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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
New American Standard Bible
Danach wählte Jesus zweiundsiebzig weitere Jünger aus und schickte sie immer zu zweit in die Städte und Dörfer, die er später selbst aufsuchen wollte.
The Seventy Sent Out
Now after this the Lord appointed seventy others, and sent them in pairs ahead of Him to every city and place where He Himself was going to come.
Now after this the Lord appointed seventy others, and sent them in pairs ahead of Him to every city and place where He Himself was going to come.
Er sagte zu ihnen: »Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Darum bittet den Herrn, dass er noch mehr Arbeiter aussendet, die seine Ernte einbringen.
And He was saying to them, “The harvest is plentiful, but the laborers are few; therefore beseech the Lord of the harvest to send out laborers into His harvest.
Geht nun und denkt daran: Ich schicke euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe.
“Go; behold, I send you out as lambs in the midst of wolves.
Nehmt kein Geld, keine Tasche und keine Schuhe mit. Falls ihr unterwegs Leute trefft, lasst euch nicht auf lange Begrüßungen und Gespräche ein!
“Carry no money belt, no bag, no shoes; and greet no one on the way.
Wenn ihr in ein Haus kommt, dann sagt: ›Friede sei mit euch allen!‹
“Whatever house you enter, first say, ‘Peace be to this house.’
Wenn dort jemand Gottes Frieden bereitwillig annimmt, so soll der Friede, den ihr bringt, bei ihm bleiben. Wenn aber nicht, dann wird Gottes Friede ihn wieder verlassen und zu euch zurückkehren.
“If a man of peace is there, your peace will rest on him; but if not, it will return to you.
Deshalb bleibt dort, wo man euch aufnimmt, esst und trinkt, was man euch anbietet. Denn wer arbeitet, soll auch versorgt werden. Bleibt in dem einen Haus und wechselt eure Unterkunft nicht.
“Stay in that house, eating and drinking what they give you; for the laborer is worthy of his wages. Do not keep moving from house to house.
Wenn ihr in eine Stadt kommt, in der euch die Leute bereitwillig aufnehmen, dann esst, was man euch anbietet.
“Whatever city you enter and they receive you, eat what is set before you;
Heilt die Kranken und sagt allen Menschen dort: ›Jetzt beginnt Gottes Reich bei euch.‹
and heal those in it who are sick, and say to them, ‘The kingdom of God has come near to you.’
Will man aber irgendwo nichts von euch wissen, dann geht durch die Straßen der Stadt und sagt den Einwohnern:
“But whatever city you enter and they do not receive you, go out into its streets and say,
›Ihr habt euch selbst das Urteil gesprochen. Sogar den Staub eurer Straßen schütteln wir von unseren Füßen. Doch das sollt ihr wissen: Gottes Reich hat begonnen!‹
‘Even the dust of your city which clings to our feet we wipe off in protest against you; yet be sure of this, that the kingdom of God has come near.’
Ich sage euch: Sodom wird es am Tag des Gerichts besser ergehen als einer solchen Stadt.
“I say to you, it will be more tolerable in that day for Sodom than for that city.
Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wenn die Wunder, die ich bei euch getan habe, in den nichtjüdischen Städten Tyrus oder Sidon geschehen wären, dann hätten ihre Einwohner längst Trauerkleider angezogen, sich Asche auf den Kopf gestreut und wären zu Gott umgekehrt.
“Woe to you, Chorazin! Woe to you, Bethsaida! For if the miracles had been performed in Tyre and Sidon which occurred in you, they would have repented long ago, sitting in sackcloth and ashes.
Am Tag des Gerichts wird es Tyrus und Sidon besser ergehen als euch.
“But it will be more tolerable for Tyre and Sidon in the judgment than for you.
Und du, Kapernaum, meinst du etwa, du wirst zum Himmel erhoben? Nein, ins Reich der Toten wirst du hinabfahren!
“And you, Capernaum, will not be exalted to heaven, will you? You will be brought down to Hades!
Wer euch hört, der hört mich. Und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab. Aber wer mich ablehnt, der lehnt damit Gott selbst ab, der mich gesandt hat.«
“The one who listens to you listens to Me, and the one who rejects you rejects Me; and he who rejects Me rejects the One who sent Me.”
Als die zweiundsiebzig Jünger zurückgekehrt waren, berichteten sie voller Freude: »Herr, sogar die Dämonen mussten uns gehorchen, wenn wir uns auf deinen Namen beriefen!«
The Happy Results
The seventy returned with joy, saying, “Lord, even the demons are subject to us in Your name.”
Jesus antwortete: »Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
And He said to them, “I was watching Satan fall from heaven like lightning.
Ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die Gewalt des Feindes zu brechen. Nichts wird euch schaden.
“Behold, I have given you authority to tread on serpents and scorpions, and over all the power of the enemy, and nothing will injure you.
Doch freut euch nicht so sehr, dass euch die bösen Geister gehorchen müssen; freut euch vielmehr darüber, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind!«
“Nevertheless do not rejoice in this, that the spirits are subject to you, but rejoice that your names are recorded in heaven.”
Da brach Jesus, erfüllt vom Heiligen Geist, in Jubel aus und betete: »Mein Vater, Herr über Himmel und Erde! Ich preise dich, dass du die Wahrheit über dein Reich vor den Klugen und Gebildeten verborgen und sie den Unwissenden enthüllt hast. Ja, Vater, das war dein Wille, so hat es dir gefallen.
At that very time He rejoiced greatly in the Holy Spirit, and said, “I praise You, O Father, Lord of heaven and earth, that You have hidden these things from the wise and intelligent and have revealed them to infants. Yes, Father, for this way was well-pleasing in Your sight.
Mein Vater hat mir alle Macht gegeben. Nur der Vater kennt den Sohn. Und nur der Sohn kennt den Vater und jeder, dem der Sohn ihn offenbaren will.«
“All things have been handed over to Me by My Father, and no one knows who the Son is except the Father, and who the Father is except the Son, and anyone to whom the Son wills to reveal Him.”
Zu seinen Jüngern sagte Jesus dann: »Ihr könnt euch wirklich glücklich schätzen, dass ihr dies alles seht und erlebt.
Turning to the disciples, He said privately, “Blessed are the eyes which see the things you see,
Denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige hätten gern gesehen, was ihr seht, und gehört, was ihr hört. Aber die Zeit war noch nicht da.«
for I say to you, that many prophets and kings wished to see the things which you see, and did not see them, and to hear the things which you hear, and did not hear them.”
Da stand ein Gesetzeslehrer auf, um Jesus eine Falle zu stellen. »Lehrer«, fragte er, »was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?«
And a lawyer stood up and put Him to the test, saying, “Teacher, what shall I do to inherit eternal life?”
Jesus erwiderte: »Was steht denn im Gesetz Gottes? Was liest du dort?«
And He said to him, “What is written in the Law? How does it read to you?”
Der Gesetzeslehrer antwortete: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit all deiner Kraft und mit deinem ganzen Verstand. Und auch deinen Mitmenschen sollst du so lieben wie dich selbst.«
And he answered, “YOU SHALL LOVE THE LORD YOUR GOD WITH ALL YOUR HEART, AND WITH ALL YOUR SOUL, AND WITH ALL YOUR STRENGTH, AND WITH ALL YOUR MIND; AND YOUR NEIGHBOR AS YOURSELF.”
»Richtig!«, erwiderte Jesus. »Tu das, und du wirst leben.«
And He said to him, “You have answered correctly; DO THIS AND YOU WILL LIVE.”
Aber der Mann wollte sich verteidigen und fragte weiter: »Wer gehört denn eigentlich zu meinen Mitmenschen?«
But wishing to justify himself, he said to Jesus, “And who is my neighbor?”
Jesus antwortete ihm mit einer Geschichte: »Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho. Unterwegs wurde er von Räubern überfallen. Sie schlugen ihn zusammen, raubten ihn aus und ließen ihn halb tot liegen. Dann machten sie sich davon.
The Good Samaritan
Jesus replied and said, “A man was going down from Jerusalem to Jericho, and fell among robbers, and they stripped him and beat him, and went away leaving him half dead.
Zufällig kam bald darauf ein Priester vorbei. Er sah den Mann liegen und ging schnell auf der anderen Straßenseite weiter.
“And by chance a priest was going down on that road, and when he saw him, he passed by on the other side.
Genauso verhielt sich ein Tempeldiener. Er sah zwar den verletzten Mann, aber er blieb nicht stehen, sondern machte einen großen Bogen um ihn.
“Likewise a Levite also, when he came to the place and saw him, passed by on the other side.
Dann kam einer der verachteten Samariter vorbei. Als er den Verletzten sah, hatte er Mitleid mit ihm.
“But a Samaritan, who was on a journey, came upon him; and when he saw him, he felt compassion,
Er ging zu ihm hin, behandelte seine Wunden mit Öl und Wein und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier und brachte ihn in den nächsten Gasthof, wo er den Kranken besser pflegen und versorgen konnte.
and came to him and bandaged up his wounds, pouring oil and wine on them; and he put him on his own beast, and brought him to an inn and took care of him.
Am folgenden Tag, als er weiterreisen musste, gab er dem Wirt zwei Silberstücke aus seinem Beutel und bat ihn: ›Pflege den Mann gesund! Sollte das Geld nicht reichen, werde ich dir den Rest auf meiner Rückreise bezahlen!‹
“On the next day he took out two denarii and gave them to the innkeeper and said, ‘Take care of him; and whatever more you spend, when I return I will repay you.’
Was meinst du?«, fragte Jesus jetzt den Gesetzeslehrer. »Welcher von den dreien hat an dem Überfallenen als Mitmensch gehandelt?«
“Which of these three do you think proved to be a neighbor to the man who fell into the robbers’ hands?”
Der Gesetzeslehrer erwiderte: »Natürlich der Mann, der ihm geholfen hat.« »Dann geh und folge seinem Beispiel!«, forderte Jesus ihn auf.
And he said, “The one who showed mercy toward him.” Then Jesus said to him, “Go and do the same.”
Als Jesus mit seinen Jüngern weiterzog, kam er in ein Dorf, wo er bei einer Frau aufgenommen wurde, die Marta hieß.
Martha and Mary
Now as they were traveling along, He entered a village; and a woman named Martha welcomed Him into her home.
Maria, ihre Schwester, setzte sich zu Füßen von Jesus hin und hörte ihm aufmerksam zu.
She had a sister called Mary, who was seated at the Lord’s feet, listening to His word.
Marta aber war unentwegt mit der Bewirtung ihrer Gäste beschäftigt. Schließlich kam sie zu Jesus und fragte: »Herr, siehst du nicht, dass meine Schwester mir die ganze Arbeit überlässt? Sag ihr doch, dass sie mir helfen soll!«
But Martha was distracted with all her preparations; and she came up to Him and said, “Lord, do You not care that my sister has left me to do all the serving alone? Then tell her to help me.”
Doch der Herr antwortete ihr: »Marta, Marta, du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe.
But the Lord answered and said to her, “Martha, Martha, you are worried and bothered about so many things;