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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
Auflage 2017
Mein Sohn, hast du dich mit Handschlag dazu verpflichtet, für die Schulden eines Fremden aufzukommen?
Mein Sohn, hast du deinem Nächsten Bürgschaft geleistet, hast du einem Fremden den Handschlag gegeben,
Bist du an ein Versprechen gebunden, das du gegeben hast? Sind deine eigenen Worte dir zur Schlinge geworden?
hast du dich durch deine Worte gebunden, bist du gefangen durch deine Worte,
Dann gibt es nur einen Rat: Versuch so schnell wie möglich, davon freizukommen! Der Gläubiger hat dich in seiner Gewalt — also geh zu ihm und bestürme ihn so lange, bis er dich freigibt.
dann tu doch dies, mein Sohn: Reiß dich los; denn du bist in die Hand deines Nächsten geraten. Geh eilends hin und bestürm deinen Nächsten!
Schieb es nicht auf, gönn dir keine Ruhe!
Gönne deinen Augen keinen Schlaf, keinen Schlummer deinen Wimpern,
Versuch mit allen Mitteln, dich herauszuwinden wie ein Tier aus der Falle des Jägers!
entreiß dich seiner Hand wie eine Gazelle, wie ein Vogel der Hand des Jägers!
Beobachte die Ameisen, du Faulpelz! Nimm dir ein Beispiel an ihnen, damit du endlich klug wirst:
Geh zur Ameise, du Fauler, betrachte ihr Verhalten und werde weise!
trotzdem arbeiten sie den ganzen Sommer über fleißig und legen in der Erntezeit ihre Vorräte an.
und doch sorgt sie im Sommer für Futter, sammelt sich zur Erntezeit Vorrat.
Wie lange willst du noch im Bett bleiben, du Faulpelz? Wann stehst du endlich auf?
Wie lang, du Fauler, willst du noch daliegen, wann willst du aufstehen von deinem Schlaf?
»Lass mich noch ein bisschen schlafen«, sagst du, »ich will nur noch ein Weilchen die Augen zumachen und kurz verschnaufen!«
Noch ein wenig schlafen, noch ein wenig schlummern, noch ein wenig die Arme verschränken, um auszuruhen.
Doch während du dich ausruhst, ist die Armut plötzlich da, und die Not überfällt dich wie ein Räuber.
Da kommt schnell die Armut über dich, die Not wie ein bewaffneter Mann.
Einen nichtswürdigen und gemeinen Menschen erkennt man an seinem Verhalten: Er verbreitet Lügen,
Ein Nichtsnutz, ja ein Gauner, wer daherkommt mit Lügen im Mund,
zwinkert seinen Komplizen vielsagend zu und macht alle möglichen Gesten, mit denen er andere hinters Licht führen will.
wer mit den Augen zwinkert, mit den Füßen deutet, Zeichen gibt mit den Fingern.
Sein Wesen ist falsch und heimtückisch, er hat ständig Böses im Sinn und legt es immer auf einen Streit an.
Tücke im Herzen, stets voll böser Ränke, zettelt er jederzeit Händel an.
Darum wird das Unglück unerwartet über ihn hereinbrechen; er findet plötzlich ein schreckliches Ende — ohne jede Hoffnung auf Rettung!
Darum wird plötzlich das Verderben über ihn kommen, im Nu, ohne Rettung, wird er zerschmettert.
Sechs Dinge sind dem HERRN verhasst, und auch das siebte verabscheut er:
Sechs Dinge sind dem HERRN verhasst, sieben sind ihm ein Gräuel:
Augen, die überheblich blicken; eine Zunge, die Lügen verbreitet; Hände, die unschuldige Menschen töten;
Stolze Augen, eine falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen,
ein Herz, das finstere Pläne schmiedet; Füße, die schnell laufen, um Böses zu tun;
ein Herz, das finstere Pläne hegt, Füße, die schnell dem Bösen nachlaufen,
ein Zeuge, der falsche Aussagen macht; ein Mensch, der Freunde gegeneinander aufhetzt.
ein falscher Zeuge, der Lügen zuflüstert, und wer Streit entfacht unter Brüdern.
Mein Sohn, gehorche deinem Vater und deiner Mutter und schlage ihre Weisungen nicht in den Wind!
Achte, mein Sohn, auf das Gebot deines Vaters, missachte nicht die Unterweisung deiner Mutter!
Erinnere dich zu jeder Zeit an ihre Worte und bewahre sie in deinem Herzen!
Binde sie dir für immer aufs Herz und winde sie dir um den Hals!
Tag und Nacht sollen sie dich begleiten, dich beschützen, wenn du schläfst, und dich beraten, sobald du morgens aufwachst.
Wenn du gehst, geleitet sie dich, wenn du ruhst, behütet sie dich, beim Erwachen redet sie mit dir.
Denn die Erziehung deiner Eltern ist wie ein Licht, das dir den richtigen Weg weist; ihre Ermahnungen eröffnen dir den Zugang zu einem erfüllten Leben.
Denn eine Leuchte ist das Gebot und die Unterweisung ein Licht, ein Weg zum Leben sind die Mahnungen der Erziehung.
Sie warnen dich vor der Frau eines anderen, vor der Ehebrecherin, die dich mit betörenden Worten lockt.
Sie bewahren dich vor der bösen Frau, vor der glatten Zunge der Fremden.
Lass dich nicht von ihren Reizen einfangen, begehre sie nicht, wenn sie dir schöne Augen macht.
Begehre nicht in deinem Herzen ihre Schönheit, lass dich nicht fangen durch ihre Wimpern!
Für eine Hure bezahlst du nur so viel wie für ein Brot, aber wenn du mit einer verheirateten Frau die Ehe brichst, bezahlst du es teuer mit deinem Leben.
Einer Dirne zahlt man bis zu einem Laib Brot, die Frau eines andern jagt dir das kostbare Leben ab.
Kann man etwa Feuer in der Manteltasche tragen, ohne den Mantel in Brand zu stecken?
Trägt man denn Feuer in seinem Gewand, ohne dass die Kleider in Brand geraten?
Kann man etwa barfuß über glühende Kohlen gehen, ohne sich die Füße zu verbrennen?
Kann man über glühende Kohlen schreiten, ohne sich die Füße zu verbrennen?
Genauso schlimm sind die Folgen, wenn man mit der Frau eines anderen schläft: Keiner, der es tut, bleibt ungestraft.
So ist es mit dem, der zur Frau seines Nächsten geht. Keiner bleibt ungestraft, der sie berührt.
Wer Brot stiehlt, weil er Hunger hat, wird nicht verachtet.
Verachtet man nicht den Dieb, auch wenn er nur stiehlt, um sein Verlangen zu stillen, weil er Hunger hat?
Wenn er ertappt wird, muss er es siebenfach ersetzen, aber das kostet ihn höchstens seinen ganzen Besitz.
Wird er ertappt, so muss er siebenfach zahlen, den ganzen Besitz seines Hauses geben.
Wer dagegen die Ehe bricht, hat den Verstand verloren und richtet sich selbst zugrunde.
Wer Ehebruch treibt mit einer Frau, ist ohne Verstand, nur wer sich selbst vernichten will, tut das.
Er handelt sich Schläge ein und erntet dazu noch Schimpf und Schande, die er nie wieder loswird.
Schläge und Schande bringt es ihm ein, unaustilgbar ist seine Schmach.
Ein eifersüchtiger Ehemann schnaubt vor Wut, und in seiner Rachsucht kennt er kein Erbarmen.
Denn Eifersucht bringt den Mann in Wut, er kennt keine Schonung am Tag der Rache.