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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Liebe Brüder, haltet nicht dafür, daß der Glaube an Jesum Christum, unsern HERRN der Herrlichkeit, Ansehung der Person leide.
  • Meine Brüder und Schwestern, haltet den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus, den Herrn der Herrlichkeit, frei von jedem Ansehen der Person!
  • Denn so in eure Versammlung käme ein Mann mit einem goldenen Ringe und mit einem herrlichen Kleide, es käme aber auch ein Armer in einem unsauberen Kleide,
  • Wenn in eure Versammlung ein Mann mit goldenen Ringen und prächtiger Kleidung kommt und zugleich kommt ein Armer in schmutziger Kleidung
  • und ihr sähet auf den, der das herrliche Kleid trägt, und sprächet zu ihm: Setze du dich her aufs beste! und sprächet zu dem Armen: Stehe du dort! oder: Setze dich her zu meinen Füßen!
  • und ihr blickt auf den Mann in der prächtigen Kleidung und sagt: Setz du dich hier auf den guten Platz! und zu dem Armen sagt ihr: Du stell dich oder setz dich dort zu meinen Füßen! —
  • ist’s recht, daß ihr solchen Unterschied bei euch selbst macht und richtet nach argen Gedanken?
  • macht ihr dann nicht untereinander Unterschiede und seid Richter mit bösen Gedanken?
  • Höret zu, meine lieben Brüder! Hat nicht Gott erwählt die Armen auf dieser Welt, die am Glauben reich sind und Erben des Reichs, welches er verheißen hat denen, die ihn liebhaben?
  • Hört, meine geliebten Brüder und Schwestern! Hat nicht Gott die Armen in der Welt zu Reichen im Glauben und Erben des Reiches erwählt, das er denen verheißen hat, die ihn lieben?
  • Ihr aber habt dem Armen Unehre getan. Sind nicht die Reichen die, die Gewalt an euch üben und ziehen euch vor Gericht?
  • Ihr aber habt den Armen entehrt. Sind es nicht die Reichen, die euch unterdrücken und euch vor die Gerichte schleppen?
  • Verlästern sie nicht den guten Namen, nach dem ihr genannt seid?
  • Sind nicht sie es, die den guten Namen lästern, der über euch ausgerufen worden ist?
  • So ihr das königliche Gesetz erfüllet nach der Schrift: «Liebe deinen Nächsten wie dich selbst,« so tut ihr wohl;
  • Wenn ihr jedoch das königliche Gesetz gemäß der Schrift erfüllt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!, dann handelt ihr recht.
  • so ihr aber die Person ansehet, tut ihr Sünde und werdet überführt vom Gesetz als Übertreter.
  • Wenn ihr aber nach dem Ansehen der Person handelt, begeht ihr eine Sünde und werdet vom Gesetz überführt, dass ihr es übertreten habt.
  • Denn so jemand das ganze Gesetz hält und sündigt an einem, der ist’s ganz schuldig.
  • Denn wer das ganze Gesetz hält, aber gegen ein einziges Gebot verstößt, der hat sich gegen alle verfehlt.
  • Denn der da gesagt hat: «Du sollst nicht ehebrechen,« der hat auch gesagt: «Du sollst nicht töten.« So du nun nicht ehebrichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes.
  • Denn der gesagt hat: Du sollst nicht die Ehe brechen!, hat auch gesagt: Du sollst nicht töten! Wenn du nun nicht die Ehe brichst, aber tötest, bist du ein Übertreter des Gesetzes geworden.
  • Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden.
  • Darum redet und handelt wie solche, die nach dem Gesetz der Freiheit gerichtet werden!
  • Es wird aber ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; und die Barmherzigkeit rühmt sich wider das Gericht.
  • Denn das Gericht ist erbarmungslos gegen den, der nicht mit Erbarmen gehandelt hat. Erbarmen triumphiert über das Gericht.
  • Was hilfst, liebe Brüder, so jemand sagt, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht? Kann auch der Glaube ihn selig machen?
  • Was nützt es, meine Brüder und Schwestern, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten?
  • So aber ein Bruder oder eine Schwester bloß wäre und Mangel hätte der täglichen Nahrung,
  • Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung sind und ohne das tägliche Brot
  • und jemand unter euch spräche zu ihnen: Gott berate euch, wärmet euch und sättiget euch! ihr gäbet ihnen aber nicht, was des Leibes Notdurft ist: was hülfe ihnen das?
  • und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen — was nützt das?
  • Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber.
  • So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat.
  • Aber es möchte jemand sagen: Du hast den Glauben, und ich habe die Werke; zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, so will ich dir meinen Glauben zeigen aus meinen Werken.
  • Aber es könnte einer sagen: Du hast Glauben und ich kann Werke vorweisen; zeige mir deinen Glauben ohne die Werke und ich zeige dir aus meinen Werken den Glauben.
  • Du glaubst, daß ein einiger Gott ist? Du tust wohl daran; die Teufel glauben’s auch, und zittern.
  • Du glaubst: Es gibt nur einen Gott. Damit hast du Recht; das glauben auch die Dämonen und sie zittern.
  • Willst du aber erkennen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werke tot sei?
  • Willst du also einsehen, du törichter Mensch, dass der Glaube ohne Werke nutzlos ist?
  • Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht geworden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte?
  • Abraham, unser Vater, wurde er nicht aus den Werken als gerecht anerkannt, als er seinen Sohn Isaak auf den Opferaltar legte?
  • Da siehest du, daß der Glaube mitgewirkt hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden;
  • Du siehst, dass der Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte und dass der Glaube aus den Werken zur Vollendung kam.
  • und ist die Schrift erfüllt, die da spricht: «Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet,« und er ward ein Freund Gottes geheißen.
  • So hat sich das Wort der Schrift erfüllt: Abraham glaubte Gott und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet und er wurde Freund Gottes genannt.
  • So sehet ihr nun, daß der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein.
  • Ihr seht, dass der Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.
  • Desgleichen die Hure Rahab, ist sie nicht durch die Werke gerecht geworden, da sie die Boten aufnahm und ließ sie einen andern Weg hinaus?
  • Wurde nicht ebenso auch die Dirne Rahab durch ihre Werke als gerecht anerkannt, weil sie die Boten bei sich aufnahm und dann auf einem anderen Weg entkommen ließ?
  • Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne Werke tot.
  • Denn wie der Körper ohne den Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

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