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Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Auflage 2017
Höret zu, alle Völker; merket auf, alle, die in dieser Zeit leben,
Hört dies an, ihr Völker alle, vernehmt es, alle Bewohner der Welt,
(beide, gemeiner Mann und Herren, beide, reich und arm, miteinander!
ihr Leute aus dem Volk und vom Adel, Reiche und Arme zusammen!
(Mein Mund soll von Weisheit reden und mein Herz von Verstand sagen.
Mein Mund spreche weise Worte; was mein Herz ersinnt, sei voller Einsicht.
(Ich will einem Spruch mein Ohr neigen und kundtun mein Rätsel beim Klange der Harfe.
Ich wende mein Ohr einem Sprichwort zu, ich enthülle mein Rätsel beim Leierspiel.
(Warum sollte ich mich fürchten in bösen Tagen, wenn mich die Missetat meiner Untertreter umgibt,
Warum soll ich mich in bösen Tagen fürchten, wenn mich die Schuld meiner Tritte umgibt?
die sich verlassen auf ihr Gut und trotzen auf ihren großen Reichtum?
Sie verlassen sich ganz auf ihren Besitz und rühmen sich ihres großen Reichtums.
( Kann doch einen Bruder niemand erlösen noch ihn Gott versöhnen
Doch kann keiner einen Bruder auslösen, an Gott für ihn ein Sühnegeld zahlen
(denn es kostet zuviel, eine Seele zu erlösen; man muß es lassen anstehen ewiglich,
— für ihr Leben ist jeder Kaufpreis zu hoch, für immer muss man davon abstehn — ,
daß er fortlebe immerdar und die Grube nicht sehe.
dass man auf ewig weiterlebt und niemals das Grab schaut.
Denn man wird sehen, daß die Weisen sterben sowohl als die Toren und Narren umkommen und müssen ihr Gut andern lassen.
Denn man sieht: Weise sterben; gemeinsam gehen Tor und Narr zugrunde und lassen andern ihren Reichtum.
Das ist ihr Herz, daß ihre Häuser währen immerdar, ihre Wohnungen bleiben für und für; und haben große Ehre auf Erden.
Sie meinen, ihre Häuser bestehen auf ewig, ihre Wohnungen von Geschlecht zu Geschlecht, nannten sie auch Länder nach ihrem Namen.
Dennoch kann ein Mensch nicht bleiben in solchem Ansehen, sondern muß davon wie ein Vieh.
Doch der Mensch bleibt nicht in seiner Pracht; er gleicht dem Vieh, das verstummt.
Dies ihr Tun ist eitel Torheit; doch loben’s ihre Nachkommen mit ihrem Munde. (Sela.)
So geht es denen, die auf sich selbst vertrauen, und nach ihnen denen, die sich in großen Worten gefallen. [Sela]
Sie liegen in der Hölle wie Schafe, der Tod weidet sie; aber die Frommen werden gar bald über sie herrschen, und ihr Trotz muß vergehen; in der Hölle müssen sie bleiben.
Sie sind in die Unterwelt gesetzt wie Schafe. Es weidet sie der Tod. Es herrschten über sie Redliche am Morgen. Und ihr Fels ist da, um die Unterwelt schwinden zu lassen von seiner Wohnung.
Aber Gott wird meine Seele erlösen aus der Hölle Gewalt; denn er hat mich angenommen. (Sela.)
Doch Gott wird mich auslösen aus der Gewalt der Unterwelt, ja, er nimmt mich auf. [Sela]
Laß dich’s nicht irren, ob einer reich wird, ob die Herrlichkeit seines Hauses groß wird.
Lass dich nicht beirren, wenn einer reich wird und die Herrlichkeit seines Hauses sich mehrt;
Denn er wird nichts in seinem Sterben mitnehmen, und seine Herrlichkeit wird ihm nicht nachfahren.
denn im Tod nimmt er das alles nicht mit, seine Herrlichkeit steigt nicht mit ihm hinab.
Er tröstet sich wohl dieses guten Lebens, und man preiset’s, wenn einer sich gütlich tut;
Preist er sich im Leben auch glücklich: Man lobt dich, weil du es dir wohl sein lässt,
aber doch fahren sie ihren Vätern nach und sehen das Licht nimmermehr.
so muss er doch zur Schar seiner Väter hinab, die das Licht nicht mehr erblicken.