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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Hoffnung für Alle
Wie lange willst du solches reden und sollen die Reden deines Mundes so einen stolzen Mut haben?
»Wie lange willst du noch so weiterreden? Wann hörst du auf, hier so viel Wirbel zu machen? Es sind doch nur leere Worte!
Meinst du, daß Gott unrecht richte oder der Allmächtige das Recht verkehre?
Verdreht Gott, der Allmächtige, etwa das Recht? Meinst du, dass er sein Urteil jemals widerruft?
Haben deine Söhne vor ihm gesündigt, so hat er sie verstoßen um ihrer Missetat willen.
Deine Kinder müssen gegen ihn gesündigt haben, darum hat er sie verstoßen und bestraft; sie haben bekommen, was sie verdienten.
So du aber dich beizeiten zu Gott tust und zu dem Allmächtigen flehst,
Du aber solltest unermüdlich nach Gott suchen und zum Allmächtigen um Gnade flehen.
und so du rein und fromm bist, so wird er aufwachen zu dir und wird wieder aufrichten deine Wohnung um deiner Gerechtigkeit willen;
Wenn du aufrichtig und ehrlich bist, dann wird er sich noch heute um dich kümmern und dir Haus und Hof wiedergeben, wie du es verdienst.
und was du zuerst wenig gehabt hast, wird hernach gar sehr zunehmen.
Was du früher besessen hast, wird dir gering erscheinen, verglichen mit dem, was Gott dir schenken wird!
Denn frage die vorigen Geschlechter und merke auf das, was ihre Väter erforscht haben;
Schau doch nur auf die früheren Generationen, und achte auf die Weisheit unserer Väter!
denn wir sind von gestern her und wissen nichts; unser Leben ist ein Schatten auf Erden.
Denn unser Leben währt nur kurze Zeit. Wir wissen gar nichts; wie ein Schatten huschen unsere Tage vorüber.
Sie werden dich’s lehren und dir sagen und ihre Rede aus ihrem Herzen hervorbringen:
Aber die Alten können dich aus ihrer reichen Erfahrung belehren. Sie sagten:
Kann auch Rohr aufwachsen, wo es nicht feucht steht? oder Schilf wachsen ohne Wasser?
›Die Papyrusstaude steht nur dort, wo Sumpf ist, und ohne Wasser wächst kein Schilf.
Sonst wenn’s noch in der Blüte ist, ehe es abgehauen wird, verdorrt es vor allem Gras.
Noch ehe es emporwächst, ehe man es schneiden kann, ist es schon verdorrt!‹
So geht es allen denen, die Gottes vergessen; und die Hoffnung der Heuchler wird verloren sein.
Genauso geht es dem, der Gott vergisst; wer ihm die Treue bricht, hat keine Hoffnung mehr.
Denn seine Zuversicht vergeht, und seine Hoffnung ist eine Spinnwebe.
Worauf er sich stützte, das zerbricht, und seine Sicherheit zerreißt wie ein Spinnennetz.
Er verläßt sich auf sein Haus, und wird doch nicht bestehen; er wird sich daran halten, aber doch nicht stehenbleiben.
In seinem Haus fühlt er sich sicher, aber es bleibt nicht bestehen; er klammert sich daran, findet aber keinen Halt.
Er steht voll Saft im Sonnenschein, und seine Reiser wachsen hervor in seinem Garten.
Zuerst wächst er auf wie eine Pflanze: Voller Saft steht sie im Sonnenschein, und ihre Triebe breiten sich im Garten aus.
Seine Saat steht dick bei den Quellen und sein Haus auf Steinen.
Die Wurzeln verzweigen sich über die Steine und finden einen Weg durch jede Ritze.
Wenn er ihn aber verschlingt von seiner Stätte, wird sie sich gegen ihn stellen, als kennte sie ihn nicht.
Doch ist die Pflanze mitsamt den Wurzeln einmal ausgerissen, weiß keiner mehr, wo sie gestanden hat.
Siehe, das ist die Freude seines Wesens; und aus dem Staube werden andere wachsen.
Wer Gott vergisst, dem geht es ebenso. Von seinem Glück bleibt nichts mehr übrig, und andere nehmen seinen Platz ein.
Darum siehe, daß Gott nicht verwirft die Frommen und erhält nicht die Hand der Boshaften,
Vergiss es nicht: Gott lässt einen Unschuldigen niemals fallen, und einen Bösen unterstützt er nicht!
bis daß dein Mund voll Lachens werde und deine Lippen voll Jauchzens.
Er wird dich wieder lachen lassen und dir Grund zum Jubel geben,