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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Ein Psalm Asafs. Fürwahr, Gott ist gut für Israel, für alle, die reinen Herzens sind.
  • Ein Lied von Asaf. Gott ist gut zu Israel, zu allen, die ein reines Herz haben. Das kann niemand bestreiten!
  • Ich aber — fast wären meine Füße gestrauchelt, beinahe wären ausgeglitten meine Schritte.
  • Ich aber wäre beinahe gestrauchelt; es fehlte nicht viel, und ich wäre zu Fall gekommen.
  • Denn ich habe mich über die Prahler ereifert, als ich das Wohlergehen der Frevler sah:
  • Denn ich beneidete die überheblichen Menschen: Ihnen geht es so gut, obwohl Gott ihnen gleichgültig ist.
  • Sie leiden ja keine Qualen, ihr Leib ist gesund und wohlgenährt.
  • Ihr Leben lang haben sie keine Schmerzen, sie strotzen vor Gesundheit und Kraft.
  • Sie kennen nicht die Mühsal der Sterblichen, sind nicht geplagt wie andere Menschen.
  • Sie müssen sich nicht abplagen wie andere Menschen, und die täglichen Sorgen sind ihnen ganz und gar fremd.
  • Darum ist Hochmut ihr Halsschmuck, wie ein Gewand umhüllt sie Gewalttat.
  • Wie ein Schmuckstück tragen sie ihren Stolz zur Schau, ja, sie prahlen sogar mit ihren Gewalttaten.
  • Sie sehen kaum aus den Augen vor Fett, ihr Herz läuft über von bösen Plänen.
  • In ihren feisten Gesichtern spiegelt sich die Bosheit ihres Herzens wider.
  • Sie höhnen und reden Böses, Unterdrückung reden sie von oben herab.
  • Mit Verachtung schauen sie auf andere herab und verhöhnen sie, mit zynischen Worten setzen sie jeden unter Druck.
  • Sie reißen ihr Maul bis zum Himmel auf und lassen auf Erden ihrer Zunge freien Lauf.
  • Sie tun, als kämen ihre Worte vom Himmel; sie meinen, ihre Sprüche seien für die ganze Menschheit wichtig.
  • Darum wendet sich das Volk ihnen zu, das Wasser ihrer Worte schlürfen sie gierig.
  • Darum läuft sogar Gottes Volk ihnen nach, gierig saugt es ihre Worte auf wie frisches Wasser.
  • Sie sagen: Wie sollte Gott davon wissen? Gibt es Wissen beim Höchsten?
  • Denn diese eingebildeten Leute sagen: »Gott kümmert sich um nichts — wie sollte er auch? Er thront weit oben und weiß nicht, was sich hier unten abspielt!«
  • Siehe, so sind die Frevler: Immer im Glück, häufen sie Reichtum auf Reichtum.
  • Selbstsicher und sorglos leben sie in den Tag hinein, ihr Vermögen und ihre Macht werden immer größer.
  • Fürwahr, umsonst bewahrte ich lauter mein Herz und wusch meine Hände in Unschuld.
  • War es denn völlig umsonst, dass ich mir ein reines Gewissen bewahrte und mir nie etwas zuschulden kommen ließ?
  • Und doch war ich alle Tage geplagt und wurde jeden Morgen gezüchtigt.
  • Jeder Tag wird mir zur Qual, eine Strafe ist er schon am frühen Morgen!
  • Hätte ich gesagt: Ich will reden wie sie, siehe, ich hätte das Geschlecht deiner Kinder verraten.
  • Hätte ich mir vorgenommen: »Ich will genauso vermessen reden wie sie!«, dann hätte ich dein ganzes Volk verraten.
  • Ich dachte nach, um dies zu begreifen, Mühsal war es in meinen Augen,
  • Also versuchte ich zu begreifen, warum es dem Gottlosen gut und dem Frommen schlecht geht, aber es war viel zu schwer für mich.
  • bis ich eintrat in Gottes Heiligtum und einsah, wie es mit ihnen zu Ende geht.
  • Schließlich ging ich in dein Heiligtum, und dort wurde mir auf einmal klar: Entscheidend ist, wie ihr Leben endet!
  • Fürwahr, du stellst sie auf schlüpfrigen Grund, du lässt sie in Täuschungen fallen.
  • Du stellst sie auf schlüpfrigen Boden und wirst sie ins Verderben stürzen.
  • Wie werden sie in einem Augenblick zum Entsetzen, werden dahingerafft, nehmen ein Ende mit Schrecken.
  • Ganz plötzlich wird sie das Entsetzen packen, sie werden ein Ende mit Schrecken nehmen.
  • Wie einen Traum, nach dem Erwachen, mein Herr, verachtest du ihr Schattengebilde, wenn du aufstehst.
  • Wie ein Traum beim Erwachen verschwindet, so vergehen sie, wenn du dich erhebst, o Herr.
  • Ja, mein Herz war bitter und Schmerz bohrte mir in den Nieren.
  • Als ich verbittert war und mich vor Kummer verzehrte,
  • Ich war ein Tor ohne Einsicht, wie Vieh bin ich gewesen bei dir;
  • da war ich dumm wie ein Stück Vieh, ich hatte nichts begriffen.
  • aber ich bin doch beständig bei dir, du hast meine Rechte ergriffen.
  • Jetzt aber bleibe ich immer bei dir, und du hältst mich bei der Hand.
  • Du leitest mich nach deinem Ratschluss, danach nimmst du mich auf in Herrlichkeit.
  • Du führst mich nach deinem Plan und nimmst mich am Ende in Ehren auf.
  • Wen habe ich im Himmel außer dir? Neben dir erfreut mich nichts auf Erden.
  • Herr, wenn ich nur dich habe, bedeuten Himmel und Erde mir nichts.
  • Mag mein Fleisch und mein Herz vergehen, Fels meines Herzens und mein Anteil ist Gott auf ewig.
  • Selbst wenn meine Kräfte schwinden und ich umkomme, so bist du, Gott, doch allezeit meine Stärke — ja, du bist alles, was ich brauche!
  • Denn siehe: Die fern sind von dir, gehen zugrunde, du vernichtest alle, die dich treulos verlassen.
  • Eines ist sicher: Wer dich ablehnt, wird zugrunde gehen; du vernichtest jeden, der dir die Treue bricht.
  • Ich aber — Gott nahe zu sein, ist gut für mich, ich habe GOTT, den Herrn, zu meiner Zuflucht gemacht. Ich will erzählen von all deinen Taten.
  • Ich aber darf dir immer nahe sein, das ist mein ganzes Glück! Dir vertraue ich, HERR, mein Gott; von deinen großen Taten will ich allen erzählen.

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