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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Hoffnung für Alle
Wie lange noch willst du derlei reden? Nur heftiger Wind sind die Worte deines Mundes.
»Wie lange willst du noch so weiterreden? Wann hörst du auf, hier so viel Wirbel zu machen? Es sind doch nur leere Worte!
Beugt etwa Gott das Recht oder beugt der Allmächtige die Gerechtigkeit?
Verdreht Gott, der Allmächtige, etwa das Recht? Meinst du, dass er sein Urteil jemals widerruft?
Haben deine Kinder gefehlt gegen ihn, gab er sie der Gewalt ihres Frevels preis.
Deine Kinder müssen gegen ihn gesündigt haben, darum hat er sie verstoßen und bestraft; sie haben bekommen, was sie verdienten.
Wenn du mit Eifer Gott suchst, an den Allmächtigen dich flehend wendest,
Du aber solltest unermüdlich nach Gott suchen und zum Allmächtigen um Gnade flehen.
wenn du rein bist und recht, dann wird er über dich wachen und dein Heim wiederherstellen, wie es dir zusteht.
Wenn du aufrichtig und ehrlich bist, dann wird er sich noch heute um dich kümmern und dir Haus und Hof wiedergeben, wie du es verdienst.
Und war dein Anfang auch gering, dein Ende wird gewaltig groß.
Was du früher besessen hast, wird dir gering erscheinen, verglichen mit dem, was Gott dir schenken wird!
Ja, frag nur das frühere Geschlecht und merk dir, was die Väter erforschten!
Schau doch nur auf die früheren Generationen, und achte auf die Weisheit unserer Väter!
Wir sind von gestern nur und wissen nichts, wie Schatten sind auf Erden unsre Tage.
Denn unser Leben währt nur kurze Zeit. Wir wissen gar nichts; wie ein Schatten huschen unsere Tage vorüber.
Unterweisen sie dich nicht, sprechen sie nicht zu dir, geben sie dir nicht Worte aus ihrem Herzen?
Aber die Alten können dich aus ihrer reichen Erfahrung belehren. Sie sagten:
Wächst ohne Sumpf das Schilfrohr hoch, wird Riedgras ohne Wasser groß?
›Die Papyrusstaude steht nur dort, wo Sumpf ist, und ohne Wasser wächst kein Schilf.
In Blüte und noch nicht gemäht, verwelkt es schon vor allem Gras.
Noch ehe es emporwächst, ehe man es schneiden kann, ist es schon verdorrt!‹
So sind die Wege aller, die Gott vergessen, so wird die Hoffnung des Ruchlosen zunichte.
Genauso geht es dem, der Gott vergisst; wer ihm die Treue bricht, hat keine Hoffnung mehr.
Ein zartes Gewebe ist seine Zuversicht, ein Spinnennetz ist sein Vertrauen.
Worauf er sich stützte, das zerbricht, und seine Sicherheit zerreißt wie ein Spinnennetz.
Er verlässt sich auf sein Haus, doch es hält nicht stand, er klammert sich daran, doch es bleibt nicht stehen.
In seinem Haus fühlt er sich sicher, aber es bleibt nicht bestehen; er klammert sich daran, findet aber keinen Halt.
In vollem Saft steht er vor der Sonne, seine Zweige überwuchern seinen Garten,
Zuerst wächst er auf wie eine Pflanze: Voller Saft steht sie im Sonnenschein, und ihre Triebe breiten sich im Garten aus.
im Geröll verflechten sich seine Wurzeln, zwischen Steinen halten sie sich fest.
Die Wurzeln verzweigen sich über die Steine und finden einen Weg durch jede Ritze.
Tilgt man ihn aus an seiner Stätte, verleugnet sie ihn: Nie habe ich dich gesehen.
Doch ist die Pflanze mitsamt den Wurzeln einmal ausgerissen, weiß keiner mehr, wo sie gestanden hat.
Siehe, das ist die Freude seines Weges und andere sprossen aus dem Staub.
Wer Gott vergisst, dem geht es ebenso. Von seinem Glück bleibt nichts mehr übrig, und andere nehmen seinen Platz ein.
Siehe, Gott verschmäht den Schuldlosen nicht, die Hand der Boshaften aber hält er nicht fest.
Vergiss es nicht: Gott lässt einen Unschuldigen niemals fallen, und einen Bösen unterstützt er nicht!
Mit Lachen wird er deinen Mund noch füllen, deine Lippen mit Jubel.
Er wird dich wieder lachen lassen und dir Grund zum Jubel geben,