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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Und der HERR suchte heim Sara, wie er geredet hatte, und tat mit ihr, wie er geredet hatte.
  • Der HERR wandte sich Sara zu und machte sein Versprechen wahr, das er ihr gegeben hatte:
  • Und Sara ward schwanger und gebar Abraham einen Sohn in seinem Alter um die Zeit, von der ihm Gott geredet hatte.
  • Sie wurde schwanger und brachte einen Jungen zur Welt. Abraham wurde trotz seines hohen Alters noch einmal Vater, genau zu der Zeit, die Gott angegeben hatte.
  • Und Abraham hieß seinen Sohn, der ihm geboren war, Isaak, den ihm Sara gebar,
  • So kam es, dass Abraham und Sara endlich einen gemeinsamen Sohn hatten. Abraham gab ihm den Namen Isaak (»Gelächter«).
  • und beschnitt ihn am achten Tage, wie ihm Gott geboten hatte.
  • Als Isaak acht Tage alt war, beschnitt Abraham ihn, so wie Gott es ihm aufgetragen hatte.
  • 100 Jahre war Abraham alt, da ihm sein Sohn Isaak geboren ward.
  • Er war zur Zeit der Geburt 100 Jahre alt.
  • Und Sara sprach: Gott hat mir ein Lachen zugerichtet; denn wer es hören wird, der wird über mich lachen,
  • Sara rief: »Gott lässt mich wieder lachen! Jeder, der das erfährt, wird mit mir lachen!
  • und sprach: Wer durfte von Abraham sagen, daß Sara Kinder säuge? Denn ich habe ihm einen Sohn geboren in seinem Alter.
  • Denn wer hätte gedacht, dass ich in meinem Alter noch Mutter werde? Abraham hat Jahrzehnte darauf warten müssen, aber jetzt habe ich ihm einen Sohn geboren!«
  • Und das Kind wuchs und ward entwöhnt; und Abraham machte ein großes Mahl am Tage, da Isaak entwöhnt ward.
  • Isaak wuchs heran, und als Sara aufhörte, ihn zu stillen, feierte Abraham mit seinen Leuten ein großes Fest.
  • Und Sara sah den Sohn Hagars, der Ägyptischen, den sie Abraham geboren hatte, daß er ein Spötter war,
  • Sara bemerkte, wie Ismael — der Sohn von Abraham und der Ägypterin Hagar — sich über Isaak lustig machte.
  • und sprach zu Abraham: Treibe diese Magd aus mit ihrem Sohn; denn dieser Magd Sohn soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak.
  • Darüber wurde sie sehr zornig und bedrängte Abraham: »Jage diese Sklavin und ihren Sohn fort! Ich will nicht, dass mein Sohn Isaak mit ihm das Erbe teilen muss!«
  • Das Wort gefiel Abraham sehr übel um seines Sohnes willen.
  • Abraham war damit gar nicht einverstanden, denn schließlich war auch Ismael sein Sohn.
  • Aber Gott sprach zu ihm: Laß dir’s nicht übel gefallen des Knaben und der Magd halben. Alles, was Sara dir gesagt hat, dem gehorche; denn in Isaak soll dir der Same genannt werden.
  • Aber Gott sagte zu ihm: »Sträube dich nicht dagegen, den Jungen und die Sklavin wegzuschicken! Tu alles, was Sara von dir fordert, denn nur die Nachkommen deines Sohnes Isaak werden das auserwählte Volk sein!
  • Auch will ich der Magd Sohn zum Volk machen, darum daß er deines Samens ist.
  • Aber auch Ismaels Nachkommen werde ich zu einem großen Volk machen, weil er von dir abstammt!«
  • Da stand Abraham des Morgens früh auf und nahm Brot und einen Schlauch mit Wasser und legte es Hagar auf ihre Schulter und den Knaben mit und ließ sie von sich. Da zog sie hin und ging in der Wüste irre bei Beer–Seba.
  • Am nächsten Morgen stand Abraham früh auf. Er holte etwas zu essen und einen Ledersack voll Wasser, hängte Hagar alles über die Schulter und schickte sie mit ihrem Sohn weg. Hagar irrte ziellos in der Wüste von Beerscheba umher.
  • Da nun das Wasser in dem Schlauch aus war, warf sie den Knaben unter einen Strauch
  • Bald ging ihnen das Wasser aus. Da ließ sie den Jungen unter einem Strauch zurück
  • und ging hin und setzte sich gegenüber von fern, einen Bogenschuß weit; denn sie sprach: Ich kann nicht ansehen des Knaben Sterben. Und sie setzte sich gegenüber und hob ihre Stimme auf und weinte.
  • und setzte sich etwa hundert Meter davon entfernt auf die Erde. »Ich kann nicht mit ansehen, wie mein Kind stirbt!«, weinte sie.
  • Da erhörte Gott die Stimme des Knaben. Und der Engel Gottes rief vom Himmel der Hagar und sprach zu ihr: Was ist dir Hagar? Fürchte dich nicht; denn Gott hat erhört die Stimme des Knaben, da er liegt.
  • Aber Gott hörte den Jungen schreien. Der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel herab zu: »Warum weinst du, Hagar? Hab keine Angst — Gott hat das Schreien des Jungen dort unter dem Strauch gehört!
  • Steh auf, nimm den Knaben und führe ihn an deiner Hand; denn ich will ihn zum großen Volk machen.
  • Geh zu ihm und hilf ihm auf, denn aus seinen Nachkommen will ich ein großes Volk machen!«
  • Und Gott tat ihr die Augen auf, daß sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und tränkte den Knaben.
  • Dann ließ Gott sie einen Brunnen sehen. Sie füllte ihren Ledersack mit Wasser und gab ihrem Sohn zu trinken.
  • Und Gott war mit dem Knaben; der wuchs und wohnte in der Wüste und ward ein guter Schütze.
  • Gott kümmerte sich auch weiterhin um Ismael. Er wuchs heran und wurde ein Bogenschütze. Er lebte in der Wüste Paran, und seine Mutter gab ihm eine Ägypterin zur Frau.
  • Zu der Zeit redete Abimelech und Phichol, sein Feldhauptmann, mit Abraham und sprach: Gott ist mit dir in allem, das du tust.
  • Um diese Zeit kam Abimelech mit seinem Heerführer Pichol zu Abraham und sagte zu ihm: »Gott lässt dir alles gelingen, was du tust.
  • So schwöre mir nun bei Gott, daß du mir und meinen Kindern und meinen Enkeln keine Untreue erzeigen wollest, sondern die Barmherzigkeit, die ich an dir getan habe, an mir auch tust und an dem Lande, darin du ein Fremdling bist.
  • Darum schwöre hier und jetzt bei Gott, dass du weder mich noch meine Nachkommen hintergehen wirst! Ich habe dir nur Gutes getan, darum sei auch gut zu mir und dem ganzen Land, in dem du zu Gast bist!«
  • Da sprach Abraham: Ich will schwören.
  • »Ich schwöre«, antwortete Abraham.
  • Und Abraham setzte Abimelech zur Rede um des Wasserbrunnens willen, den Abimelechs Knechte hatten mit Gewalt genommen.
  • Er beschwerte sich aber bei Abimelech darüber, dass dessen Knechte einen seiner Brunnen weggenommen hatten.
  • Da antwortete Abimelech: Ich habe es nicht gewußt, wer das getan hat; auch hast du mir’s nicht angesagt; dazu habe ich’s nicht gehört bis heute.
  • »Das höre ich jetzt zum ersten Mal!«, erwiderte Abimelech. »Auch du hast mir bisher nichts davon erzählt! Ich weiß nicht, wer das getan hat!«
  • Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech; und sie machten beide einen Bund miteinander.
  • Abraham gab Abimelech Schafe, Ziegen und Rinder, und sie schlossen einen Vertrag miteinander.
  • Und Abraham stellte sieben Lämmer besonders.
  • Dann wählte Abraham noch sieben Lämmer aus und trennte sie vom Rest seiner Herde.
  • Da sprach Abimelech zu Abraham: Was sollen die sieben Lämmer, die du besonders gestellt hast?
  • »Was soll das bedeuten?«, fragte Abimelech.
  • Er antwortete: Sieben Lämmer sollst du von meiner Hand nehmen, daß sie mir zum Zeugnis seien, daß ich diesen Brunnen gegraben habe.
  • »Die sollst du von mir annehmen. Damit bestätigst du, dass ich den Brunnen gegraben habe und er mir gehört«, antwortete Abraham.
  • Daher heißt die Stätte Beer–Seba, weil sie beide miteinander da geschworen haben.
  • Seit dieser Zeit wurde der Ort Beerscheba (»Brunnen des Schwurs«) genannt, weil Abraham und Abimelech ihre Abmachung dort mit einem Schwur besiegelt hatten.
  • Und also machten sie den Bund zu Beer–Seba. Da machten sich auf Abimelech und Phichol, sein Feldhauptmann, und zogen wieder in der Philister Land.
  • Danach kehrten Abimelech und sein Heerführer Pichol wieder in das Land der Philister zurück.
  • Abraham aber pflanzte Bäume zu Beer–Seba und predigte daselbst von dem Namen des HERRN, des ewigen Gottes.
  • Abraham pflanzte in Beerscheba eine Tamariske und betete dort zum HERRN, dem ewigen Gott.
  • Und er war ein Fremdling in der Philister Lande eine lange Zeit.
  • Noch lange Zeit hielt er sich im Land der Philister auf.

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