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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Auflage 2017

  • Danach ließ Jakob alle seine Söhne herbeirufen. »Kommt an mein Bett«, forderte er sie auf, »ihr sollt wissen, was die Zukunft für euch bereithält.
  • Darauf rief Jakob seine Söhne und sprach: Versammelt euch, dann sage ich euch an, was euch begegnet in künftigen Tagen.
  • Meine Söhne, kommt zu mir, hört, was euer Vater Israel euch zu sagen hat!
  • Kommt zusammen und hört, ihr Söhne Jakobs, hört auf Israel, euren Vater!
  • Ruben, du bist mein erster Sohn, geboren in der Zeit meiner größten Kraft. Du nimmst den höchsten Rang ein, genießt das größte Ansehen.
  • Ruben, mein Erstgeborener bist du, meine Stärke, der Erste meiner Manneskraft, übermütig an Stolz, übermütig an Kraft,
  • Aber du kannst dich nicht im Zaum halten — darum wirst du nicht der Erste bleiben. Mit einer meiner Frauen hast du geschlafen und so das Ehebett deines eigenen Vaters entweiht.
  • überschäumend wie Wasser. Der Erste sollst du nicht bleiben. Denn du hast das Bett deines Vaters bestiegen; du hast damals mein Lager entweiht.
  • Simeon und Levi haben sich verbrüdert: Ihre Schwerter haben sie zu Mord und Totschlag missbraucht.
  • Simeon und Levi, die Brüder, Werkzeuge der Gewalt sind ihre Messer.
  • Mit ihren finsteren Plänen will ich nichts zu tun haben, von ihren Vorhaben halte ich mich fern. In blinder Wut brachten sie Menschen um, mutwillig schnitten sie Stieren die Sehnen durch.
  • Zu ihrem Kreis mag ich nicht gehören, mit ihrer Rotte vereinige sich nicht meine Ehre. Denn in ihrem Zorn brachten sie Männer um, mutwillig lähmten sie Stiere.
  • Weil sie im Zorn so hart und grausam waren, müssen sie die Folgen tragen: Ihre Nachkommen erhalten kein eigenes Gebiet, sondern wohnen verstreut in ganz Israel.
  • Verflucht ihr Zorn, da er so heftig, verflucht ihr Grimm, da er so roh. Ich teile sie unter Jakob auf, ich zerstreue sie unter Israel.
  • Juda, dich loben deine Brüder! Du bezwingst deine Feinde und wirst von allen Söhnen deines Vaters verehrt.
  • Juda, dir jubeln die Brüder zu, deine Hand hast du am Genick deiner Feinde. Deines Vaters Söhne werfen sich vor dir nieder.
  • Mein Sohn, du bist wie ein junger Löwe, der gerade seine Beute gerissen hat. Majestätisch legt er sich daneben. Wer würde es wagen, ihn zu stören?
  • Ein junger Löwe ist Juda. Vom Raub, mein Sohn, stiegst du auf. Er kauert, liegt da wie ein Löwe, wie eine Löwin. Wer bringt sie zum Aufstehen?
  • Juda, immer behältst du das Zepter in der Hand, Könige gehen aus deinem Stamm hervor — bis ein großer Herrscher kommt, dem alle Völker dienen.
  • Nie weicht von Juda das Zepter, der Herrscherstab von seinen Füßen, bis Schilo kommt, dem der Gehorsam der Völker gebührt.
  • Juda wäscht seine Kleider in Wein — im Überfluss kann er den Saft der Trauben genießen; achtlos bindet er seinen Esel am besten Weinstock an — es wächst ja genug davon in seinem Land.
  • Er bindet an den Weinstock seinen Eselhengst, an die Edelrebe das Füllen seiner Eselin. Er wäscht in Wein sein Kleid, in Traubenblut sein Gewand.
  • Seine Augen sind dunkler als Wein und seine Zähne weißer als Milch.
  • Dunkler als Wein sind die Augen, seine Zähne weißer als Milch.
  • Sebulon — nah beim Meer wird er wohnen, sein Ufer ist ein Hafen für Schiffe. Bis nach Sidon erstreckt sich sein Gebiet.
  • Sebulon wohnt am Gestade der Meere, am Gestade der Schiffe, mit seinem Rücken nach Sidon hin.
  • Issachar gleicht einem knochigen Esel, der zwischen den beiden Satteltaschen ruht.
  • Issachar ist ein knochiger Esel, lagernd zwischen den Hürden.
  • Für ein Stück gutes Land macht er sich zum Sklaven, sein Rücken beugt sich unter der schweren Last.
  • Er sieht, wie die Ruhe so schön ist und wie lieblich das Land; da neigt er die Schulter als Träger und wird zum fronenden Knecht.
  • Dan verhilft seinem Volk zum Recht — nicht weniger, als die anderen Stämme in Israel es tun.
  • Dan schafft Recht seinem Volk wie nur einer von Israels Stämmen.
  • Er ist wie eine kleine, aber giftige Schlange am Wegrand. Sie greift ein Pferd an, und nach ihrem Biss fällt der Reiter zu Boden.
  • Zur Schlange am Weg wird Dan, zur zischelnden Natter am Pfad. Sie beißt das Pferd in die Fesseln, sein Reiter stürzt rücklings herab.
  • O HERR, ich warte darauf, dass du uns rettest!
  • Auf deine Hilfe hoffe ich, HERR.
  • Gad wird von plündernden Horden bedrängt, aber er treibt sie zurück und schlägt sie in die Flucht.
  • Gad, ins Gedränge drängen sie ihn, doch er bedrängt ihre Ferse.
  • Assers Land bringt reiche Ernte; köstliche Früchte wachsen dort, es sind wohlschmeckende Speisen sogar für Könige.
  • Ascher, fett ist sein Brot. Königskost liefert er.
  • Naftali gleicht einer Hirschkuh, die leichtfüßig umherläuft und schöne Kälber wirft.
  • Naftali, eine flüchtige Hirschkuh, versteht sich auf gefällige Rede.
  • Josef, du bist wie ein fruchtbarer Baum, der an einer Quelle wächst und dessen Zweige eine Mauer überragen.
  • Ein junger Fruchtbaum ist Josef, ein junger Fruchtbaum am Quell, dessen Zweige an der Mauer emporsteigen.
  • Manche hegen böse Absichten gegen dich und greifen dich an, sie verfolgen dich mit Pfeil und Bogen,
  • Man erbittert und beschießt ihn, Schützen stellen ihm nach.
  • aber dein Bogen bleibt unzerbrechlich. Deine Arme und Hände sind stark, weil Jakobs mächtiger Gott dir hilft. Er sorgt für Israel wie ein Hirte, gibt dem Volk Sicherheit wie ein starker Fels.
  • Sein Bogen sitzt sicher; gelenkig sind Arme und Hände. Von den Händen des Starken Jakobs, von dort kommt ein Hirt, Israels Stein,
  • Ja, der allmächtige Gott, dem schon dein Vater gedient hat, wird dir beistehen. Er ist es, der dich mit seinem Segen beschenkt: Regen bewässert dein Land von oben, und das Wasser aus den Tiefen der Erde macht deine Felder fruchtbar; Menschen und Tiere vermehren sich und breiten sich aus.
  • vom Gott deines Vaters, er wird dir helfen. El-Schaddai, er wird dich segnen mit Segen des Himmels von droben, mit Segen tief lagernder Urflut, mit Segen von Brust und Schoß.
  • Stell dir die Berge vor, deren Gipfel bis in den Himmel ragen: Dein Wohlstand und Segen wird noch viel größer sein! Dies steht dir zu, denn du nimmst einen besonderen Platz unter deinen Brüdern ein.
  • Deines Vaters Segen übertrifft den Segen der uralten Berge, das Verlangen der ewigen Hügel. Er komme auf Josefs Haupt, auf das Haupt des Geweihten der Brüder.
  • Benjamin gleicht einem reißenden Wolf, der morgens seine Feinde verschlingt und abends seine Beute teilt.«
  • Benjamin ist ein reißender Wolf: Am Morgen frisst er den Raub, am Abend teilt er die Beute.
  • Jedem seiner zwölf Söhne sagte Jakob ein besonderes Segenswort. Es galt zugleich für die zwölf Stämme Israels, die von ihnen abstammen sollten.
  • Sie alle sind die zwölf Stämme Israels und das war es, was ihr Vater zu ihnen sagte. So segnete er sie. Einen jeden bedachte er mit dem Segen, der ihm zukam.
  • »Ich muss bald sterben«, sagte er dann zu seinen Söhnen, »begrabt mich in unserem Familiengrab! Es ist die Höhle in Kanaan, bei Machpela, östlich von Mamre. Abraham hat sie dem Hetiter Efron abgekauft.
  • Er trug ihnen ferner auf und sagte zu ihnen: Ich werde mit meinen Vorfahren vereint. Begrabt mich bei meinen Vätern in der Höhle auf dem Feld des Hetiters Efron,
  • Dort sind schon Abraham und Sara, Isaak und Rebekka begraben, und dort habe ich Lea beigesetzt.
  • Dort hat man Abraham und seine Frau Sara begraben; dort hat man Isaak und seine Frau Rebekka begraben; dort habe ich Lea begraben,
  • Die Höhle mit dem Grundstück gehört uns. Begrabt auch mich dort!«
  • auf dem Feld, das samt der Höhle darauf von den Hetitern erworben worden ist.
  • Nachdem Jakob seinen letzten Willen erklärt hatte, legte er sich aufs Bett zurück und starb; so wurde er im Tod mit seinen Vorfahren vereint.
  • Jakob beendete den Auftrag an seine Söhne und zog seine Füße auf das Bett zurück. Dann verschied er und wurde mit seinen Vorfahren vereint.

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