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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Ein Psalm Davids, von der schönen Jugend, vorzusingen.
  • Ein Lied von David, nach der Melodie: »Vom Sterben des Sohnes«.
  • Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erzähle alle deine Wunder.
  • Dir, HERR, will ich von ganzem Herzen danken, von all deinen wunderbaren Taten will ich erzählen.
  • (Ich freue mich und bin fröhlich in dir und lobe deinen Namen, du Allerhöchster,
  • Ich freue mich über dich und juble dir zu. Ich singe zu deiner Ehre und preise deinen Namen, du höchster Gott!
  • (daß du meine Feinde hinter sich getrieben hast; sie sind gefallen und umgekommen vor dir.
  • Denn du schlägst meine Feinde in die Flucht, sie stürzen und kommen um!
  • Denn du führest mein Recht und meine Sache aus; du sitzest auf dem Stuhl, ein rechter Richter.
  • Durch dein Eingreifen hast du mir Recht verschafft, als ein gerechter Richter sitzt du auf dem Thron.
  • (Du schiltst die Heiden und bringst die Gottlosen um; ihren Namen vertilgst du immer und ewiglich.
  • Die feindlichen Völker hast du in ihre Grenzen verwiesen, die Verbrecher hast du umgebracht und alles ausgelöscht, was an sie erinnerte.
  • (Die Schwerter des Feindes haben ein Ende; die Städte hast du umgekehrt; ihr Gedächtnis ist umgekommen samt ihnen.
  • Der Feind ist für immer erledigt, seine Städte sind nur noch Ruinen. Keiner denkt mehr an sie.
  • (Der HERR aber bleibt ewiglich; er hat seinen Stuhl bereitet zum Gericht,
  • Aber der HERR regiert für immer und ewig, sein Richterstuhl steht schon bereit.
  • (und er wird den Erdboden recht richten und die Völker regieren rechtschaffen.
  • Über die ganze Welt wird er ein gerechtes Urteil sprechen und allen Völkern seine Entscheidung verkünden.
  • Und der HERR ist des Armen Schutz, ein Schutz in der Not.
  • Die Unterdrückten finden Zuflucht bei Gott, in schwerer Zeit ist er für sie wie eine sichere Burg.
  • Darum hoffen auf dich, die deinen Namen kennen; denn du verlässest nicht, die dich, HERR, suchen.
  • HERR, wer dich kennt, der vertraut dir gern. Denn wer sich auf dich verlässt, der ist nie verlassen.
  • Lobet den HERRN, der zu Zion wohnt; verkündiget unter den Völkern sein Tun!
  • Singt für den HERRN, der auf dem Berg Zion wohnt, und erzählt allen Völkern von seinen machtvollen Taten!
  • Denn er gedenkt und fragt nach ihrem Blut; er vergißt nicht des Schreiens der Armen.
  • Den Schrei der Wehrlosen überhört er nicht, und keine Bluttat lässt er ungestraft.
  • HERR, sei mir gnädig; siehe an mein Elend unter den Feinden, der du mich erhebst aus den Toren des Todes,
  • Hab auch Erbarmen mit mir, HERR! Sieh doch, wie ich leide unter dem Hass meiner Feinde! Ich stehe am Rand des Todes — bring mich in Sicherheit!
  • auf daß ich erzähle all deinen Preis in den Toren der Tochter Zion, daß ich fröhlich sei über deine Hilfe.
  • Dann will ich dich in der Stadt Zion loben. Alle sollen hören, wie du mich gerettet hast.
  • Die Heiden sind versunken in der Grube, die sie zugerichtet hatten; ihr Fuß ist gefangen in dem Netz, das sie gestellt hatten.
  • Die Völker, die andere ins Verderben stürzen wollten, sind in ihre eigene Falle gelaufen. Ihr Netz haben sie gut versteckt ausgelegt — und verstrickten sich am Ende selbst darin!
  • So erkennt man, daß der HERR Recht schafft. Der Gottlose ist verstrickt in dem Werk seiner Hände. (Zwischenspiel. Sela.)
  • So hat der HERR bewiesen, wer er ist: Er hat Gericht an den Gottlosen geübt! Ihre Machenschaften ließ er ihnen zum Verhängnis werden.
  • Ach daß die Gottlosen müßten zur Hölle gekehrt werden, alle Heiden, die Gottes vergessen!
  • Ja, die Unheilstifter werden im Totenreich enden, alle Völker, die von Gott nichts wissen wollen!
  • Denn er wird des Armen nicht so ganz vergessen, und die Hoffnung der Elenden wird nicht verloren sein ewiglich.
  • Aber wer sein Recht nicht durchsetzen kann, den hat Gott nicht vergessen. Seine Hoffnung wird sich erfüllen, auch wenn es zunächst nicht so scheint.
  • HERR, stehe auf, daß die Menschen nicht Oberhand haben; laß alle Heiden vor dir gerichtet werden!
  • Greif ein, HERR! Lass nicht zu, dass Menschen über dich triumphieren! Ruf die Völker vor deinen Thron und sprich ihnen das Urteil!
  • Gib ihnen, HERR, einen Meister, daß die Heiden erkennen, daß sie Menschen sind. (Sela.)
  • Lass sie vor Angst erzittern, HERR, und zeige ihnen, dass sie nur Menschen sind!

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