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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Ein Gebet Mose’s, des Mannes Gottes. HERR, Gott, du bist unsre Zuflucht für und für.
  • Ein Gebet von Mose, dem Mann Gottes. HERR, solange es Menschen gibt, bist du unsere Zuflucht!
  • Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit,
  • Ja, bevor die Berge geboren wurden, noch bevor Erde und Weltall unter Wehen entstanden, warst du, o Gott, schon da. Du bist ohne Anfang und Ende.
  • der du die Menschen lässest sterben und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder!
  • Du lässt den Menschen wieder zu Staub werden. »Kehr zurück!«, sprichst du zu ihm.
  • Denn 1000 Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache.
  • Tausend Jahre sind für dich wie ein einziger Tag, der doch im Flug vergangen ist, kurz wie ein paar Stunden Schlaf.
  • Du lässest sie dahinfahren wie einen Strom; sie sind wie ein Schlaf, gleichwie ein Gras, das doch bald welk wird,
  • Du reißt die Menschen hinweg, sie verschwinden so schnell wie ein Traum nach dem Erwachen. Sie vergehen wie das Gras:
  • das da frühe blüht und bald welk wird und des Abends abgehauen wird und verdorrt.
  • Morgens sprießt es und blüht auf, doch schon am Abend welkt und verdorrt es im heißen Wüstenwind.
  • Das macht dein Zorn, daß wir so vergehen, und dein Grimm, daß wir so plötzlich dahinmüssen.
  • Ja, durch deinen Zorn vergehen wir, schnell ist es mit uns zu Ende!
  • Denn unsre Missetaten stellst du vor dich, unsre unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht.
  • Unsere Schuld liegt offen vor dir, auch unsere geheimsten Verfehlungen bringst du ans Licht.
  • Darum fahren alle unsre Tage dahin durch deinen Zorn; wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschwätz.
  • Dein Zorn lässt unser Leben verrinnen — schnell wie ein kurzer Seufzer ist es vorbei!
  • Unser Leben währet 70 Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s 80 Jahre, und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon.
  • Unser Leben dauert siebzig, vielleicht sogar achtzig Jahre. Doch alles, worauf wir stolz sind, ist nur Mühe, viel Lärm um nichts! Wie schnell eilen die Jahre vorüber! Wie rasch schwinden wir dahin!
  • Wer glaubt aber, daß du so sehr zürnest, und wer fürchtet sich vor solchem deinem Grimm?
  • Doch wer kann begreifen, wie gewaltig dein Zorn ist? Wer fürchtet sich schon davor?
  • Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.
  • Mach uns bewusst, wie kurz das Leben ist, damit wir unsere Tage weise nutzen!
  • HERR, kehre dich doch wieder zu uns und sei deinen Knechten gnädig!
  • HERR, wende dich uns wieder zu! Wie lange soll dein Zorn noch dauern? Hab Erbarmen mit uns, wir sind doch deine Diener!
  • Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang.
  • Schenke uns deine Liebe jeden Morgen neu! Dann können wir singen und uns freuen, solange wir leben!
  • Erfreue uns nun wieder, nachdem du uns so lange plagest, nachdem wir so lange Unglück leiden.
  • So viele Jahre litten wir unter Not und Bedrückung; lass uns nun ebenso viele Jahre Freude erleben!
  • Zeige deinen Knechten deine Werke und deine Ehre ihren Kindern.
  • Zeige uns, wie machtvoll du eingreifst; auch unsere Kinder sollen deine mächtigen Taten sehen!
  • Und der HERR, unser Gott, sei uns freundlich und fördere das Werk unsrer Hände bei uns; ja, das Werk unsrer Hände wolle er fördern!
  • HERR, unser Gott! Zeige uns deine Güte! Lass unsere Mühe nicht vergeblich sein! Ja, lass unsere Arbeit Früchte tragen!

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