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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
New King James Bible Version
Wie wichtig es ist, unermüdlich zu beten und dabei nicht aufzugeben, machte Jesus durch ein Gleichnis deutlich:
The Parable of the Persistent Widow
Then He spoke a parable to them, that men always ought to pray and not lose heart,
Then He spoke a parable to them, that men always ought to pray and not lose heart,
»In einer Stadt lebte ein Richter, dem Gott und die Menschen gleichgültig waren.
In derselben Stadt lebte auch eine Witwe. Diese bestürmte ihn Tag für Tag mit ihrer Not: ›Verhilf mir doch endlich zu meinem Recht!‹
Lange Zeit stieß sie bei ihm auf taube Ohren, aber schließlich sagte er sich: ›Mir sind zwar Gott und die Menschen gleichgültig,
And he would not for a while; but afterward he said within himself, ‘Though I do not fear God nor regard man,
aber diese Frau lässt mir einfach keine Ruhe. Ich muss ihr zu ihrem Recht verhelfen, sonst wird sie am Ende noch handgreiflich.‹«
Und Jesus, der Herr, erklärte dazu: »Ihr habt gehört, was dieser ungerechte Richter gesagt hat.
Then the Lord said, “Hear what the unjust judge said.
Wenn schon er so handelt, wie viel mehr wird Gott seinen Auserwählten zum Recht verhelfen, die ihn Tag und Nacht darum bitten! Wird er sie etwa lange warten lassen?
And shall God not avenge His own elect who cry out day and night to Him, though He bears long with them?
Ich sage euch, er wird ihnen schnellstens helfen. Die Frage ist: Wird der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde überhaupt noch Menschen mit einem solchen Glauben finden?«
I tell you that He will avenge them speedily. Nevertheless, when the Son of Man comes, will He really find faith on the earth?”
Jesus erzählte ein weiteres Gleichnis. Er wandte sich damit besonders an die Menschen, die selbstgerecht sind und auf andere herabsehen:
The Parable of the Pharisee and the Tax Collector
Also He spoke this parable to some who trusted in themselves that they were righteous, and despised others:
Also He spoke this parable to some who trusted in themselves that they were righteous, and despised others:
»Zwei Männer gingen hinauf in den Tempel, um zu beten. Der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zolleinnehmer.
“Two men went up to the temple to pray, one a Pharisee and the other a tax collector.
Selbstsicher stand der Pharisäer dort und betete: ›Ich danke dir, Gott, dass ich nicht so bin wie andere Leute: kein Räuber, kein Betrüger, kein Ehebrecher und auch nicht wie dieser Zolleinnehmer da hinten.
The Pharisee stood and prayed thus with himself, ‘God, I thank You that I am not like other men — extortioners, unjust, adulterers, or even as this tax collector.
Ich faste zwei Tage in der Woche und gebe von allen meinen Einkünften den zehnten Teil für dich.‹
I fast twice a week; I give tithes of all that I possess.’
Der Zolleinnehmer dagegen blieb verlegen am Eingang stehen und wagte es nicht einmal aufzusehen. Schuldbewusst betete er: ›Gott, sei mir gnädig und vergib mir, ich weiß, dass ich ein Sünder bin!‹
And the tax collector, standing afar off, would not so much as raise his eyes to heaven, but beat his breast, saying, ‘God, be merciful to me a sinner!’
Ihr könnt sicher sein, dieser Mann ging von seiner Schuld befreit nach Hause, nicht aber der Pharisäer. Denn wer sich selbst ehrt, wird gedemütigt werden; aber wer sich selbst erniedrigt, wird geehrt werden.«
Einige Eltern brachten ihre kleinen Kinder zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger sahen das, fuhren sie an und wollten sie wegschicken.
Jesus Blesses Little Children
Then they also brought infants to Him that He might touch them; but when the disciples saw it, they rebuked them.
Then they also brought infants to Him that He might touch them; but when the disciples saw it, they rebuked them.
Doch Jesus rief die Kinder zu sich und sagte: »Lasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht zurück, denn Menschen wie ihnen gehört Gottes Reich.
But Jesus called them to Him and said, “Let the little children come to Me, and do not forbid them; for of such is the kingdom of God.
Ich versichere euch: Wer sich Gottes Reich nicht wie ein Kind schenken lässt, der wird ganz sicher nicht hineinkommen.«
Assuredly, I say to you, whoever does not receive the kingdom of God as a little child will by no means enter it.”
Jesus wurde von einem angesehenen Mann gefragt: »Guter Lehrer, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?«
Jesus Counsels the Rich Young Ruler
Now a certain ruler asked Him, saying, “Good Teacher, what shall I do to inherit eternal life?”
Now a certain ruler asked Him, saying, “Good Teacher, what shall I do to inherit eternal life?”
Jesus entgegnete: »Weshalb nennst du mich gut? Es gibt nur einen, der gut ist, und das ist Gott.
So Jesus said to him, “Why do you call Me good? No one is good but One, that is, God.
Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen! Sag nichts Unwahres über deinen Mitmenschen! Ehre deinen Vater und deine Mutter!«
You know the commandments: ‘Do not commit adultery,’ ‘Do not murder,’ ‘Do not steal,’ ‘Do not bear false witness,’ ‘Honor your father and your mother.’ ”
Der Mann antwortete: »An all das habe ich mich von Jugend an gehalten.«
And he said, “All these things I have kept from my youth.”
Als Jesus das hörte, erwiderte er: »Etwas fehlt dir noch. Verkaufe alles, was du hast, und verteil das Geld an die Armen. Damit wirst du im Himmel einen Reichtum gewinnen, der niemals verloren geht. Und dann komm und folge mir nach!«
So when Jesus heard these things, He said to him, “You still lack one thing. Sell all that you have and distribute to the poor, and you will have treasure in heaven; and come, follow Me.”
Als der Mann das hörte, wurde er sehr traurig, denn er war überaus reich.
But when he heard this, he became very sorrowful, for he was very rich.
Jesus merkte es und sagte: »Wie schwer ist es doch für Menschen, die viel besitzen, in Gottes Reich zu kommen!
With God All Things Are Possible
And when Jesus saw that he became very sorrowful, He said, “How hard it is for those who have riches to enter the kingdom of God!
And when Jesus saw that he became very sorrowful, He said, “How hard it is for those who have riches to enter the kingdom of God!
Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in Gottes Reich kommt.«
For it is easier for a camel to go through the eye of a needle than for a rich man to enter the kingdom of God.”
»Wer kann dann überhaupt gerettet werden?«, fragten ihn seine Zuhörer.
And those who heard it said, “Who then can be saved?”
Er antwortete: »Was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich.«
But He said, “The things which are impossible with men are possible with God.”
Jetzt fragte Petrus: »Aber wie ist es nun mit uns? Wir haben doch unseren Besitz aufgegeben und sind mit dir gegangen.«
Jesus sagte zu seinen Jüngern gewandt: »Ich versichere euch: Jeder, der sein Haus, seine Frau, seine Geschwister, seine Eltern oder seine Kinder zurücklässt, um sich für Gottes Reich einzusetzen,
So He said to them, “Assuredly, I say to you, there is no one who has left house or parents or brothers or wife or children, for the sake of the kingdom of God,
der bekommt es hier auf dieser Erde vielfach wieder, und dann in der zukünftigen Welt das ewige Leben.«
who shall not receive many times more in this present time, and in the age to come eternal life.”
Jesus nahm seine zwölf Jünger beiseite und sagte ihnen: »Wir gehen jetzt nach Jerusalem. Dort wird sich alles erfüllen, was die Propheten über den Menschensohn geschrieben haben.
Man wird ihn denen übergeben, die Gott nicht kennen. Die werden ihren Spott mit ihm treiben, ihn misshandeln, anspucken
For He will be delivered to the Gentiles and will be mocked and insulted and spit upon.
und schließlich auspeitschen und töten. Aber am dritten Tag wird er von den Toten auferstehen.«
They will scourge Him and kill Him. And the third day He will rise again.”
Die Jünger begriffen nichts. Was Jesus damit sagen wollte, blieb ihnen verborgen, und sie verstanden es nicht.
But they understood none of these things; this saying was hidden from them, and they did not know the things which were spoken.
Jesus und seine Jünger waren unterwegs nach Jericho. In der Nähe der Stadt saß ein Blinder an der Straße und bettelte.
A Blind Man Receives His Sight
Then it happened, as He was coming near Jericho, that a certain blind man sat by the road begging.
Then it happened, as He was coming near Jericho, that a certain blind man sat by the road begging.
Er hörte den Lärm der vorbeiziehenden Menge und fragte nach, was da los sei.
And hearing a multitude passing by, he asked what it meant.
Einige riefen ihm zu: »Jesus aus Nazareth kommt vorbei!«
So they told him that Jesus of Nazareth was passing by.
Als er das hörte, schrie er laut: »Jesus, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!«
And he cried out, saying, “Jesus, Son of David, have mercy on me!”
Die Leute, die der Menschenmenge vorausliefen, fuhren ihn an, er solle still sein. Aber er schrie nur noch lauter: »Du Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!«
Then those who went before warned him that he should be quiet; but he cried out all the more, “Son of David, have mercy on me!”
Jesus blieb stehen und ließ den Mann zu sich führen. Als dieser nahe herangekommen war, fragte Jesus ihn:
So Jesus stood still and commanded him to be brought to Him. And when he had come near, He asked him,
»Was soll ich für dich tun?« »Herr«, flehte ihn der Blinde an, »ich möchte sehen können!«
saying, “What do you want Me to do for you?”
He said, “Lord, that I may receive my sight.”
He said, “Lord, that I may receive my sight.”
»Du sollst sehen können!«, sagte Jesus zu ihm. »Dein Glaube hat dich geheilt.«
Then Jesus said to him, “Receive your sight; your faith has made you well.”