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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Auflage 2017
HERR, Gott, des die Rache ist, Gott, des die Rache ist, erscheine!
Gott der Vergeltung, HERR, du Gott der Vergeltung, erscheine!
Erhebe dich, du Richter der Welt; vergilt den Hoffärtigen, was sie verdienen!
Erhebe dich, Richter der Erde, vergilt den Stolzen ihr Tun!
HERR, wie lange sollen die Gottlosen, wie lange sollen die Gottlosen prahlen
Wie lange noch dürfen die Frevler, HERR, wie lange noch dürfen die Frevler frohlocken?
und so trotzig reden, und alle Übeltäter sich so rühmen?
Sie geifern und führen freche Reden, die Übeltäter brüsten sich alle.
HERR, sie zerschlagen dein Volk und plagen dein Erbe;
HERR, sie zertreten dein Volk, sie unterdrücken dein Erbteil.
Witwen und Fremdlinge erwürgen sie und töten die Waisen
Sie bringen die Witwen und Fremden um und morden die Waisen.
und sagen: »Der HERR siehet’s nicht, und der Gott Jakobs achtet’s nicht.
Sie sagten: Der HERR sieht es nicht, der Gott Jakobs merkt es nicht.
Merket doch, ihr Narren unter dem Volk! Und ihr Toren, wann wollt ihr klug werden?
Begreift doch, ihr Toren im Volk! Ihr Unvernünftigen, wann werdet ihr klug?
Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen?
Sollte der nicht hören, der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht sehen, der das Auge geformt hat?
Der die Heiden züchtigt, sollte der nicht strafen? Der die Menschen lehrt, was sie wissen?
Sollte der nicht zurechtweisen, der die Nationen erzieht, er, der die Menschen Erkenntnis lehrt?
Aber der HERR weiß die Gedanken der Menschen, daß sie eitel sind.
Der HERR kennt die Gedanken der Menschen: Sie sind ein Windhauch.
Wohl dem, den du, HERR, züchtigst und lehrst ihn durch dein Gesetz,
Selig der Mann, den du, HERR, erziehst, den du mit deiner Weisung belehrst,
daß er Geduld habe, wenn’s übel geht, bis dem Gottlosen die Grube bereitet werde!
um ihm Ruhe zu schaffen vor bösen Tagen, bis dem Frevler die Grube gegraben ist.
Denn der HERR wird sein Volk nicht verstoßen noch sein Erbe verlassen.
Denn der HERR lässt sein Volk nicht im Stich und wird sein Erbe nicht verlassen.
Denn Recht muß doch Recht bleiben, und dem werden alle frommen Herzen zufallen.
Nun spricht man wieder Recht nach Gerechtigkeit; ihr folgen alle Menschen mit redlichem Herzen.
Wer steht bei mir wider die Boshaften? Wer tritt zu mir wider die Übeltäter?
Wer wird sich für mich gegen die Bösen erheben, wer tritt gegen die Übeltäter für mich ein?
Wo der HERR nicht hülfe, so läge meine Seele schier in der Stille.
Wäre nicht der HERR meine Hilfe, bald würde meine Seele wohnen im Schweigen.
Ich sprach: Mein Fuß hat gestrauchelt; aber deine Gnade, HERR, hielt mich.
Wenn ich sage: Mein Fuß gleitet aus, dann stützt mich, HERR, deine Huld.
Ich hatte viel Bekümmernisse in meinem Herzen; aber deine Tröstungen ergötzten meine Seele.
Mehren sich die Sorgen in meinem Innern, so erquicken deine Tröstungen meine Seele.
Du wirst ja nimmer eins mit dem schädlichen Stuhl, der das Gesetz übel deutet.
Hat sich mit dir der Thron des Verderbens verbündet, der Mühsal schafft, gegen das Gesetz?
Sie rüsten sich gegen die Seele des Gerechten und verdammen unschuldig Blut.
Sie rotten sich zusammen gegen das Leben des Gerechten, unschuldiges Blut sprechen sie schuldig.
Aber der HERR ist mein Schutz; mein Gott ist der Hort meiner Zuversicht.
Da wurde mir der HERR zur Schutzburg, mein Gott zum Fels meiner Zuflucht.