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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
Auflage 2017
Von David, dem Diener des HERRN. Er sang das folgende Danklied, nachdem der HERR ihn aus der Gewalt aller Feinde und auch aus der Hand von Saul befreit hatte.
Für den Chormeister. Vom Knecht des HERRN, David, der dem HERRN die Worte dieses Liedes sagte an dem Tag, als ihn der HERR aus der Hand all seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte. Er sprach:
Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter, mein Gott, meine Zuflucht, mein sicherer Ort. Er ist mein Schild, mein starker Helfer, meine Burg auf unbezwingbarer Höhe.
HERR, du mein Fels und meine Burg und mein Retter; mein Gott, mein Fels, bei dem ich mich berge, mein Schild und Horn meines Heils, meine Zuflucht.
Gepriesen seist du, HERR! Wenn ich zu dir um Hilfe rufe, dann werde ich vor meinen Feinden gerettet.
Ich rufe: Der HERR sei hoch gelobt! und ich werde vor meinen Feinden gerettet.
Ich war schon gefangen in den Fesseln des Todes, er drohte mich zu verschlingen wie eine mächtige Woge.
Mich umfingen die Fesseln des Todes und die Fluten des Verderbens erschreckten mich.
Hilflos musste ich zusehen, wie die tödliche Falle zuschnappte.
Mich umstrickten die Fesseln der Unterwelt, über mich fielen die Schlingen des Todes.
In äußerster Bedrängnis schrie ich zum HERRN. Ja, zu meinem Gott rief ich um Hilfe. Da hörte er mich in seinem Tempel, mein Schreien drang durch bis an sein Ohr.
In meiner Not rief ich zum HERRN und schrie zu meinem Gott, er hörte aus seinem Tempel meine Stimme, mein Hilfeschrei drang an seine Ohren.
Plötzlich erbebte die Erde, selbst die Berge gerieten ins Wanken, denn glühender Zorn hatte Gott gepackt.
Da wankte und schwankte die Erde, die Grundfesten der Berge erbebten. Sie wankten, denn sein Zorn war entbrannt.
Schwarzer Rauch quoll aus seiner Nase, aus seinem Mund loderten Flammen, und glühende Kohlen wurden herausgeschleudert.
Rauch stieg aus seiner Nase auf, aus seinem Mund kam verzehrendes Feuer, glühende Kohlen sprühten von ihm aus.
Er riss den Himmel auf und kam auf dunklen Wolken zur Erde herunter.
Er neigte den Himmel und fuhr herab, zu seinen Füßen dunkle Wolken.
Auf einem Kerub flog er daher und schwebte herab, vom Sturm getragen.
Er fuhr auf dem Kerub und flog daher; er schwebte auf den Flügeln des Windes.
Er hüllte sich in Finsternis, verbarg sich in dichten, dunklen Regenwolken.
Er machte Dunkelheit zu seinem Versteck, zu seiner Hütte um sich herum, dunkle Wasser, dichte Wolken.
Dann wurden sie von seinem Lichtglanz überstrahlt, Hagel und glühende Kohlen prasselten nieder.
Aus dem Glanz vor ihm brachen seine Wolken hervor, Hagel und feurige Kohlen.
Der HERR ließ einen Donnerschlag auf den anderen folgen, am Himmel dröhnte die Stimme des höchsten Gottes.
Da ließ der HERR den Donner im Himmel erdröhnen, der Höchste ließ seine Stimme erschallen: Hagel und feurige Kohlen.
Er schoss seine Pfeile ab, und die Feinde stoben auseinander. Grelle Blitze zuckten und verwirrten das feindliche Heer.
Da schoss er seine Pfeile und streute sie, er schleuderte Blitze und jagte sie dahin.
Sogar den Meeresboden konnte man sehen; offen lagen die Fundamente der Erde da, als du, HERR, meine Feinde bedrohtest und vor Entrüstung schnaubtest.
Da wurden sichtbar die Tiefen des Wassers, die Grundfesten der Erde wurden entblößt vor deinem Drohen, HERR, vor dem Schnauben deines zornigen Atems.
Gott streckte mir seine Hand von oben entgegen und riss mich aus den tosenden Fluten.
Er griff aus der Höhe herab und fasste mich, zog mich heraus aus gewaltigen Wassern.
Er befreite mich von der Übermacht meiner Feinde, von allen, die mich hassten und so viel stärker waren als ich.
Er entriss mich meinem mächtigen Feind und meinen Hassern, denn sie waren stärker als ich.
Sie hatten mich überfallen, als ich schon im Unglück steckte. Aber der HERR gab mir sicheren Halt
Sie überfielen mich am Tag meines Unheils, doch der HERR wurde mir zur Stütze.
und führte mich aus der Not hinaus in die Freiheit. Er rettete mich. So viel bedeute ich ihm!
Er führte mich hinaus ins Weite, er befreite mich, denn er hatte an mir Gefallen.
Der HERR tat mir Gutes für meine Treue, meine Rechtschaffenheit hat er belohnt.
Der HERR handelte gut an mir nach meiner Gerechtigkeit, vergalt mir nach der Reinheit meiner Hände.
Denn stets bin ich dem HERRN gefolgt und habe meinem Gott nie den Rücken gekehrt.
Denn ich hielt mich an die Wege des HERRN und fiel nicht ruchlos ab von meinem Gott.
Seine Gebote hielt ich mir immer vor Augen, und seine Befehle schlug ich nicht in den Wind.
Ja, ich habe alle seine Entscheide vor mir, weise seine Satzungen nicht von mir ab.
Ich lebte vollkommen nach seinem Willen und ging jedem Unrecht aus dem Weg.
Ich war vor ihm ohne Makel, ich nahm mich in Acht vor meiner Sünde.
Ja, der HERR belohnte meine Treue, meine Rechtschaffenheit übersah er nicht.
Darum hat der HERR mir vergolten nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände vor seinen Augen.
Wer zu dir steht, HERR, dem stehst auch du zur Seite; wer nach deinem Willen lebt, den enttäuschst du nicht.
Gegen den Treuen zeigst du dich treu, lauter handelst du am Lauteren.
Wer ein reines Herz hat, kann sich ganz auf dich verlassen, doch falsche Menschen führst du hinters Licht.
Gegen den Reinen zeigst du dich rein, doch falsch gegen den Falschen.
Du hilfst denen, die sich selbst nicht überschätzen. Die Überheblichen aber stößt du von ihrem Thron.
Ja, du rettest das elende Volk, doch die Blicke der Stolzen zwingst du nieder.
HERR, du machst die Finsternis um mich hell, du gibst mir strahlendes Licht.
Ja, du lässt meine Leuchte erstrahlen, der HERR, mein Gott, macht meine Finsternis hell.
Mit dir kann ich die Feinde angreifen; mit dir, mein Gott, kann ich über Mauern springen.
Ja, mit dir überrenne ich Scharen, mit meinem Gott überspringe ich Mauern.
Was für ein Gott! Sein Handeln ist vollkommen, und was er sagt, ist durch und durch wahr. Er beschützt alle, die zu ihm flüchten.
Gott, sein Weg ist lauter, das Wort des HERRN ist im Feuer geläutert. Ein Schild ist er für alle, die sich bei ihm bergen.
Der HERR ist Gott, und niemand sonst! Wer außer ihm ist so stark und unerschütterlich wie ein Fels?
Denn wer ist Gott außer dem HERRN, wer ist ein Fels, wenn nicht unser Gott?
Gott allein gibt mir Kraft zum Kämpfen und ebnet mir meinen Weg.
Gott hat mich mit Kraft umgürtet und vollkommen machte er meinen Weg.
Er beflügelt meine Schritte, lässt mich laufen und springen wie ein Hirsch. Selbst auf steilen Felsen gibt er mir festen Halt.
Schnell wie Hirschkühe ließ er mich springen, auf Höhen hat er mich hingestellt.
Er lehrt mich, die Waffen zu gebrauchen, und zeigt mir, wie ich auch den stärksten Bogen spannen kann.
Er lehrte meine Hände zu kämpfen, meine Arme, den ehernen Bogen zu spannen.
HERR, deine Hilfe war für mich wie ein schützender Schild, deine starke Hand eine sichere Stütze. Du beugst dich zu mir herab und machst mich groß.
Du gabst mir deine Rettung zum Schild, deine Rechte stützte mich; deine Zuneigung machte mich groß.
Du räumst mir alle Hindernisse aus dem Weg, noch nie bin ich beim Laufen gestürzt.
Du schufst weiten Raum meinen Schritten, meine Knöchel wankten nicht.
Ich jagte meinen Feinden nach und holte sie ein; ich kehrte erst um, als auch der Letzte von ihnen gefallen war.
Ich verfolge meine Feinde und hole sie ein, ich kehre nicht um, bis sie vernichtet sind.
Ich schlug sie, bis sie nicht mehr aufstehen konnten und tot zu meinen Füßen lagen.
Ich schlage sie nieder; sie können nicht mehr aufstehen, sie fallen und liegen unter meinen Füßen.
Du, HERR, hast mich mit Kraft für diesen Kampf ausgerüstet, du hast mir zum Sieg über meine Gegner verholfen.
Du hast mich zum Kampf mit Kraft umgürtet, hast in die Knie gezwungen, die gegen mich aufstehn.
Dass sie fliehen mussten, verdanke ich dir; alle, die mich hassten, konnte ich umbringen.
Den Nacken meiner Feinde gabst du mir preis, ich konnte die vernichten, die mich hassen.
Sie riefen um Hilfe, doch weit und breit war kein Retter. Sie schrien zum HERRN, aber er hörte nicht auf sie.
Sie schreien, doch da ist kein Retter, zum HERRN, doch er gab keine Antwort.
Ich rieb sie auf, zermalmte sie zu Staub, den der Wind verweht. Wie Dreck von der Straße fegte ich sie hinweg.
Ich zermalme sie zu Staub vor dem Wind, schütte sie auf die Straße wie Unrat.
Als ein Aufstand im Volk mich bedrohte, hast du mir geholfen und mich zum Herrscher über viele Nationen gemacht. Sogar Völker, die ich nicht kannte, haben sich mir unterworfen.
Du rettest mich vor Anfeindungen des Volks, du machst mich zum Haupt über Nationen, ein Volk, das ich früher nicht kannte, wird mir dienen.
Fremde ergaben sich, sobald sie nur von mir hörten, und gingen gehorsam vor mir auf die Knie.
Sobald ihr Ohr hört, sind sie mir gehorsam, mir schmeicheln die Söhne der Fremde.
Zitternd kamen sie aus ihren Festungen heraus und hatten keine Kraft mehr zum Widerstand.
Den Söhnen der Fremde schwindet die Kraft, sie kommen zitternd aus ihren Burgen hervor.
Der HERR lebt! Er ist mein schützender Fels — ich preise ihn! Ihn allein will ich rühmen, denn er ist mein Gott und mein Retter.
Es lebt der HERR, gepriesen sei mein Fels. Der Gott meiner Rettung sei hoch erhoben.
Er ist es, der sich an meinen Feinden gerächt hat; ganze Völker hat er mir unterworfen
Gott, der mir Vergeltung verschaffte, er unterwarf mir Völker.
und mich der Gewalt meiner grausamen Gegner entrissen. Du, Gott, gabst mir den Sieg über meine Feinde, von diesen brutalen Menschen hast du mich befreit.
Du rettest mich vor meinen zornigen Feinden, du erhöhst mich über die, die gegen mich aufstehen, du entreißt mich dem Mann der Gewalt.
Darum will ich dich loben, HERR. Alle Völker sollen es hören! Deinen Namen will ich preisen mit meinem Lied.
Darum will ich dir danken, HERR, inmitten der Nationen, ich will deinem Namen singen und spielen.