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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Ein Psalm Davids, vorzusingen, für Jeduthun.
  • Für den Chormeister. Von Jedutun. Ein Psalm Davids.
  • Ich habe mir vorgesetzt: Ich will mich hüten, daß ich nicht sündige mit meiner Zunge. Ich will meinen Mund zäumen, weil ich muß den Gottlosen vor mir sehen.
  • Ich sagte: Ich will auf meine Wege achten, damit ich nicht sündige mit meiner Zunge. Ich lege meinem Mund einen Zaum an, solange der Frevler vor mir steht.
  • (Ich bin verstummt und still und schweige der Freuden und muß mein Leid in mich fressen.
  • So blieb ich stumm und still; ich schwieg, vom Glück verlassen, doch mein Schmerz war aufgerührt.
  • (Mein Herz ist entbrannt in meinem Leibe, und wenn ich daran gedenke, werde ich entzündet; ich rede mit meiner Zunge.
  • Heiß wurde mir das Herz in der Brust, bei meinem Grübeln brennt ein Feuer; da redete ich mit meiner Zunge.
  • (Aber, HERR, lehre mich doch, daß es ein Ende mit mir haben muß und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muß.
  • HERR, lass mich erkennen mein Ende und die Zahl meiner Tage! Ich will erkennen, wie vergänglich ich bin!
  • (Siehe, meine Tage sind einer Hand breit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben! (Sela.)
  • Siehe: Du machtest meine Tage nur eine Spanne lang, meine Lebenszeit ist vor dir wie ein Nichts. Nur als Hauch steht jeder Mensch da. [Sela]
  • ( Sie gehen daher wie ein Schemen und machen sich viel vergebliche Unruhe; sie sammeln, und wissen nicht, wer es einnehmen wird.
  • Nur wie ein Schattenbild wandelt der Mensch dahin, um ein Nichts macht er Lärm. Er rafft zusammen und weiß nicht, wer es einheimst.
  • Nun, HERR, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich.
  • Und nun, HERR, worauf habe ich gehofft? Meine Hoffnung, sie gilt dir!
  • ( Errette mich von aller meiner Sünde und laß mich nicht den Narren ein Spott werden.
  • Entreiß mich all meinen Sünden! Überlass mich nicht dem Spott des Toren!
  • Ich will schweigen und meinen Mund nicht auftun; denn du hast’s getan.
  • Ich bin verstummt, ich tue den Mund nicht mehr auf. Denn so hast du es gefügt.
  • Wende deine Plage von mir; denn ich bin verschmachtet von der Strafe deiner Hand.
  • Nimm deine Plage weg von mir! Unter der Wucht deiner Hand bin ich vergangen.
  • Wenn du einen züchtigst um der Sünde willen, so wird seine Schöne verzehrt wie von Motten. Ach wie gar nichts sind doch alle Menschen! (Sela.)
  • Du strafst und züchtigst den Mann wegen seiner Schuld, der Motte gleich hast du zerstört, was er begehrt, ein Hauch nur ist jeder Mensch. [Sela]
  • Höre mein Gebet, HERR, und vernimm mein Schreien und schweige nicht über meine Tränen; denn ich bin dein Pilgrim und dein Bürger wie alle meine Väter.
  • Hör mein Gebet, HERR, vernimm mein Schreien, schweig nicht zu meinen Tränen! Denn ich bin ein Gast bei dir, ein Beisasse wie alle meine Väter.
  • Laß ab von mir, daß ich mich erquicke, ehe denn ich hinfahre und nicht mehr hier sei.
  • Blick weg von mir, sodass ich heiter blicken kann, bevor ich dahinfahre und nicht mehr da bin!

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