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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Dies ist das Wort des HERRN, das zu dem Propheten Jeremia geschehen ist wider alle Heiden.
  • Das war das Wort des HERRN, das an den Propheten Jeremia erging gegen die Völker:
  • Wider Ägypten. Wider das Heer Pharao Nechos, des Königs in Ägypten, welches lag am Wasser Euphrat zu Karchemis, das der König zu Babel, Nebukadnezar, schlug im vierten Jahr Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs in Juda:
  • Über Ägypten: Gegen das Heer des Pharao Necho, des Königs von Ägypten, das bei Karkemisch am Eufratstrom stand und das Nebukadnezzar, der König von Babel, im vierten Jahr Jojakims, des Sohnes Joschijas, des Königs von Juda, geschlagen hat.
  • Rüstet Schild und Tartsche und ziehet in den Streit!
  • Rüstet Rundschild und Langschild, rückt aus zum Kampf!
  • Spannet Rosse an und lasset Reiter aufsitzen, setzt Helme auf und schärft die Spieße und ziehet Panzer an!
  • Schirrt die Rosse an, besteigt die Pferde! Tretet an im Helm, macht die Speere blank, legt die Panzer an!
  • Wie kommt’s aber, daß ich sehe, daß sie verzagt sind und die Flucht geben und ihre Helden erschlagen sind? Sie fliehen, daß sie sich auch nicht umsehen. Schrecken ist um und um, spricht der HERR.
  • Warum sehe ich: Sie sind bestürzt, sie weichen zurück. Ihre Helden sind zersprengt, sie ergreifen die Flucht und wenden sich nicht mehr um — Grauen ringsum! — Spruch des HERRN.
  • Der Schnelle kann nicht entfliehen noch der Starke entrinnen. Gegen Mitternacht am Wasser Euphrat sind sie gefallen und darniedergelegt.
  • Der Schnelle kann nicht entfliehen und der Held nicht entrinnen. Im Norden, am Ufer des Eufratstromes, stürzen sie hin und fallen.
  • Wer ist der, so heraufzieht wie der Nil, und seine Wellen erheben sich wie Wasserwellen?
  • Wer ist es, der anschwoll gleich dem Nil, dessen Wasser wie Ströme tosen?
  • Ägypten zieht herauf wie der Nil, und seine Wellen erheben sich wie Wasserwellen, und es spricht: Ich will hinaufziehen, das Land bedecken und die Stadt verderben samt denen, die darin wohnen.
  • Ägypten schwoll an gleich dem Nil, dessen Wasser wie Ströme tosen. Es sagte: Ich schwelle an, überschwemme das Land, vernichte die Städte und ihre Einwohner.
  • Wohlan, sitzt auf die Rosse, rennt mit den Wagen, laßt die Helden ausziehen, die Mohren, und aus Put, die den Schild führen, und die Schützen aus Lud!
  • Bäumt euch, ihr Rosse, stürmt los, ihr Wagen! Rückt aus, ihr Helden: Kusch und Put, ihr Schildbewehrten, ihr von Lud, ihr Bogenschützen!
  • Denn dies ist der Tag des HERRN HERRN Zebaoth, ein Tag der Rache, daß er sich an seinen Feinden räche, da das Schwert fressen und von ihrem Blut voll und trunken werden wird. Denn sie müssen dem HERRN HERRN Zebaoth ein Schlachtopfer werden im Lande gegen Mitternacht am Wasser Euphrat.
  • Doch jener Tag ist ein Tag der Vergeltung für den Herrn, den GOTT der Heerscharen, um seinen Gegnern zu vergelten. Da frisst das Schwert, wird satt und trunken von ihrem Blut. Denn ein Schlachtfest hält der Herr, der GOTT der Heerscharen, im Land des Nordens am Eufratstrom.
  • Gehe hinauf gen Gilead und hole Salbe, Jungfrau, Tochter Ägyptens! Aber es ist umsonst, daß du viel arzneiest; du wirst doch nicht heil!
  • Zieh hinauf nach Gilead und hole Balsam, Jungfrau, Tochter Ägypten! Umsonst verbrauchst du viele Arzneien, du findest keine Genesung.
  • Deine Schande ist unter die Heiden erschollen, deines Heulens ist das Land voll; denn ein Held fällt über den andern und liegen beide miteinander darnieder.
  • Von deiner Schande hören die Völker, dein Wehgeschrei erfüllt die Erde. Denn Held an Held ist gestürzt, miteinander sind beide gefallen.
  • Dies ist das Wort des HERRN, das er zu dem Propheten Jeremia redete, da Nebukadnezar, der König zu Babel, daherzog, Ägyptenland zu schlagen:
  • Das Wort, das der HERR zum Propheten Jeremia sprach, als Nebukadnezzar, der König von Babel, heranrückte, um das Land Ägypten zu erobern:
  • Verkündiget in Ägypten und saget’s an zu Migdol, saget’s an zu Noph und Thachpanhes und sprechet: Stelle dich zur Wehre! denn das Schwert wird fressen, was um dich her ist.
  • Meldet es in Ägypten, verkündet es in Migdol, verkündet es in Memfis und Tachpanhes! Sagt: Stell dich auf und mach dich bereit; denn schon frisst das Schwert rings um dich her.
  • Wie geht’s zu, daß deine Gewaltigen zu Boden fallen und können nicht bestehen? Der HERR hat sie so gestürzt.
  • Warum wurden fortgeschwemmt deine Starken? — Keiner hielt stand, weil der HERR sie stieß.
  • Er macht, daß ihrer viel fallen, daß einer mit dem andern darniederliegt. Da sprachen sie: Wohlauf, laßt uns wieder zu unserm Volk ziehen, in unser Vaterland vor dem Schwert des Tyrannen!
  • Viele kamen durch ihn zu Fall, sie stürzten, einer über den anderen. Da sagten sie: Auf, wir wollen zurückkehren zu unsrem Volk, ins Land unsrer Sippe, vor dem gewalttätigen Schwert!
  • Daselbst schrie man ihnen nach: Pharao, der König Ägyptens, liegt; er hat sein Gezelt gelassen!
  • Sie haben dort dem Pharao, dem König von Ägypten, den Namen gegeben: Getöse, das die Zeit verpasste.
  • So wahr als ich lebe, spricht der König, der HERR Zebaoth heißt: Jener wird daherziehen so hoch, wie der Berg Thabor unter den Bergen ist und wie der Karmel am Meer ist.
  • So wahr ich lebe — Spruch des Königs, HERR der Heerscharen ist sein Name: Wie der Tabor unter den Bergen und wie der Karmel am Meer wird er kommen.
  • Nimm dein Wandergerät, du Einwohnerin, Tochter Ägyptens; denn Noph wird wüst und verbrannt werden, daß niemand darin wohnen wird.
  • Rüste dein Gepäck für die Verbannung, du sesshafte Tochter Ägypten! Denn Memfis wird zur Wüste, wird niedergebrannt und menschenleer.
  • Ägypten ist ein sehr schönes Kalb; aber es kommt von Mitternacht der Schlächter.
  • Eine stattliche Jungkuh ist Ägypten, eine Bremse von Norden stürzt sich auf sie.
  • Auch die, so darin um Sold dienen, sind wie gemästete Kälber; aber sie müssen sich dennoch wenden, flüchtig werden miteinander und werden nicht bestehen; denn der Tag ihres Unfalls wird über sie kommen, die Zeit ihrer Heimsuchung.
  • Auch seine Söldnertruppen mitten im Land sind wie gemästete Kälber. Aber auch sie machen kehrt, sie fliehen allesamt und halten nicht stand. Denn der Tag ihres Verderbens kommt über sie, die Zeit ihrer Heimsuchung.
  • Man hört sie davonschleichen wie eine Schlange; denn jene kommen mit Heereskraft und bringen Äxte über sie wie die Holzhauer.
  • Ägyptens Stimme gleicht dem Zischen der Schlange, denn jene rücken mit Macht heran, sie fallen mit Äxten über das Land her wie Holzfäller.
  • Die werden hauen also in ihrem Wald, spricht der HERR, daß es nicht zu zählen ist; denn ihrer sind mehr als Heuschrecken, die niemand zählen kann.
  • Sie fällen seinen Wald — Spruch des HERRN — , der doch undurchdringlich ist. Zahlreicher als Heuschrecken sind sie, man kann sie nicht zählen.
  • Die Tochter Ägyptens steht mit Schanden; denn sie ist dem Volk von Mitternacht in die Hände gegeben.
  • Zuschanden wird die Tochter Ägypten, preisgegeben dem Volk aus dem Norden.
  • Der HERR Zebaoth, der Gott Israels, spricht: Siehe, ich will heimsuchen den Amon zu No und den Pharao und Ägypten samt seinen Göttern und Königen, ja, Pharao mit allen, die sich auf ihn verlassen,
  • Der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, hat gesprochen: Siehe, ich suche heim den Amon von No, den Pharao, Ägypten und seine Götter, seine Könige — den Pharao samt allen, die sich auf ihn verlassen.
  • daß ich sie gebe in die Hände denen, die ihnen nach ihrem Leben stehen, und in die Hände Nebukadnezars, des Königs zu Babel, und seiner Knechte. Und darnach sollst du bewohnt werden wie vor alters, spricht der HERR.
  • Ich gebe sie in die Hand derer, die nach ihrem Leben trachten, in die Hand Nebukadnezzars, des Königs von Babel, und in die Hand seiner Diener. Aber danach wird das Land wieder bewohnt sein wie in früheren Zeiten — Spruch des HERRN.
  • Aber du, mein Knecht Jakob, fürchte dich nicht, und du, Israel, verzage nicht! Denn siehe, ich will dir aus fernen Landen und deinem Samen aus dem Lande seines Gefängnisses helfen, daß Jakob soll wiederkommen und in Frieden sein und die Fülle haben, und niemand soll ihn schrecken.
  • Du aber, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, verzage nicht, Israel! Denn siehe: Ich errette dich aus der Ferne, deine Nachkommen aus dem Land ihrer Gefangenschaft. Jakob wird heimkehren und Ruhe haben; er wird in Sicherheit leben und niemand wird ihn erschrecken.
  • Darum fürchte dich nicht, du, Jakob, mein Knecht, spricht der HERR; denn ich bin bei dir. Mit allen Heiden, dahin ich dich verstoßen habe, will ich ein Ende machen; aber mit dir will ich nicht ein Ende machen, sondern ich will dich züchtigen mit Maßen, auf daß ich dich nicht ungestraft lasse.
  • Du aber, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob — Spruch des HERRN; denn ich bin mit dir. Ja, ich bereite allen Völkern, unter die ich dich vertrieben habe, ein Ende. Dir aber mache ich kein Ende. Ich werde dich züchtigen, wie es recht ist; ganz ungestraft werde ich dich nicht lassen.

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