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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • HERR, warum trittst du so ferne, verbirgst dich zur Zeit der Not?
  • HERR, warum bleibst du so fern, verbirgst dich in Zeiten der Not?
  • Weil der Gottlose Übermut treibt, muß der Elende leiden; sie hängen sich aneinander und erdenken böse Tücke.
  • Voller Hochmut verfolgt der Frevler den Elenden. Sie sollen sich fangen in den Ränken, die sie selbst ersonnen.
  • Denn der Gottlose rühmt sich seines Mutwillens, und der Geizige sagt dem HERRN ab und lästert ihn.
  • Denn der Frevler hat sich gerühmt nach Herzenslust, der Gierige hat gelästert und den HERRN verachtet.
  • Der Gottlose meint in seinem Stolz, er frage nicht darnach; in allen seinen Tücken hält er Gott für nichts.
  • Überheblich sagt der Frevler: Gott ahndet nicht. Es gibt keinen Gott. So ist sein ganzes Denken.
  • Er fährt fort mit seinem Tun immerdar; deine Gerichte sind ferne von ihm; er handelt trotzig mit allen seinen Feinden.
  • Zu jeder Zeit glücken ihm seine Wege. Hoch droben und fern von sich wähnt er deine Gerichte. Alle seine Gegner faucht er an.
  • Er spricht in seinem Herzen: Ich werde nimmermehr darniederliegen; es wird für und für keine Not haben.
  • Er sagt in seinem Herzen: Ich werde niemals wanken. Von Geschlecht zu Geschlecht trifft mich kein Unglück.
  • Sein Mund ist voll Fluchens, Falschheit und Trugs; seine Zunge richtet Mühe und Arbeit an.
  • Sein Mund ist voll Fluch und Trug und Gewalttat, auf seiner Zunge sind Verderben und Unheil.
  • Er sitzt und lauert in den Dörfern; er erwürgt die Unschuldigen heimlich; seine Augen spähen nach den Armen.
  • Er liegt auf der Lauer in den Gehöften und will den Schuldlosen heimlich ermorden; seine Augen spähen aus nach dem Schwachen.
  • Er lauert im Verborgenen wie ein Löwe in der Höhle; er lauert, daß er den Elenden erhasche, und er hascht ihn, wenn er ihn in sein Netz zieht.
  • Er lauert im Versteck wie ein Löwe im Dickicht, er lauert darauf, den Elenden zu fangen; er fängt den Elenden und zieht ihn in sein Netz.
  • Er zerschlägt und drückt nieder und stößt zu Boden den Armen mit Gewalt.
  • Er duckt sich und kauert sich nieder, seine Übermacht bringt die Schwachen zu Fall.
  • Er spricht in seinem Herzen: Gott hat’s vergessen; er hat sein Antlitz verborgen, er wird’s nimmermehr sehen.
  • Er sagt in seinem Herzen: Gott hat vergessen, hat sein Angesicht verborgen, niemals sieht er.
  • Stehe auf, HERR; Gott, erhebe deine Hand; vergiß der Elenden nicht!
  • HERR, steh auf, Gott, erheb deine Hand, vergiss die Elenden nicht!
  • Warum soll der Gottlose Gott lästern und in seinem Herzen sprechen: Du fragest nicht darnach?
  • Warum darf der Frevler Gott verachten und in seinem Herzen sagen: Du ahndest nicht?
  • Du siehest ja, denn du schauest das Elend und den Jammer; es steht in deinen Händen. Die Armen befehlens’s dir; du bist der Waisen Helfer.
  • Du, ja du, hast Mühsal und Kummer gesehen! Schau hin und nimm es in deine Hand! Dir überlässt es der Schwache, der Waise bist du ein Helfer geworden.
  • Zerbrich den Arm des Gottlosen und suche heim das Böse, so wird man sein gottlos Wesen nimmer finden.
  • Zerbrich den Arm des Frevlers und des Bösen, ahnde seinen Frevel, sodass man von ihm nichts mehr findet.
  • Der HERR ist König immer und ewiglich; die Heiden müssen aus seinem Land umkommen.
  • Der HERR ist König für immer und ewig, verschwunden sind Nationen aus seinem Land.
  • Das Verlangen der Elenden hörst du, HERR; ihr Herz ist gewiß, daß dein Ohr darauf merket,
  • Die Sehnsucht der Elenden hast du gehört, HERR, du stärkst ihr Herz, dein Ohr nimmt wahr,
  • daß du Recht schaffest dem Waisen und Armen, daß der Mensch nicht mehr trotze auf Erden.
  • Recht zu verschaffen der Waise und dem Bedrückten. Kein Mensch mehr verbreite Schrecken im Land.

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