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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Lutherbibel

  • Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen.
  • Die Weisheit baute ihr Haus und hieb sieben Säulen,
  • Sie hat ihr Vieh geschlachtet, ihren Wein gemischt und schon ihren Tisch gedeckt.
  • schlachtete ihr Vieh und trug ihren Wein auf und bereitete ihren Tisch
  • Sie hat ihre Mägde ausgesandt und lädt ein auf der Höhe der Stadtburg:
  • und sandte ihre Dirnen aus, zu rufen oben auf den Höhen der Stadt:
  • Wer unerfahren ist, kehre hier ein. Zum Unwissenden sagt sie:
  • Wer verständig ist, der mache sich hierher!« und zum Narren sprach sie:
  • Kommt, esst von meinem Mahl und trinkt vom Wein, den ich mischte!
  • Kommet, zehret von meinem Brot und trinket den Wein, den ich schenke;
  • Lasst ab von der Torheit, dann bleibt ihr am Leben und geht auf dem Weg der Einsicht!
  • verlasset das unverständige Wesen, so werdet ihr leben, und gehet auf dem Wege der Klugheit.
  • Wer den Zuchtlosen tadelt, erntet Schimpf, wer den Frevler rügt, erntet Schande.
  • Wer den Spötter züchtigt, der muß Schande auf sich nehmen; und wer den Gottlosen straft, der muß gehöhnt werden.
  • Rüge den Zuchtlosen nicht; sonst hasst er dich. Rüge den Weisen, dann liebt er dich.
  • Strafe den Spötter nicht, er haßt dich; strafe den Weisen, der wird dich lieben.
  • Unterrichte den Weisen, damit er noch weiser wird; belehre den Gerechten, damit er dazulernt!
  • Gib dem Weisen, so wird er noch weiser werden; lehre den Gerechten, so wird er in der Lehre zunehmen.
  • Anfang der Weisheit ist die Furcht des HERRN, die Kenntnis des Heiligen ist Einsicht.
  • Der Weisheit Anfang ist des HERRN Furcht, und den Heiligen erkennen ist Verstand.
  • Ja, durch mich werden deine Tage zahlreich, nehmen die Jahre deines Lebens zu.
  • Denn durch mich werden deiner Tage viel werden und werden dir der Jahre des Lebens mehr werden.
  • Bist du weise, so bist du weise zum eigenen Nutzen, bist du aber unbeherrscht, hast du allein es zu tragen.
  • Bist du weise, so bist du dir weise; bist du ein Spötter, so wirst du es allein tragen.
  • Frau Torheit ist unruhig, eine Verführerin, das ist alles, was sie versteht.
  • Es ist aber ein törichtes, wildes Weib, voll Schwätzens, und weiß nichts;
  • Sie sitzt vor der Tür ihres Hauses auf einem Sessel bei der Stadtburg,
  • die sitzt in der Tür ihres Hauses auf dem Stuhl, oben in der Stadt,
  • um die Vorübergehenden einzuladen, die geradeaus ihre Pfade gehen:
  • zu laden alle, die vorübergehen und richtig auf ihrem Wege wandeln:
  • Wer unerfahren ist, kehre hier ein. Zum Unwissenden sagt sie:
  • Wer unverständig ist, der mache sich hierher!« und zum Narren spricht sie:
  • Süß ist gestohlenes Wasser, heimlich entwendetes Brot schmeckt lecker.
  • Die gestohlenen Wasser sind süß, und das verborgene Brot schmeckt wohl.
  • Und er weiß nicht, dass Totengeister dort hausen, dass ihre Gäste in den Tiefen der Unterwelt sind.
  • Er weiß aber nicht, daß daselbst Tote sind und ihre Gäste in der tiefen Grube.

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