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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Eine Unterweisung Asaphs. Gott, warum verstößest du uns so gar und bist so grimmig zornig über die Schafe deiner Weide?
  • Von Asaf, zum Nachdenken. Gott, warum hast du uns für immer verstoßen? Warum lässt du deinen Zorn an uns aus? Wir gehören doch zu dir wie Schafe zu ihrem Hirten!
  • Gedenke an deine Gemeinde, die du vor alters erworben und dir zum Erbteil erlöst hast, an den Berg Zion, darauf du wohnest.
  • Erinnere dich daran, dass wir dein Volk sind! Vor langer Zeit hast du uns angenommen und uns aus der Gefangenschaft befreit. Wir alle sind dein Eigentum! Denke an den Berg Zion, den du dir als Wohnsitz erwählt hast!
  • Hebe auf deine Schritte zu dem, was so lange wüst liegt. Der Feind hat alles verderbt im Heiligtum.
  • Geh über die Trümmer, die schon so lange dort liegen; sieh doch: Alles haben die Feinde im Heiligtum verwüstet!
  • Deine Widersacher brüllen in deinen Häusern und setzen ihre Götzen darein.
  • Ihr Triumphgeschrei entweihte die Stätte, wo du uns begegnet bist, ihre Fahnen haben sie als Zeichen des Sieges gehisst.
  • Man sieht die Äxte obenher blinken, wie man in einen Wald haut;
  • In deinem Tempel sieht es so aus, als hätte man darin Kleinholz gehackt:
  • sie zerhauen alle seine Tafelwerke mit Beil und Barte.
  • Die kostbaren Schnitzereien haben sie mit Äxten und Brechstangen zertrümmert.
  • Sie verbrennen dein Heiligtum; sie entweihen und werfen zu Boden die Wohnung deines Namens.
  • Danach steckten sie dein Heiligtum in Brand, sie entweihten den Ort, wo du angebetet wurdest.
  • Sie sprechen in ihrem Herzen: «Laßt uns sie plündern!« Sie verbrennen alle Häuser Gottes im Lande.
  • Sie hatten vor, uns alle vernichtend zu schlagen, im ganzen Land brannten sie die heiligen Stätten nieder.
  • Unsere Zeichen sehen wir nicht, und kein Prophet predigt mehr, und keiner ist bei uns, der weiß, wie lange.
  • Nichts mehr deutet darauf hin, dass du noch Herr der Lage bist. Es gibt keinen Propheten mehr — niemand von uns weiß, wie lange das noch so weitergehen soll.
  • Ach Gott, wie lange soll der Widersacher schmähen und der Feind deinen Namen so gar verlästern?
  • Wie lange, Gott, willst du es dir gefallen lassen, dass die Feinde dich schamlos verhöhnen? Sollen sie für immer deinen Namen in den Schmutz ziehen?
  • Warum wendest du deine Hand ab? Ziehe von deinem Schoß deine Rechte und mache ein Ende.
  • Warum hältst du dich zurück? Warum greifst du nicht ein? Zeige deine Macht und vernichte sie!
  • Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.
  • Gott, seit uralter Zeit bist du unser König, schon oft hast du unser Land gerettet.
  • Du zertrennst das Meer durch dein Kraft und zerbrichst die Köpfe der Drachen im Wasser.
  • Du hast mit deiner Macht das Meer gespalten und den Seedrachen die Schädel zerschmettert.
  • Du zerschlägst die Köpfe der Walfische und gibst sie zur Speise dem Volk in der Einöde.
  • Ja, du hast dem Seeungeheuer die Köpfe abgehauen und es den Wüstentieren zum Fraß vorgeworfen.
  • Du lässest quellen Brunnen und Bäche; du lässest versiegen starke Ströme.
  • Du ließest Quellen und Bäche hervorsprudeln und brachtest große Ströme zum Versiegen.
  • Tag und Nacht ist dein; du machst, daß Sonne und Gestirn ihren gewissen Lauf haben.
  • Dir gehört der Tag und auch die Nacht, du hast die Sonne und den Mond geschaffen.
  • Du setzest einem jeglichen Lande seine Grenze; Sommer und Winter machst du.
  • Du hast alle Grenzen der Erde festgelegt, hast Sommer und Winter gemacht.
  • So gedenke doch des, daß der Feind den HERRN schmäht und ein töricht Volk lästert deinen Namen.
  • Höre doch, HERR, wie deine Feinde dich verhöhnen! Dieses gewissenlose Volk zieht deinen Namen in den Schmutz!
  • Du wollest nicht dem Tier geben die Seele deiner Turteltaube, und der Herde deiner Elenden nicht so gar vergessen.
  • Liefere uns nicht diesen Raubtieren aus, du weißt doch, wie hilflos wir sind! Sieh unserem Leid nicht länger tatenlos zu,
  • Gedenke an den Bund; denn das Land ist allenthalben jämmerlich verheert, und die Häuser sind zerrissen.
  • sondern denke an deinen Bund mit uns! Selbst in den Schlupfwinkeln des Landes ist niemand mehr vor roher Gewalt sicher.
  • Laß den Geringen nicht mit Schanden davongehen; laß die Armen und Elenden rühmen deinen Namen.
  • HERR, wir werden schwer bedrängt, lass uns nicht in Schimpf und Schande enden! Ohne dich sind wir arm und wehrlos — rette uns, damit wir dich loben können!
  • Mache dich auf, Gott, und führe aus deine Sache; gedenke an die Schmach, die dir täglich von den Toren widerfährt.
  • Gott, greife endlich ein, denn ihr Angriff gilt dir! Sorge dafür, dass du recht behältst! Sieh auf diese Meute, die dich Tag für Tag verspottet!
  • Vergiß nicht des Geschreis deiner Feinde; das Toben deiner Widersacher wird je länger, je größer.
  • Ständig lärmen deine Feinde und lehnen sich gegen dich auf. Vergiss ihre Schmähungen nicht!

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