Willkommen auf unserer Website, auf der wir die Bibel erforschen! Schön, Sie hier zu treffen!
Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!

Sie können die Lesesprache ändern: uk ru en


Parallellesung der Bibel

← (Der Prophet Jesaja 12) | (Der Prophet Jesaja 14) →

Hoffnung für Alle

Auflage 2017

  • Dies ist die Botschaft über die Stadt Babylon, die der Prophet Jesaja, der Sohn von Amoz, in einer Vision vom Herrn empfing:
  • Ausspruch über Babel, den Jesaja, der Sohn des Amoz, geschaut hat:
  • »Stellt ein Feldzeichen auf, oben auf einem kahlen Berg! Ruft die Soldaten, winkt sie herbei und lasst sie durch die Tore in die Stadt der mächtigen Herren einziehen!
  • Auf einem kahlen Berg stellt ein Feldzeichen auf, erhebt ihnen die Stimme, schwingt die Hand, auf dass sie einziehen durch die Tore der Edlen!
  • Ich selbst, der Herr, habe dieses Heer aufgeboten und meine besten Soldaten herbeigerufen, damit sie mein Urteil vollstrecken. Sie jubeln über meine Hoheit und Macht.«
  • Ich selbst habe meine Geheiligten aufgeboten, habe sogar meine Helden zu meinem Zorngericht gerufen, die über meine Hoheit frohlocken.
  • Hört ihr das laute Getöse, das von den Bergen widerhallt? Es ist eine unzählbare Menschenmenge, ganze Völker und Königreiche sind angetreten. Der HERR, der allmächtige Gott, mustert sein Kriegsheer.
  • Horch, Getümmel auf den Bergen gleich einem zahlreichen Volk. Horch, Getöse von Königreichen, Nationen versammeln sich. Der HERR der Heerscharen mustert ein Kriegsheer.
  • Aus fernen Ländern kommen sie, von weit her: der HERR und seine Truppen, die sein Gerichtsurteil vollstrecken. Sie rücken heran, um alles in Schutt und Asche zu legen.
  • Sie kommen aus einem fernen Land, vom Ende des Himmels: der HERR und die Waffen seines Zorns, um die ganze Erde zu verwüsten.
  • Schreit vor Angst, denn jetzt naht der Gerichtstag des HERRN! Der Allmächtige kommt, um uns ins Verderben zu stürzen.
  • Schreit auf, denn der Tag des HERRN ist nahe; er kommt wie eine zerstörende Macht vom Allmächtigen.
  • Da werden alle vor Angst wie gelähmt sein, das Herz schnürt sich ihnen zusammen.
  • Darum erschlaffen alle Hände und jedes Menschenherz verzagt.
  • Von Furcht und Schrecken sind die Menschen gepackt, sie winden sich vor Schmerzen wie eine Frau in den Wehen. Mit totenbleichen Gesichtern starren sie einander hilflos an.
  • Sie sind bestürzt; sie werden von Krämpfen und Wehen befallen, wie eine Gebärende winden sie sich. Einer starrt den andern an, wie Flammen glühen ihre Gesichter.
  • Ja, der Gerichtstag des HERRN kommt! An diesem grausamen Tag lässt Gott seinem glühenden Zorn freien Lauf, er verwüstet die Erde und vernichtet die Sünder, die auf ihr leben.
  • Siehe, der Tag des HERRN kommt, voll Grausamkeit, Grimm und glühendem Zorn, um die Erde zur Wüste zu machen, und ihre Sünder vertilgt er von ihr.
  • Dann leuchten am Himmel keine Sterne mehr, den Orion und die anderen Sternbilder sucht man vergeblich. Die Sonne ist schon verdunkelt, wenn sie aufgeht, und auch der Mond scheint nicht mehr.
  • Die Sterne und Sternbilder am Himmel lassen ihr Licht nicht leuchten. Die Sonne ist dunkel bei ihrem Aufgang und der Mond lässt sein Licht nicht scheinen.
  • Der Herr sagt: »Ich werde die ganze Welt zur Rechenschaft ziehen, weil sie voller Bosheit ist. Die Gottlosen erhalten dann die gerechte Strafe für ihre Schuld. Ich mache der Großtuerei aller hochmütigen Menschen ein Ende, ich breche den Stolz der grausamen Tyrannen.
  • Dann werde ich am Erdkreis die Bosheit heimsuchen und an den Frevlern ihre Schuld. Dem Hochmut der Stolzen mache ich ein Ende und erniedrige die Hoheit der Tyrannen.
  • Nur wenige Menschen werden überleben. Sie werden schwerer zu finden sein als reines Gold, seltener noch als das edelste Gold aus Ofir.«
  • Die Menschen mache ich seltener als Feingold, die Menschenkinder rarer als Golderz aus Ofir.
  • An diesem Tag des Gerichts wird der Himmel erzittern und die ganze Welt ins Wanken geraten, weil der Zorn des HERRN, des allmächtigen Gottes, sie trifft.
  • Darum werde ich den Himmel erzittern lassen und die Erde wird beben, weg von ihrem Ort, wegen des Grimms des HERRN der Heerscharen am Tag seines glühenden Zorns.
  • Alle Menschen laufen dann auseinander wie aufgescheuchte Gazellen, wie eine Schafherde ohne Hirten. Jeder versucht, zurück in seine Heimat und zu seinem Volk zu fliehen.
  • Wie aufgescheuchte Gazellen, wie Schafe, die niemand sammelt, so wendet sich jeder zu seinem Volk, so flieht jeder in sein Land.
  • Wen man auf der Flucht entdeckt und fasst, der wird mit dem Schwert niedergestochen.
  • Jeder, der gefunden wird, wird durchbohrt und jeder, der aufgegriffen wird, fällt durch das Schwert.
  • Vor ihren Augen wird man ihre Kinder zerschmettern, ihre Häuser plündern und ihre Frauen vergewaltigen.
  • Ihre Kleinkinder werden vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert, ihre Frauen geschändet.
  • »Ihr werdet sehen: Ich, der Herr, werde die Meder gegen Babylon aufstacheln. Sie lassen sich weder mit Gold noch mit Silber besänftigen.
  • Siehe, ich stachle die Meder gegen sie auf, denen das Silber nichts gilt und das Gold nichts bedeutet.
  • Ihre Pfeile werden die jungen Männer durchbohren. Sie bringen sogar Säuglinge erbarmungslos um und haben mit den Kindern kein Mitleid.«
  • Und Bogen werden junge Männer niederstrecken; mit der Leibesfrucht haben sie kein Erbarmen, mit Kindern hat ihr Auge kein Mitleid.
  • Babylon, heute noch die glanzvollste Stadt aller Königreiche, der ganze Stolz der Chaldäer, wird restlos zerstört. Ihr wird es genauso ergehen wie damals den Städten Sodom und Gomorra, die Gott dem Erdboden gleichmachte.
  • Und Babel, die Zierde der Königreiche, die hochmütige Pracht der Chaldäer, wird wie Sodom und Gomorra sein, als Gott sie zerstörte.
  • Danach wird Babylon nie wieder aufgebaut werden. Generationen kommen und gehen, doch diese Stadt bleibt unbewohnt. Nicht einmal Nomaden werden dort für kurze Zeit ihre Zelte aufschlagen, und niemals werden Hirten ihre Herden dort weiden.
  • Für immer wird sie unbewohnt sein, bis zu den fernsten Generationen wird sie nicht mehr besiedelt. Nicht einmal ein Beduine schlägt dort sein Zelt auf und Hirten lassen dort nicht lagern.
  • Stattdessen suchen wilde Wüstentiere zwischen den Trümmern Unterschlupf. Eulen bevölkern die ehemaligen Wohnhäuser. Strauße leben dort, und die Dämonen führen ihre Tänze auf.
  • Aber Wüstentiere werden dort lagern, ihre Häuser werden voller Eulen sein, Strauße wohnen dort und Bocksgeister hüpfen dort umher.
  • In den einst so prunkvollen Hallen der Paläste hört man nur noch das Geheul der Hyänen und Schakale. Ja, Babylons Ende ist nahe, seine Strafe wird um keinen einzigen Tag hinausgeschoben.
  • Hyänen heulen in ihren Palästen und Schakale in den Lustschlössern. Ihre Zeit ist nahegekommen und ihre Tage verzögern sich nicht.

  • ← (Der Prophet Jesaja 12) | (Der Prophet Jesaja 14) →

    Update-Verlauf Update-Verlauf

    © UA biblenet - 2026