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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Lutherbibel

  • Einst werden die Söhne Israels so zahlreich sein wie der Sand am Meer, der nicht zu messen und nicht zu zählen ist. Und dort, wo man zu ihnen sagt: Ihr seid nicht mein Volk, wird man zu ihnen sagen: Söhne des lebendigen Gottes seid ihr.
  • Es wird aber die Zahl der Kinder in Israel sein wie der Sand am Meer, den man weder messen noch zählen kann. Und es soll geschehen an dem Ort, da man zu ihnen gesagt hat: »Ihr seid nicht mein Volk,« wird man zu ihnen sagen: »O ihr Kinder des lebendigen Gottes!
  • Die Söhne Judas werden sich gemeinsam mit den Söhnen Israels versammeln, für sich ein einziges Oberhaupt bestimmen und aus dem Land heraufziehen. Ja, groß wird der Tag Jesreels sein.
  • Denn es werden die Kinder Juda und die Kinder Israel zuhauf kommen und werden sich miteinander an ein Haupt halten und aus dem Lande heraufziehen; denn der Tag Jesreels wird ein großer Tag sein.
  • Sagt zu euren Brüdern: Ammi — mein Volk — und zu euren Schwestern: Ruhama — Erbarmen — .
  • Sagt euren Brüdern, sie seien mein Volk, und zu eurer Schwester, sie sei in Gnaden.
  • Verklagt eure Mutter, verklagt sie! Denn sie ist nicht meine Frau und ich bin nicht ihr Mann. Sie soll von ihrem Gesicht die Zeichen ihrer Unzucht beseitigen und zwischen ihren Brüsten die Zeichen ihres Ehebruchs.
  • ( Sprecht das Urteil über eure Mutter, sie sei nicht mein Weib, und ich will sie nicht haben; heißt sie ihre Hurerei von ihrem Angesichte wegtun und ihre Ehebrecherei von ihren Brüsten,
  • Sonst ziehe ich sie nackt aus und stelle sie hin wie am Tag ihrer Geburt, ich mache sie wie die Wüste und lasse sie werden wie verdorrtes Land, ich lasse sie sterben vor Durst.
  • (auf daß ich sie nicht nackt ausziehe und darstelle, wie sie war, da sie geboren ward, und ich sie nicht mache wie eine Wüste und wie ein dürres Land, daß ich sie nicht Durstes sterben lasse
  • Auch mit ihren Kindern habe ich kein Erbarmen; denn Kinder der Unzucht sind sie.
  • (und mich ihrer Kinder nicht erbarme, denn sie sind Hurenkinder;
  • Ja, ihre Mutter hat Unzucht getrieben; die mit ihnen schwanger war, hat Schändliches getan. Denn sie hat gesagt: Ich will meinen Liebhabern hinterhergehen. Sie geben mir Brot und Wasser, Wolle und Leinen, Öl und Getränke.
  • (denn ihre Mutter ist eine Hure, und die sie getragen hat, hält sich schändlich und spricht: Ich will meinen Buhlen nachlaufen, die mir geben Brot, Wasser, Wolle, Flachs, Öl und Trinken.
  • Darum versperre ich dir den Weg mit Dornengestrüpp und verbaue ihn mit einer Mauer, sodass sie ihre Pfade nicht mehr findet.
  • Darum siehe, ich will deinen Weg mit Dornen vermachen und eine Wand davorziehen, daß sie ihren Steig nicht finden soll;
  • Dann wird sie ihren Liebhabern nachrennen, aber sie nicht einholen. Sie wird sie suchen, aber nicht finden. Dann wird sie sagen: Ich will gehen und zu meinem ersten Mann zurückkehren; denn damals ging es mir besser als jetzt.
  • und wenn sie ihren Buhlen nachläuft, daß sie die nicht ergreifen, und wenn sie die sucht, sie nicht finden könne und sagen müsse: Ich will wiederum zu meinem vorigen Mann gehen, da mir besser war, denn mir jetzt ist.
  • Aber sie hat nicht erkannt, dass ich es war, der ihr das Korn und den Most und das Öl gab, der sie mit Silber überhäufte und mit Gold, das man dann für den Baal verbrauchte.
  • Denn sie will nicht wissen, daß ich es sei, der ihr gibt Korn, Most und Öl und ihr viel Silber und Gold gegeben hat, das sie haben Baal zu Ehren gebraucht.
  • Darum werde ich mir mein Korn zurückholen zu seiner Zeit und meinen Most zu seiner Jahreszeit; ich werde ihr meine Wolle und mein Leinen entreißen, die ihre Blöße verhüllen sollten.
  • Darum will ich mein Korn und meinen Most wieder nehmen zu seiner Zeit und ihr meine Wolle und meinen Flachs entziehen, damit sie ihre Blöße bedeckt.
  • Dann werde ich ihre Scham vor den Augen ihrer Liebhaber aufdecken. Niemand kann sie meiner Hand entreißen.
  • Nun will ich ihre Schande aufdecken vor den Augen ihrer Buhlen, und niemand soll sie von meiner Hand erretten.
  • Ich werde all ihrer Freude ein Ende machen: ihrem Feiertag, ihrem Neumondfest, ihrem Sabbat, all ihren festlichen Tagen.
  • Und ich will ein Ende machen mit allen ihren Freuden, Festen, Neumonden, Sabbaten und allen ihren Feiertagen.
  • Und ich werde ihren Weinstock und ihren Feigenbaum verwüsten. Das, wovon sie gesagt hat: Das ist mein Lohn, den meine Liebhaber mir gegeben haben, das alles werde ich zur Wildnis machen; die Tiere des Feldes fressen es kahl.
  • Ich will ihre Weinstöcke und Feigenbäume wüst machen, weil sie sagt: »Das ist mein Lohn, den mir meine Buhlen gegeben.« Ich will einen Wald daraus machen, daß es die wilden Tiere fressen sollen.
  • Ich werde sie heimsuchen wegen der Tage, an denen sie den Baalen Räucheropfer dargebracht hat; sie hat ihren Ring und ihren Schmuck angelegt und ist ihren Liebhabern hinterhergegangen, mich aber hat sie vergessen — Spruch des HERRN.
  • Also will ich heimsuchen über sie die Tage der Baalim, denen sie Räuchopfer tut und schmückt sich mit Stirnspangen und Halsbändern und läuft ihren Buhlen nach und vergißt mein, spricht der HERR.
  • Darum will ich selbst sie verlocken. Ich werde sie in die Wüste gehen lassen und ihr zu Herzen reden.
  • Darum siehe, ich will sie locken und will sie in eine Wüste führen und freundlich mit ihr reden.
  • Von dort aus werde ich ihr ihre Weinberge wiedergeben. Das Achor-Tal werde ich für sie zum Tor der Hoffnung machen. Dort wird sie mir antworten wie in den Tagen ihrer Jugend, wie am Tag, als sie aus dem Land Ägypten heraufzog.
  • Da will ich ihr geben ihre Weinberge aus demselben Ort und das Tal Achor zum Tor der Hoffnung. Und daselbst wird sie singen wie zur Zeit ihrer Jugend, da sie aus Ägyptenland zog.
  • An jenem Tag — Spruch des HERRN — wirst du zu mir sagen: Mein Mann! Und du wirst nicht mehr zu mir sagen: Mein Baal.
  • Alsdann, spricht der HERR, wirst du mich heißen»mein Mann« und mich nicht mehr »mein Baal« heißen.
  • Ich werde die Namen der Baale in ihrem Mund beseitigen, sodass niemand mehr ihre Namen anruft.
  • Denn ich will die Namen der Baalim von ihrem Munde wegtun, daß man ihrer Namen nicht mehr gedenken soll.
  • Ich schließe zu ihren Gunsten an jenem Tag einen Bund mit den Tieren des Feldes und den Vögeln des Himmels und den Kriechtieren des Erdbodens. Bogen, Schwert und Krieg werde ich zerbrechen und aus dem Land verbannen und sie in Sicherheit schlafen lassen.
  • Und ich will zur selben Zeit ihnen einen Bund machen mit den Tieren auf dem Felde, mit den Vögeln unter dem Himmel und mit dem Gewürm auf Erden und will Bogen, Schwert und Krieg vom Lande zerbrechen und will sie sicher wohnen lassen.
  • Ich verlobe dich mir auf ewig; ich verlobe dich mir um den Brautpreis von Gerechtigkeit und Recht, von Liebe und Erbarmen,
  • Ich will mich mit dir verloben in Ewigkeit; ich will mich mit dir vertrauen in Gerechtigkeit und Gericht, in Gnade und Barmherzigkeit.
  • ich verlobe dich mir um den Brautpreis der Treue: Dann wirst du den HERRN erkennen.
  • Ja, im Glauben will ich mich mit dir verloben, und du wirst den HERRN erkennen.
  • An jenem Tag — Spruch des HERRN — will ich antworten: Ich will dem Himmel antworten und der Himmel wird der Erde antworten,
  • Zur selben Zeit, spricht der HERR, will ich erhören, ich will den Himmel erhören, und der Himmel soll die Erde erhören,
  • die Erde wird dem Korn, dem Wein und dem Öl antworten und diese werden Jesreel antworten.
  • und die Erde soll Korn, Most und Öl erhören, und diese sollen Jesreel erhören.
  • Ich werde sie für mich im Land aussäen, mich über Lo-Ruhama — Kein Erbarmen — erbarmen und zu Lo-Ammi — Nicht-mein-Volk — werde ich sagen: Du bist mein Volk! und er wird sagen: Du bist mein Gott!
  • Und ich will sie mir auf Erden zum Samen behalten und mich erbarmen über die, so in Ungnaden war, und sagen zu dem, das nicht mein Volk war: Du bist mein Volk; und es wird sagen: Du bist mein Gott.

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