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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Muß nicht der Mensch immer im Streit sein auf Erden, und sind seine Tage nicht wie eines Tagelöhners?
  • »Das Leben der Menschen gleicht der Zwangsarbeit, von früh bis spät müssen sie sich abmühen!
  • Wie ein Knecht sich sehnet nach dem Schatten und ein Tagelöhner, daß seine Arbeit aus sei,
  • Ein Landarbeiter sehnt sich nach dem kühlen Schatten am Abend; er wartet darauf, dass ihm sein Lohn bezahlt wird.
  • also habe ich wohl ganze Monden vergeblich gearbeitet, und elender Nächte sind mir viel geworden.
  • Und was ist mein Lohn? Monate, die sinnlos dahinfliegen, und kummervolle Nächte!
  • Wenn ich mich legte, sprach ich: Wann werde ich aufstehen? Und der Abend ward mir lang; ich wälzte mich und wurde des satt bis zur Dämmerung.
  • Wenn ich mich schlafen lege, denke ich: ›Wann kann ich endlich wieder aufstehen?‹ Die Nacht zieht sich in die Länge, ich wälze mich schlaflos hin und her bis zum Morgen.
  • Mein Fleisch ist um und um wurmig und kotig; meine Haut ist verschrumpft und zunichte geworden.
  • Mein Körper ist von Würmern und von dreckigem Schorf bedeckt. Meine Haut platzt auf und eitert.
  • Meine Tage sind leichter dahingeflogen denn eine Weberspule und sind vergangen, daß kein Aufhalten dagewesen ist.
  • Schneller als ein Weberschiffchen sausen meine Tage dahin, sie schwinden ohne jede Hoffnung.
  • Gedenke, daß mein Leben ein Wind ist und meine Augen nicht wieder Gutes sehen werden.
  • O Gott, bedenke, dass mein Leben nur ein Hauch ist! Mein Glück ist dahin; es kommt nie wieder.
  • Und kein lebendiges Auge wird mich mehr schauen; sehen deine Augen nach mir, so bin ich nicht mehr.
  • Noch siehst du mich, doch nicht mehr lange, und wenn du mich dann suchst, bin ich nicht mehr da.
  • Eine Wolke vergeht und fährt dahin: also, wer in die Hölle hinunterfährt, kommt nicht wieder herauf
  • Wie eine Wolke, die vorüberzieht, so ist ein Mensch, der stirbt: Vom Ort der Toten kehrt er nie zurück; dort, wo er einmal wohnte, ist er bald vergessen.
  • Darum will auch ich meinem Munde nicht wehren; ich will reden in der Angst meines Herzens und will klagen in der Betrübnis meiner Seele.
  • Nein — ich kann nicht schweigen! Der Schmerz wühlt in meinem Innern. Ich lasse meinen Worten freien Lauf, ich rede aus bitterem Herzen.
  • Bin ich denn ein Meer oder ein Meerungeheuer, daß du mich so verwahrest?
  • O Gott, warum lässt du mich so scharf bewachen? Bin ich denn das Meer oder ein Meeresungeheuer?
  • Wenn ich gedachte: Mein Bett soll mich trösten, mein Lager soll mir meinen Jammer erleichtern,
  • Wenn ich dachte: ›Ich will im Schlaf Ruhe finden und mein Elend vergessen‹, dann hast du mich bis in die Träume verfolgt und mir durch Visionen Angst eingejagt.
  • daß meine Seele wünschte erstickt zu sein und meine Gebeine den Tod.
  • Am liebsten würde ich erhängt! Lieber sterben als noch länger in diesem elenden Körper leben!
  • Ich begehre nicht mehr zu leben. Laß ab von mir, denn meine Tage sind eitel.
  • Ich gebe auf! So will ich nicht mehr weiterleben! Lass mich in Ruhe, denn mein Leben hat keinen Sinn mehr!
  • Was ist ein Mensch, daß du ihn groß achtest und bekümmerst dich um ihn?
  • Gott, warum nimmst du einen Menschen so ernst? Warum beachtest du ihn überhaupt?
  • Du suchst ihn täglich heim und versuchst ihn alle Stunden.
  • Jeden Morgen verlangst du Rechenschaft von ihm; du beobachtest ihn jeden Augenblick.
  • Warum tust du dich nicht von mir und lässest mich nicht, bis ich nur meinen Speichel schlinge?
  • Wie lange schaust du mich noch prüfend an? Du lässt mich keinen Augenblick in Ruhe!
  • Habe ich gesündigt, was tue ich dir damit, o du Menschenhüter? Warum machst du mich zum Ziel deiner Anläufe, daß ich mir selbst eine Last bin?
  • Du Menschenwächter — hat dich meine Sünde denn verletzt? Warum machst du mich zu deiner Zielscheibe? Bin ich dir zur Last geworden?
  • Und warum vergibst du mir meine Missetat nicht und nimmst weg meine Sünde? Denn nun werde ich mich in die Erde legen, und wenn du mich morgen suchst, werde ich nicht da sein.
  • Warum vergibst du mir mein Unrecht nicht? Kannst du keine Sünde übersehen? Denn bald liege ich unter der Erde, und wenn du mich dann suchst, bin ich nicht mehr da.«

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