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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Für den Chormeister. Ein Weisheitslied der Korachiter.
  • Von den Nachkommen Korachs, zum Nachdenken.
  • Gott, wir hörten es mit eigenen Ohren, unsere Väter haben uns erzählt von dem Werk, das du in ihren Tagen vollbracht hast, in den Tagen der Vorzeit.
  • Gott, mit unseren eigenen Ohren haben wir’s gehört; unsere Väter haben uns davon erzählt, was für große Taten du zu ihrer Zeit vollbracht hast — doch das liegt schon lange zurück!
  • Mit eigener Hand hast du Völker vertrieben, sie aber pflanztest du ein. Du hast Nationen zerschlagen, sie aber sätest du aus.
  • Du selbst hast fremde Völker aus dem Land vertrieben und es zur Heimat unserer Vorfahren gemacht. Die Völker, die dort wohnten, hast du zerschlagen, damit unser Volk aufblühen und sich entfalten konnte.
  • Denn nicht mit ihrem Schwert nahmen sie das Land in Besitz und nicht ihr Arm hat ihnen Rettung gebracht; nein, deine Rechte war es, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest an ihnen Gefallen.
  • Unsere Vorväter haben das Land in Besitz genommen. Aber nicht ihre Schwerter, nicht ihre eigene Kraft verhalf ihnen zum Sieg. Nein, du hast machtvoll eingegriffen und für sie gekämpft. Du hast sie durch deine Gegenwart gestärkt, denn du hattest sie lieb.
  • Du bist es, mein König, Gott! Gebiete rettende Taten für Jakob!
  • Du bist mein Gott und mein König. Auf deinen Befehl erringt Israel den Sieg.
  • Mit dir stoßen wir unsere Bedränger nieder, in deinem Namen zertreten wir, die gegen uns aufstehn.
  • Mit deiner Hilfe unterwerfen wir die Feinde; in deinem Namen bezwingen wir die Gegner.
  • Denn ich vertraue nicht auf meinen Bogen, noch wird mein Schwert mir Rettung bringen;
  • Ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, mein Schwert garantiert mir nicht den Sieg.
  • nein, du hast uns vor unseren Bedrängern gerettet; du hast mit Schmach bedeckt, die uns hassen.
  • Du allein befreist uns aus der Gewalt unserer Feinde; du lässt alle scheitern, die uns mit ihrem Hass verfolgen.
  • Wir rühmten uns Gottes den ganzen Tag und deinem Namen werden wir ewig danken. [Sela]
  • Wir sind stolz auf unseren Gott. Darum hören wir nicht auf, dir zu danken, Herr.
  • Doch nun hast du uns verstoßen und mit Schmach bedeckt, du ziehst nicht mehr aus mit unseren Heeren.
  • Und dennoch hast du uns jetzt verstoßen: Mit einer Niederlage hast du Schande über uns gebracht. Als unsere Truppen zum Kampf ausrückten, zogst du nicht mit.
  • Du lässt uns vor unsern Bedrängern fliehen und die uns hassen, plünderten uns aus.
  • Du sorgtest dafür, dass unsere Feinde uns in die Flucht schlugen — ohne jeden Widerstand plünderten sie uns in ihrem Hass aus.
  • Du gibst uns preis wie Schlachtvieh und unter die Völker hast du uns zerstreut.
  • Du selbst hast uns ans Messer geliefert; sie haben uns abgeschlachtet wie Schafe. Wer mit dem Leben davonkam, wurde unter fremde Völker zerstreut.
  • Du verkaufst dein Volk um ein Spottgeld und hattest an dem Erlös keinen Gewinn.
  • Du hast dein Volk zu einem Spottpreis verkauft, und was hast du nun davon? Nichts!
  • Du machst uns zum Hohn unseren Nachbarn, zu Spott und Schimpf denen, die rings um uns wohnen.
  • Du lässt unsere Nachbarvölker uns verhöhnen, nur noch Verachtung haben sie für uns übrig.
  • Du machst uns zum Sprichwort unter den Völkern, die Nationen schütteln den Kopf.
  • Unter den fremden Völkern ist unsere Niederlage schon sprichwörtlich, sie schütteln den Kopf über uns.
  • Den ganzen Tag steht meine Schande vor mir, Schmach hat mein Gesicht bedeckt
  • Täglich habe ich meine Schande vor Augen. Die Schamröte steigt mir ins Gesicht,
  • wegen der Stimme des lästernden Spötters, wegen der rachgierigen Blicke des Feindes.
  • wenn ich höre, wie uns die Feinde demütigen, ja, wie diese Rachgierigen über uns lästern.
  • All das ist über uns gekommen und doch hatten wir dich nicht vergessen und deinen Bund nicht verraten.
  • Das Unglück ist über uns gekommen, obwohl wir dich nicht vergessen haben, nie haben wir deinen Bund mit uns gebrochen!
  • Unser Herz wich nicht zurück und unser Schritt hat deinen Pfad nicht verlassen.
  • Niemals sind wir dir untreu geworden, auch deine Gebote haben wir befolgt.
  • Doch du hast uns zerschlagen am Ort der Schakale und uns mit Finsternis bedeckt.
  • Und doch hast du uns zerschlagen, wie Schakale hausen wir in Ruinen, in tiefer Dunkelheit hältst du uns gefangen.
  • Hätten wir den Namen unseres Gottes vergessen und zu einem fremden Gott unsere Hände erhoben,
  • Hätten wir dich, unseren Gott, vergessen und fremde Götter angebetet,
  • würde Gott das nicht erforschen? Denn er kennt das im Herzen Verborgene.
  • dann hättest du es ja sofort bemerkt. Denn du kennst unsere geheimsten Gedanken!
  • Ja, um deinetwillen wurden wir den ganzen Tag getötet, wir galten als Schafe, zum Schlachten bestimmt.
  • Aber unser Unglück hat einen anderen Grund: Weil wir zu dir gehören, werden wir überall verfolgt und getötet — wie Schafe, die zum Schlachten bestimmt sind!
  • Wach auf! Warum schläfst du, Herr? Erwache, verstoß nicht für immer!
  • Wach auf, Herr! Warum schläfst du? Wach auf und verstoße uns nicht für immer!
  • Warum verbirgst du dein Angesicht, vergisst unser Elend und unsre Bedrückung?
  • Warum verbirgst du dich vor uns? Hast du unsere Not und unser Elend vergessen?
  • Unsere Seele ist in den Staub gebeugt, unser Leib klebt am Boden.
  • Die Schande drückt uns zu Boden, besiegt liegen wir im Staub.
  • Steh auf, uns zur Hilfe! In deiner Huld erlöse uns!
  • Greif ein und komm uns zu Hilfe! Erlöse uns, weil du uns doch liebst!

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