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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
Lutherbibel
Von David. HERR, widersetze dich denen, die sich mir widersetzen! Bekämpfe alle, die mich bekämpfen!
Ein Psalm Davids. HERR, hadere mit meinen Haderern; streite wider meine Bestreiter.
Greif zu den Waffen und eile mir zu Hilfe!
Ergreife Schild und Waffen und mache dich auf, mir zu helfen!
Nimm den Speer und stell dich meinen Verfolgern in den Weg! Versprich mir, dass du mir beistehst!
Zücke den Spieß und schütze mich gegen meine Verfolger! Sprich zu meiner Seele: Ich bin deine Hilfe!
Schimpf und Schande soll über alle kommen, die mich umbringen wollen! Sie, die Böses gegen mich planen, sollen bloßgestellt werden und fliehen!
Es müssen sich schämen und gehöhnt werden, die nach meiner Seele stehen; es müssen zurückkehren und zu Schanden werden, die mir übelwollen.
Wie Spreu sollen sie vom Wind verweht werden, wenn der Engel des HERRN sie fortjagt.
Sie müssen werden wie Spreu vor dem Winde, und der Engel des HERRN stoße sie weg.
Ihr Weg sei finster und glatt, wenn der Engel des HERRN sie verfolgt!
Ihr Weg müsse finster und schlüpfrig werden, und der Engel des HERRN verfolge sie.
Ohne Grund haben sie mir eine Falle gestellt, ich habe ihnen doch nichts getan!
Denn sie haben mir ohne Ursache ihr Netz gestellt, mich zu verderben, und haben ohne Ursache meiner Seele Gruben zugerichtet.
Darum breche das Verderben ohne Vorwarnung über sie herein! In ihre eigene Falle sollen sie laufen und darin umkommen!
Er müsse unversehens überfallen werden; und sein Netz, das er gestellt hat, müsse ihn fangen; und er müsse darin überfallen werden.
Ich aber werde jubeln und mich freuen, weil der HERR eingreift und mir hilft.
Aber meine Seele müsse sich freuen des HERRN und sei fröhlich über seine Hilfe.
Alle meine Glieder werden in das Lob einstimmen und sagen: »HERR, niemand ist wie du!« Du beschützt den Schwachen vor dem Starken und rettest den Armen und Wehrlosen vor dem Räuber.
Alle meine Gebeine müssen sagen: HERR, wer ist deinesgleichen? Der du den Elenden errettest von dem, der ihm zu stark ist, und den Elenden und Armen von seinen Räubern.
Falsche Zeugen treten gegen mich auf und werfen mir Verbrechen vor, die ich nie begangen habe!
Es treten frevle Zeugen auf; die zeihen mich, des ich nicht schuldig bin.
Was ich ihnen Gutes getan habe, zahlen sie mir mit Bösem heim. Ich bin einsam und verlassen.
Sie tun mir Arges um Gutes, mich in Herzeleid zu bringen.
Wenn einer von ihnen schwer krank war, zog ich Trauerkleidung an, fastete für ihn und betete mit gesenktem Kopf.
Ich aber, wenn sie krank waren, zog einen Sack an, tat mir wehe mit Fasten und betete stets von Herzen;
Ich verhielt mich so, als wäre er mein Bruder oder Freund. In tiefer Trauer ging ich umher — wie jemand, der um seine Mutter weint.
ich hielt mich, als wäre es mein Freund und Bruder; ich ging traurig wie einer, der Leid trägt über seine Mutter.
Jetzt aber ist das Unglück über mich hereingebrochen, und voll Schadenfreude laufen sie zusammen. Auch Leute, die ich nicht kenne, hergelaufenes Gesindel, ziehen pausenlos über mich her.
Sie aber freuen sich über meinen Schaden und rotten sich; es rotten sich die Hinkenden wider mich ohne meine Schuld; sie zerreißen und hören nicht auf.
Zynische Spötter sind es, wie Hunde fletschen sie ihre Zähne gegen mich.
Mit denen, die da heucheln und spotten um des Bauches willen, beißen sie ihre Zähne zusammen über mich.
Herr, wie lange willst du noch untätig zusehen? Wie gereizte Löwen gehen sie auf mich los! Rette mich! Ich habe doch nur dieses eine Leben!
HERR, wie lange willst du zusehen? Errette doch meine Seele aus ihrem Getümmel und meine einsame von den jungen Löwen!
Dann will ich dir danken vor der ganzen Gemeinde, vor allem Volk will ich dich loben.
Ich will dir danken in der großen Gemeinde, und unter vielem Volk will ich dich rühmen.
Meine Feinde, die mich ohne Grund hassen, sollen nicht länger über mich triumphieren! Ohne die geringste Ursache hassen sie mich und zwinkern einander vielsagend zu.
Laß sich nicht über mich freuen, die mir unbillig feind sind, noch mit den Augen spotten, die mich ohne Ursache hassen!
Was sie sagen, dient nicht dem Frieden, und gegen die Menschen, die ruhig und friedlich in diesem Land leben, erfinden sie falsche Anschuldigungen.
Denn sie trachten Schaden zu tun und suchen falsche Anklagen wider die Stillen im Lande
Sie reißen das Maul weit auf und rufen mir zu: »Haha! Da haben wir’s! Wir haben genau gesehen, was du getan hast!«
und sperren ihr Maul weit auf wider mich und sprechen: «Da, Da! das sehen wir gerne.
HERR, du siehst, was hier gespielt wird! Schweige nicht länger und bleib nicht fern von mir!
HERR, du siehst es, schweige nicht; HERR, sei nicht ferne von mir!
Greif doch endlich ein und verschaffe mir Recht! Mein Herr und mein Gott, setze du dich für mich ein!
Erwecke dich und wache auf zu meinem Recht und zu meiner Sache, mein Gott und HERR!
Du bist ein gerechter Richter, darum sprich mich frei, HERR, mein Gott! Dann können sie nicht länger schadenfroh über mich lachen.
HERR, mein Gott, richte mich nach deiner Gerechtigkeit, daß sie sich über mich nicht freuen.
Niemals mehr sollen sie sagen können: »Ha, wir haben’s geschafft! Den haben wir fertiggemacht!«
Laß sie nicht sagen in ihrem Herzen: «Da, da! das wollten wir.« Laß sie nicht sagen: Wir haben ihn verschlungen.
All denen, die sich über mein Unglück freuen, soll ihr böser Plan misslingen. Diese Großmäuler — Schimpf und Schande soll über sie kommen!
Sie müssen sich schämen und zu Schanden werden alle, die sich meines Übels freuen; sie müssen mit Schande und Scham gekleidet werden, die sich wider mich rühmen.
Doch alle, die meinen Freispruch wünschen, sollen vor Freude jubeln und immer wieder sagen: »Der HERR ist groß! Er will, dass sein Diener in Frieden leben kann.«
Rühmen und freuen müssen sich, die mir gönnen, daß ich recht behalte, und immer sagen: Der HERR sei hoch gelobt, der seinem Knechte wohlwill.