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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Lutherbibel

  • Gebet eines Menschen, der allen Mut verloren hat und dem HERRN sein Leid klagt.
  • Ein Gebet des Elenden, so er betrübt ist und seine Klage vor dem HERRN ausschüttet.
  • Höre mein Gebet, HERR, und achte auf meinen Hilfeschrei!
  • HERR, höre mein Gebet und laß mein Schreien zu dir kommen!
  • Ich bin in großer Not — verbirg dich nicht vor mir! Höre mir zu und hilf mir schnell!
  • ( Verbirg dein Antlitz nicht vor mir in der Not, neige deine Ohren zu mir; wenn ich dich anrufe, so erhöre mich bald!
  • Mein Leben verflüchtigt sich wie Rauch, mein ganzer Körper glüht, von Fieber geschüttelt.
  • (Denn meine Tage sind vergangen wie ein Rauch, und meine Gebeine sind verbrannt wie ein Brand.
  • Meine Kraft vertrocknet wie abgemähtes Gras, selbst der Hunger ist mir vergangen.
  • (Mein Herz ist geschlagen und verdorrt wie Gras, daß ich auch vergesse, mein Brot zu essen.
  • Ich bin nur noch Haut und Knochen, mir bleibt nichts als endloses Stöhnen.
  • (Mein Gebein klebt an meinem Fleisch vor Heulen und Seufzen.
  • Man hört mich klagen wie eine Eule in der Wüste, wie ein Käuzchen in verlassenen Ruinen.
  • (Ich bin wie eine Rohrdommel in der Wüste; ich bin gleich wie ein Käuzlein in den verstörten Stätten.
  • Tiefe Verzweiflung raubt mir den Schlaf; ich fühle mich wie ein einsamer Vogel auf dem Dach.
  • (Ich wache und bin wie ein einsamer Vogel auf dem Dache.
  • Tag für Tag beschimpfen mich meine Feinde, und wen sie verfluchen wollen, dem wünschen sie mein Schicksal herbei.
  • ( Täglich schmähen mich meine Feinde; und die mich verspotten, schwören bei mir.
  • Ich esse Staub, als wäre es Brot, und in meine Getränke mischen sich Tränen.
  • Denn ich esse Asche wie Brot und mische meinen Trank mit Weinen
  • Denn dein furchtbarer Zorn hat mich getroffen, du hast mich hochgeworfen und zu Boden geschmettert!
  • vor deinem Drohen und Zorn, daß du mich aufgehoben und zu Boden gestoßen hast.
  • Mein Leben gleicht einem Schatten, der am Abend in der Dunkelheit verschwindet. Ich bin wie Gras, das bald verdorrt.
  • Meine Tage sind dahin wie Schatten, und ich verdorre wie Gras.
  • Du aber, HERR, regierst für alle Zeiten; von dir wird man erzählen, solange es Menschen gibt.
  • Du aber, HERR, bleibst ewiglich und dein Gedächtnis für und für.
  • Du wirst eingreifen und dich über Zion erbarmen. Denn die Zeit ist gekommen, es zu begnadigen — die Stunde ist da!
  • Du wollest dich aufmachen und über Zion erbarmen; denn es ist Zeit, daß du ihr gnädig seist, und die Stunde ist gekommen.
  • Dein Volk liebt die Mauern dieser Stadt und trauert über ihre Trümmer.
  • Denn deine Knechte wollten gerne, daß sie gebaut würde, und sähen gerne, daß ihre Steine und Kalk zugerichtet würden,
  • Aber der HERR wird sie wieder aufbauen, er wird erscheinen in all seiner Pracht. Dann werden die Völker ihn fürchten und alle Könige vor seiner Macht zittern.
  • daß die Heiden den Namen des HERRN fürchten und alle Könige auf Erden deine Ehre,
  • Ja, der HERR wird das Gebet der Hilflosen hören, er lässt ihr Flehen nicht außer Acht.
  • Er wendet sich zum Gebet der Verlassenen und verschmäht ihr Gebet nicht.
  • Diese Worte soll man aufschreiben für die Generationen, die nach uns kommen, damit auch sie es lesen und den HERRN loben:
  • Das werde geschrieben auf die Nachkommen; und das Volk, das geschaffen soll werden, wird den HERRN loben.
  • Der HERR blickte von seinem Heiligtum herab, er schaute vom Himmel auf die Erde.
  • Denn er schaut von seiner heiligen Höhe, und der HERR sieht vom Himmel auf die Erde,
  • Er hörte das Stöhnen der Gefangenen und rettete sie vor dem sicheren Tod.
  • daß er das Seufzen des Gefangenen höre und losmache die Kinder des Todes,
  • Darum wird man den HERRN auf dem Berg Zion rühmen; in ganz Jerusalem wird man ihn loben,
  • auf daß sie zu Zion predigen den Namen des HERRN und sein Lob zu Jerusalem,
  • wenn alle Völker und Königreiche sich versammeln, um sich in seinen Dienst zu stellen.
  • wenn die Völker zusammenkommen und die Königreiche, dem HERRN zu dienen.
  • Mitten im Leben hat Gott meine Kraft gebrochen, ich weiß, meine Tage sind schon gezählt.
  • Er demütigt auf dem Wege meine Kraft; er verkürzt meine Tage.
  • Darum flehe ich ihn an: Mein Gott, lass mich nicht jetzt schon sterben! Du selbst überdauerst die Generationen.
  • Ich sage: Mein Gott, nimm mich nicht weg in der Hälfte meiner Tage! Deine Jahre währen für und für.
  • Vor langer Zeit hast du alles geschaffen, Himmel und Erde sind das Werk deiner Hände.
  • Du hast vormals die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.
  • Sie werden vergehen, du aber bleibst. Wie alte Kleider werden sie zerfallen, wie ein abgetragenes Gewand legst du sie ab und wechselst sie aus.
  • Sie werden vergehen, aber du bleibest. Sie werden alle veralten wie ein Gewand; sie werden verwandelt wie ein Kleid, wenn du sie verwandeln wirst.
  • Du aber bleibst ein und derselbe, deine Jahre haben kein Ende.
  • Du aber bleibst, wie du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende.
  • Die Nachkommen deines Volkes werden in Sicherheit wohnen, unter deinem Schutz werden sie geborgen sein.
  • Die Kinder deiner Knechte werden bleiben, und ihr Same wird vor dir gedeihen.

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