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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Weh der prächtigen Krone der Trunkenen von Ephraim, der welken Blume ihrer lieblichen Herrlichkeit, welche steht oben über einem fetten Tal derer, die vom Wein taumeln!
  • Wehe der stolzen Krone der betrunkenen Efraimiter und der welkenden Blüte ihrer prachtvollen Zier, sie sind auf dem Gipfel über dem fruchtbaren Tal, vom Wein bezwungen.
  • Siehe, ein Starker und Mächtiger vom HERRN wie ein Hagelsturm, wie ein schädliches Wetter, wie ein Wassersturm, der mächtig einreißt, wirft sie zu Boden mit Gewalt,
  • Siehe, ein Starker und Gewaltiger ist im Dienst des Herrn. Wie ein Unwetter mit Hagelschlag, wie ein Sturm der Verwüstung, wie ein Unwetter mit mächtigen Wassermassen, so wirft er mit Macht zu Boden.
  • daß die prächtige Krone der Trunkenen von Ephraim mit Füßen zertreten wird.
  • Mit Füßen zertreten wird die stolze Krone der betrunkenen Efraimiter.
  • Und die welke Blume ihrer lieblichen Herrlichkeit, welche steht oben über einem fetten Tal, wird sein gleichwie die Frühfeige vor dem Sommer, welche einer ersieht und flugs aus der Hand verschlingt.
  • Dann geht es der welkenden Blüte seiner prachtvollen Zier auf dem Gipfel über dem fruchtbaren Tal wie einer frühreifen Feige vor der Ernte: Wer sie erblickt, der verschlingt sie, kaum dass er sie in seiner Hand hält.
  • Zu der Zeit wird der HERR Zebaoth sein eine liebliche Krone und ein herrlicher Kranz den Übriggebliebenen seines Volks
  • An jenem Tag wird der HERR der Heerscharen zur herrlichen Krone und zum prächtigen Kranz für den Rest seines Volkes
  • und ein Geist des Rechts dem, der zu Gericht sitzt, und eine Stärke denen, die den Streit zurücktreiben zum Tor.
  • und zum Geist des Rechts für den, der zu Gericht sitzt und zur Heldenkraft für die, die den Krieg zum Stadttor hinausdrängen.
  • Aber auch diese sind vom Wein toll geworden und taumeln von starkem Getränk. Beide, Priester und Propheten, sind toll von starkem Getränk, sind in Wein ersoffen und taumeln von starkem Getränk; sie sind toll beim Weissagen und wanken beim Rechtsprechen.
  • Sogar diese schwanken vom Wein und taumeln vom Bier: Priester und Propheten schwanken vom Bier, sind benommen vom Wein. Sie taumeln vom Bier, sie schwanken bei ihren Visionen, sie torkeln beim Entscheid.
  • Denn alle Tische sind voll Speiens und Unflats an allen Orten.
  • Tatsächlich, alle Tische sind voll von Erbrochenem, voll von Kot bis auf den letzten Fleck.
  • Wen (sagen sie) will er denn lehren Erkenntnis? wem will er zu verstehen geben die Predigt? Den Entwöhnten von der Milch, denen, die von Brüsten abgesetzt sind?
  • Wen will er Erkenntnis lehren, wem das Gehörte verständlich machen? Gerade von der Milch Entwöhnten, gerade von der Brust Abgesetzten?
  • Gebeut hin, gebeut her; gebeut hin, gebeut her; harre hier, harre da; harre hier, harre da; hier ein wenig, da ein wenig!
  • Ja, zaw lazaw, zaw lazaw, qaw laqaw, qaw laqaw, hier ein wenig, dort ein wenig.
  • Wohlan, er wird einmal mit unverständlichen Lippen und mit einer andern Zunge reden zu diesem Volk, welchem jetzt dies gepredigt wird:
  • Ja, mit lallender Lippe und fremder Zunge wird er zu diesem Volk reden,
  • So hat man Ruhe, so erquickt man die Müden, so wird man still»; und sie wollen doch solche Predigt nicht.
  • der zu ihnen gesagt hatte: Dies ist die Ruhe, schafft Ruhe dem Müden, und dies ist der Rastplatz, aber sie wollten nicht hören!
  • Darum soll ihnen auch des HERRN Wort eben also werden: Gebeut hin, gebeut her; gebeut hin, gebeut her; harre hier, harre da; harre hier, harre da; hier ein wenig, da ein wenig; daß sie hingehen und zurückfallen, zerbrechen, verstrickt und gefangen werden.
  • Und es wird an sie das Wort des HERRN ergehen: Zaw lazaw, zaw lazaw, qaw laqaw, qaw laqaw, ein wenig hier, ein wenig dort, damit sie gehen und rückwärts stolpern, zerbrechen, sich verstricken und gefangen werden.
  • So höret nun des HERRN Wort, ihr Spötter, die ihr herrschet über dies Volk, das zu Jerusalem ist.
  • Darum hört das Wort des HERRN, ihr Spötter, ihr Beherrscher dieses Volks in Jerusalem.
  • Denn ihr sprecht: Wir haben mit dem Tod einen Bund und mit der Hölle einen Vertag gemacht; wenn eine Flut dahergeht, wird sie uns nicht treffen; denn wir haben die Lüge zu unsrer Zuflucht und Heuchelei zu unserm Schirm gemacht.
  • Ihr habt gesagt: Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen Vertrag gemacht. Die Geißel, die überschwemmende Flut, wird uns nicht erreichen; denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und uns im Trug versteckt.
  • Darum spricht der HERR HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen köstlichen Eckstein, der wohl gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht.
  • Darum — so spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen harten und kostbaren Eckstein, ein fest gegründetes Fundament: Wer glaubt, treibt nicht zur Eile.
  • Und ich will das Recht zur Richtschnur und die Gerechtigkeit zum Gewicht machen; so wird der Hagel die falsche Zuflucht wegtreiben, und Wasser sollen den Schirm wegschwemmen,
  • Und ich mache das Recht zur Richtschnur und die Gerechtigkeit zur Waage. Der Hagel fegt die Zuflucht der Lüge hinweg und die Wasser schwemmen das Versteck fort.
  • daß euer Bund mit dem Tode los werde und euer Vertrag mit der Hölle nicht bestehe. Und wenn eine Flut dahergeht, wird sie euch zertreten; sobald sie dahergeht, wird sie euch wegnehmen.
  • Euer Bund mit dem Tod wird ausgelöscht und euer Vertrag mit der Unterwelt hat keinen Bestand. Die Geißel, die überschwemmende Flut, von ihr werdet ihr zermalmt.
  • Kommt sie des Morgens, so geschieht’s des Morgens; also auch, sie komme des Tags oder des Nachts. Denn allein die Anfechtung lehrt aufs Wort merken.
  • Sooft sie überschwemmt, ergreift sie euch, denn Morgen für Morgen überschwemmt sie, bei Tag und bei Nacht. Dann wird nur noch Entsetzen sein, wenn man das Gehörte begreift.
  • Denn das Bett ist so eng, daß nichts übrig ist, und die Decke so kurz, daß man sich drein schmiegen muß.
  • Das Bett ist zu kurz, man kann sich nicht ausstrecken, die Decke ist zu schmal, man kann sich nicht einhüllen.
  • Denn der HERR wird sich aufmachen wie auf dem Berge Perazim und zürnen wie im Tal Gibeon, daß er sein Werk vollbringe auf eine fremde Weise und daß er seine Arbeit tue auf eine seltsame Weise.
  • Denn der HERR wird aufstehen wie am Berg Perazim, wie im Tal bei Gibeon wird er toben, um seine Tat zu tun, seine seltsame Tat, sein Werk zu verrichten, sein befremdliches Werk.
  • So lasset nun euer Spotten, auf daß eure Bande nicht härter werden; denn ich habe ein Verderben gehört, das vom HERRN HERRN Zebaoth beschlossen ist über alle Welt.
  • Darum spottet nicht weiter, sonst werden eure Fesseln noch stärker. Denn das Ende für die ganze Erde ist beschlossen. Gehört habe ich es vom Herrn, dem GOTT der Heerscharen.
  • Nehmet zu Ohren und höret meine Stimme; merket auf und höret meine Rede:
  • Horcht auf und hört meine Stimme, gebt Acht und hört meine Rede!
  • Pflügt zur Saat oder bracht oder eggt auch ein Ackermann seinen Acker immerdar?
  • Pflügt denn der Pflüger den ganzen Tag, um zu säen, beackert und eggt er den ganzen Tag sein Land?
  • Ist’s nicht also: wenn er’s gleich gemacht hat, so streut er Wicken und wirft Kümmel und sät Weizen und Gerste, jegliches, wohin er’s haben will, und Spelt an seinen Ort?
  • Ist es nicht so: Wenn er dessen Fläche geebnet hat, streut er Schwarzkümmel und sprengt Kreuzkümmel, sät Weizen reihenweise, Gerste auf das abgesteckte Stück und Emmer an seinen Rand?
  • Also unterwies ihn sein Gott zum Rechten und lehrte ihn.
  • So unterweist ihn, belehrt ihn zur rechten Ordnung sein Gott.
  • Denn man drischt die Wicken nicht mit Dreschwagen, so läßt man auch nicht das Wagenrad über den Kümmel gehen; sondern die Wicken schlägt man aus mit einem Stabe und den Kümmel mit einem Stecken.
  • Ja, Schwarzkümmel wird nicht mit dem Schlitten gedroschen und das Wagenrad nicht über Kreuzkümmel gedreht, sondern Schwarzkümmel wird mit dem Stab ausgeschlagen und Kreuzkümmel mit dem Stock.
  • Man mahlt es, daß es Brot werde, und drischt es nicht gar zunichte, wenn man’s mit Wagenrädern und Pferden ausdrischt.
  • Wird das Brotkorn zermalmt? Nein, nicht immerzu drischt es der Drescher. Setzt er das Rad seines Wagens in Bewegung, so zermalmt er es mit seinen Pferden nicht.
  • Solches geschieht auch vom HERRN Zebaoth; denn sein Rat ist wunderbar, und er führt es herrlich hinaus.
  • Auch dies ist vom HERRN der Heerscharen ausgegangen, er hat wunderbaren Rat gegeben, hat groß den Erfolg gemacht.

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