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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Auflage 2017

  • Mein Sohn, sei aufmerksam und hör auf meine Lehre, denn ich weiß, wovon ich rede!
  • Mein Sohn, merke auf meine Weisheit, neige meiner Einsicht dein Ohr zu,
  • Dann lernst du, überlegt zu handeln, und an deinen Worten erkennt man, wie vernünftig du bist.
  • damit du Besonnenheit bewahrst und deine Lippen auf Klugheit achten!
  • Die Frau eines anderen Mannes kann nämlich sehr verführerisch sein, wenn sie dich mit honigsüßen Worten betört.
  • Denn die Lippen der fremden Frau triefen von Honig, glatter als Öl ist ihr Gaumen.
  • Aber glaub mir, am Ende ist sie bitter wie Wermut und tödlich wie ein scharf geschliffenes Schwert.
  • Doch zuletzt ist sie bitter wie Wermut, scharf wie ein zweischneidiges Schwert.
  • Sie bringt dich an den Rand des Abgrunds und reißt dich mit in den Tod.
  • Ihre Füße steigen zum Tod hinab, ihre Schritte gehen der Unterwelt zu.
  • Von dem Weg, der zum Leben führt, ist sie längst abgekommen; ohne es zu merken, läuft sie immer weiter in die Irre.
  • Den Pfad zum Leben verfehlt sie, ihre Wege schwanken und sie merkt es nicht.
  • Ihr jungen Männer, hört auf mich und vergesst nie, was ich jedem von euch sage:
  • Nun denn, ihr Söhne, hört auf mich, weicht nicht ab von den Worten, die mein Mund spricht!
  • Geh einer solchen Frau aus dem Weg, lass dich nicht einmal in der Nähe ihres Hauses blicken!
  • Halte deinen Weg von ihr fern, komm ihrer Haustür nicht nahe!
  • Sonst ist dein guter Ruf ruiniert, und in der Blüte deines Lebens verlierst du alles an einen Menschen, der sich gnadenlos an dir rächt!
  • Sonst schenkst du anderen deinen Glanz, deine Jahre einem Rücksichtslosen;
  • Fremde werden deinen Besitz an sich reißen; den Lohn deiner Arbeit genießt dann ein anderer.
  • sonst sättigen sich Fremde an deinem Vermögen, die Frucht deiner Arbeit kommt in das Haus eines andern
  • Schließlich bist du völlig abgemagert, du siechst dahin und stöhnst mit letzter Kraft:
  • und am Ende wirst du stöhnen, wenn dein Leib und dein Fleisch dahinsiechen.
  • »Hätte ich doch die Warnungen ernst genommen! Warum habe ich mich nur gegen jede Ermahnung gewehrt?
  • Dann wirst du sagen: Ach, ich habe die Erziehung gehasst, mein Herz hat die Zurechtweisung verschmäht;
  • Warum habe ich meinen Lehrern keine Aufmerksamkeit geschenkt und nicht auf sie gehört?
  • ich habe nicht auf die Stimme meiner Erzieher gehört, mein Ohr nicht meinen Lehrern zugeneigt.
  • Fast hätte ich mich vor aller Augen ins Unglück gestürzt!«
  • Fast hätte mich alles Unheil getroffen in der Versammlung und in der Gemeinde.
  • Freu dich doch an deiner eigenen Frau! Ihre Liebe ist wie eine Quelle, aus der immer wieder frisches Wasser sprudelt.
  • Trink Wasser aus deiner eigenen Zisterne, Wasser, das aus deinem Brunnen quillt!
  • Willst du sie verlieren, weil du dich mit anderen einlässt?
  • Sollen deine Quellen auf die Straße fließen, auf die freien Plätze deine Bäche?
  • Dir allein soll ihre Liebe gehören, mit keinem anderen sollst du sie teilen!
  • Dir allein sollen sie gehören, keine Fremden sollen teilen mit dir.
  • Erfreue dich an deiner Frau, die du als junger Mann geheiratet hast. Lass sie eine Quelle des Segens für dich sein.
  • Dein Brunnen sei gesegnet; freu dich der Frau deiner Ju- gendtage,
  • Bewundere ihre Schönheit und Anmut! Berausche dich immer wieder an ihren Brüsten und an der Liebe, die sie dir schenkt!
  • der lieblichen Hindin, der anmutigen Gazelle! Ihre Brüste sollen dich immer berauschen und ihre Liebe dich allezeit betören!
  • Mein Sohn, willst du dich wirklich mit einer anderen vergnügen und in den Armen einer fremden Frau liegen?
  • Warum solltest du dich an einer Fremden berauschen, den Busen einer andern umfangen?
  • Denk daran: Der HERR sieht genau, was jeder Einzelne von uns tut; nichts bleibt ihm verborgen.
  • Denn der Weg eines jeden liegt offen vor den Augen des HERRN, er achtet auf alle seine Pfade.
  • Wer Gottes Gebote missachtet, dreht sich selbst einen Strick und ist gefangen in seiner Schuld.
  • Die eigenen Verfehlungen überwältigen den Frevler, die Stricke seiner Sünde halten ihn fest.
  • Wer sich nicht beherrschen kann, schaufelt sich sein eigenes Grab, ja, in seiner großen Dummheit läuft er direkt hinein.
  • Er stirbt aus Mangel an Zucht, wegen seiner großen Torheit stürzt er ins Verderben.

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