Willkommen auf unserer Website, auf der wir die Bibel erforschen! Schön, Sie hier zu treffen!
Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
Sie können die Lesesprache ändern: uk ru en
Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Lutherbibel
Ich will singen von meinem Freund, das Lied meines Liebsten von seinem Weinberg. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fruchtbaren Höhe.
Wohlan, ich will meinem Lieben singen, ein Lied meines Geliebten von seinem Weinberge: Mein Lieber hat einen Weinberg an einem fetten Ort.
Er grub ihn um und entfernte die Steine und bepflanzte ihn mit edlen Reben. Er baute in seiner Mitte einen Turm und hieb zudem eine Kelter in ihm aus. Dann hoffte er, dass der Weinberg Trauben brächte, doch er brachte nur faule Beeren.
Und er hat ihn verzäunt und mit Steinhaufen verwahrt und edle Reben darein gesenkt. Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kelter darein und wartete, daß er Trauben brächte; aber er brachte Herlinge.
Und nun, Bewohner Jerusalems und Männer von Juda, richtet zwischen mir und meinem Weinberg!
Nun richtet, ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Juda’s, zwischen mir und meinem Weinberge.
Was hätte es für meinen Weinberg noch zu tun gegeben, das ich ihm nicht getan hätte? Warum hoffte ich, dass er Trauben brächte? Und er brachte nur faule Beeren!
Was sollte man doch noch mehr tun an meinem Weinberge, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er denn Herlinge gebracht, da ich wartete, daß er Trauben brächte?
Jetzt aber will ich euch kundtun, was ich mit meinem Weinberg mache: seine Hecke entfernen, sodass er abgeweidet wird; einreißen seine Mauer, sodass er zertrampelt wird.
Wohlan, ich will euch zeigen, was ich meinem Weinberge tun will. Seine Wand soll weggenommen werden, daß er verwüstet werde; und sein Zaun soll zerrissen werden, daß er zertreten werde.
Zu Ödland will ich ihn machen. Nicht werde er beschnitten, nicht behackt, sodass Dornen und Disteln hochkommen. Und den Wolken gebiete ich, keinen Regen auf ihn fallen zu lassen.
Ich will ihn wüst liegen lassen, daß er nicht geschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und will den Wolken gebieten, daß sie nicht darauf regnen.
Denn der Weinberg des HERRN der Heerscharen ist das Haus Israel und die Männer von Juda sind die Pflanzung seiner Lust. Er hoffte auf Rechtsspruch — doch siehe da: Rechtsbruch, auf Rechtsverleih — doch siehe da: Hilfegeschrei.
Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel, und die Männer Juda’s seine Pflanzung, daran er Lust hatte. Er wartete auf Recht, siehe, so ist’s Schinderei, auf Gerechtigkeit, siehe, so ist’s Klage.
Wehe denen, die Haus an Haus reihen und Feld an Feld fügen, bis kein Platz mehr da ist und ihr allein die Bewohner seid inmitten des Landes.
Weh denen, die ein Haus an das andere ziehen und einen Acker zum andern bringen, bis daß kein Raum mehr da sei, daß sie allein das Land besitzen!
In meinen Ohren schwur der HERR der Heerscharen: Wahrhaftig, viele Häuser werden veröden. So groß und schön sie auch sind: Sie werden unbewohnt sein.
Es ist in meinen Ohren das Wort des HERRN Zebaoth: Was gilt’s, wo nicht die vielen Häuser sollen wüst werden und die großen und feinen öde stehen?
Ein Weinberg von zehn Joch bringt nur ein Bat Wein, ein Hómer Saatgut bringt nur ein Efa Korn.
Denn zehn Acker Weinberg soll nur einen Eimer geben und ein Malter Samen soll nur einen Scheffel geben.
Wehe denen, die früh am Morgen dem Bier nachjagen und in der Dämmerung lange aushalten, wenn der Wein sie erhitzt.
Weh denen, die des Morgens früh auf sind, des Saufens sich zu fleißigen, und sitzen bis in die Nacht, daß sie der Wein erhitzt,
Da sind Leier und Harfe, Trommel und Flöte und Wein bei ihren Trinkgelagen, aber auf das Tun des HERRN blicken sie nicht und das Werk seiner Hände haben sie nicht gesehen.
und haben Harfen, Psalter, Pauken, Pfeifen und Wein in ihrem Wohlleben und sehen nicht auf das Werk des HERRN und schauen nicht auf das Geschäft seiner Hände!
Darum geht mein Volk in die Verbannung wegen fehlender Erkenntnis. Seine Vornehmen sind Hungerleider und seine Menge verschmachtet vor Durst.
Darum wird mein Volk müssen weggeführt werden unversehens, und werden seine Herrlichen Hunger leiden und sein Pöbel Durst leiden.
Darum hat die Unterwelt ihren Rachen weit aufgerissen und maßlos sperrt sie ihr Maul auf, sodass ihre Pracht und ihre Menge hinabfährt, ihre lärmende Schar und wer darin jubelt.
Daher hat die Hölle den Schlund weit aufgesperrt und den Rachen aufgetan ohne Maß, daß hinunterfahren beide, ihre Herrlichen und der Pöbel, ihre Reichen und Fröhlichen;
Der Mensch beugte sich, der Mann sank hinunter und die Blicke der Hochmütigen senkten sich.
daß jedermann sich bücken müsse und jedermann gedemütigt werde und die Augen der Hoffärtigen gedemütigt werden,
Und der HERR der Heerscharen war hocherhaben im Gericht und der heilige Gott erwies sich als heilig in Gerechtigkeit.
aber der HERR Zebaoth erhöht werde im Recht und Gott, der Heilige, geheiligt werde in Gerechtigkeit.
Dann weiden dort Lämmer wie auf ihrer Trift, als durchziehende Gäste fressen sie die Trümmer der Fetten.
Da werden dann die Lämmer sich weiden an jener Statt, und Fremdlinge werden sich nähren in den Wüstungen der Fetten.
Wehe denen, die Schuld mit Stricken des Trugs herbeiziehen und Sünde wie mit Wagenseilen.
Weh denen, die am Unrecht ziehen mit Stricken der Lüge und an der Sünde mit Wagenseilen
Sie sagen: Er eile, er beschleunige sein Werk, damit wir sehen; es nahe und treffe ein der Ratschluss des Heiligen Israels, damit wir erkennen.
und sprechen: Laß eilend und bald kommen sein Werk, daß wir’s sehen; laß herfahren und kommen den Anschlag des Heiligen in Israel, daß wir’s innewerden!
Wehe denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen, die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, die das Bittere süß und das Süße bitter machen.
Weh denen, die Böses gut und Gutes böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!
Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sich selbst für klug halten.
Weh denen, die bei sich selbst weise sind und halten sich selbst für klug!
Wehe denen, die Helden sind im Weintrinken und Kraftprotze im Mischen von Rauschtrank,
Weh denen, die Helden sind, Wein zu saufen, und Krieger in Völlerei;
die dem Schuldigen gegen Bestechung Recht zusprechen und Gerechten die Gerechtigkeit vorenthalten.
die den Gottlosen gerechtsprechen um Geschenke willen und das Recht der Gerechten von ihnen wenden!
Darum: Wie des Feuers Zunge Stoppeln frisst und wie Heu in der Flamme zusammensinkt, so wird ihre Wurzel wie Moder sein und ihre Blüte wie Staub auffliegen. Denn verworfen haben sie die Weisung des HERRN der Heerscharen und das Wort des Heiligen Israels verschmäht.
Darum, wie des Feuers Flamme Stroh verzehrt und die Lohe Stoppeln hinnimmt, also wird ihre Wurzel verfaulen und ihre Blüte auffliegen wie Staub. Denn sie verachten das Gesetz des HERRN Zebaoth und lästern die Rede des Heiligen in Israel.
Darum ist der Zorn des HERRN gegen sein Volk entbrannt; er hat seine Hand gegen es ausgestreckt und es geschlagen. Da erzitterten die Berge und ihre Leichen lagen wie Unrat inmitten der Gassen. Bei alldem hat sein Zorn sich nicht abgewandt und noch bleibt seine Hand ausgestreckt.
Darum ist der Zorn des HERRN ergrimmt über sein Volk, und er reckt seine Hand über sie und schlägt sie, daß die Berge beben und ihre Leichname wie Kot auf den Gassen sind. Und in dem allen läßt sein Zorn nicht ab, sondern seine Hand ist noch ausgereckt.
Er stellt ein Feldzeichen auf für die Nationen in der Ferne, er pfeift sie herbei vom Ende der Erde und siehe, eilends, schnell kommen sie heran.
Denn er wird ein Panier aufwerfen fern unter den Heiden und dieselben locken vom Ende der Erde. Und siehe, eilend und schnell kommen sie daher,
Kein Müder und kein Strauchelnder ist darunter, keiner, der schlummert und schläft. Bei keinem löst sich der Gürtel von seinen Hüften, noch reißt der Riemen seiner Sandalen.
und ist keiner unter ihnen müde oder schwach, keiner schlummert noch schläft; keinem geht der Gürtel auf von seinen Lenden, und keinem zerreißt ein Schuhriemen.
Seine Pfeile sind scharf, all seine Bogen gespannt. Die Hufe seiner Pferde gleichen dem Kiesel und seine Räder dem Sturm.
Ihre Pfeile sind scharf und alle ihre Bogen gespannt. Ihrer Rosse Hufe sind wie Felsen geachtet und ihre Wagenräder wie ein Sturmwind.
Sein Gebrüll ist wie das einer Löwin, wie das Gebrüll von Junglöwen. Er faucht und packt die Beute, birgt sie und niemand entreißt sie ihm.
Ihr Brüllen ist wie das der Löwen, und sie brüllen wie junge Löwen; sie werden daherbrausen und den Raub erhaschen und davonbringen, daß niemand retten wird,
Und es tobt gegen ihn an jenem Tag wie das Toben des Meeres. Blickt man auf die Erde, siehe: beengende Finsternis und das Licht ist verfinstert durch Wolkendunkel über ihr.
und werden über sie brausen zu der Zeit wie das Meer. Wenn man dann das Land ansehen wird, siehe, so ist’s finster vor Angst, und das Licht scheint nicht mehr oben über ihnen.