heilig ist alles, was du tust. Kein anderer Gott ist so mächtig wie du!
  • Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist so ein mächtiger Gott, als du, Gott, bist?
  • Du allein bist der Gott, der Wunder vollbringt; du hast die Völker deine Macht spüren lassen.
  • Du bist der Gott, der Wunder tut; du hast deine Macht bewiesen unter den Völkern.
  • Mit starker Hand hast du dein Volk aus der Gefangenschaft in Ägypten befreit, die Nachkommen von Jakob und Josef.
  • Du hast dein Volk erlöst mit Macht, die Kinder Jakobs und Josephs. (Sela.)
  • Als dich die Wasserfluten sahen, begannen sie zu brodeln, sogar die Tiefen des Meeres erzitterten vor dir.
  • Die Wasser sahen dich, Gott, die Wasser sahen dich und ängsteten sich, und die Tiefen tobten.
  • Aus den Wolken floss strömender Regen, gewaltige Donnerschläge krachten, und deine Blitze durchzuckten die Luft.
  • Die dicken Wolken gossen Wasser, die Wolken donnerten, und die Strahlen fuhren daher.
  • Ja, im Sturm donnerte deine Stimme; grelle Blitze erhellten die Erde, sie zitterte und bebte.
  • Es donnerte im Himmel, deine Blitze leuchteten auf dem Erdboden; das Erdreich regte sich und bebte davon.
  • Du bahntest dir einen Weg mitten durch das Meer. Dein Pfad führte durch mächtige Fluten, doch deine Spuren konnte niemand erkennen.
  • Dein Weg war im Meer und dein Pfad in großen Wassern, und man spürte doch deinen Fuß nicht.
  • Durch Mose und Aaron, deine Diener, hast du dein Volk wie ein Hirte geführt.
  • Du führtest dein Volk wie eine Herde Schafe durch Mose und Aaron.

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