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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Lutherbibel

  • Ein Lied. Ein Psalm der Korachiter. Für den Chormeister. Nach der Weise Krankheit zu singen. Ein Weisheitslied Hemans, des Esrachiters.
  • Ein Psalmlied der Kinder Korah, vorzusingen, von der Schwachheit der Elenden. Eine Unterweisung Hemans, des Esrahiten.
  • HERR, du Gott meiner Rettung, am Tag und in der Nacht schrei ich vor dir.
  • HERR, Gott, mein Heiland, ich schreie Tag und Nacht vor dir.
  • Lass mein Bittgebet vor dein Angesicht kommen, neige dein Ohr meinem Rufen!
  • (Laß mein Gebet vor dich kommen; neige deine Ohren zu meinem Geschrei.
  • Denn mit Leid ist meine Seele gesättigt, mein Leben berührt die Totenwelt.
  • (Denn meine Seele ist voll Jammers, und mein Leben ist nahe am Tode.
  • Schon zähle ich zu denen, die hinabsteigen in die Grube, bin wie ein Mensch, in dem keine Kraft mehr ist.
  • (Ich bin geachtet gleich denen, die in die Grube fahren; ich bin ein Mann, der keine Hilfe hat.
  • Ausgestoßen unter den Toten, wie Erschlagene, die im Grab liegen, derer du nicht mehr gedenkst, abgeschnitten sind sie von deiner Hand.
  • (Ich liege unter den Toten verlassen wie die Erschlagenen, die im Grabe liegen, deren du nicht mehr gedenkst und die von deiner Hand abgesondert sind.
  • Du brachtest mich in die unterste Grube, in Finsternisse, in Tiefen.
  • (Du hast mich in die Grube hinuntergelegt, in die Finsternis und in die Tiefe.
  • Auf mir lastet dein Grimm, mit all deinen Wogen drückst du mich nieder. [Sela]
  • (Dein Grimm drückt mich; du drängst mich mit allen deinen Fluten. (Sela.)
  • Entfernt hast du von mir meine Vertrauten, zum Abscheu machtest du mich ihnen. Gefangen bin ich und komm nicht heraus.
  • (Meine Freunde hast du ferne von mir getan; du hast mich ihnen zum Greuel gemacht. Ich liege gefangen und kann nicht herauskommen.
  • Mein Auge erlischt vor Elend. Den ganzen Tag, HERR, ruf ich zu dir, ich strecke nach dir meine Hände aus.
  • Meine Gestalt ist jämmerlich vor Elend. HERR, ich rufe dich an täglich; ich breite meine Hände aus zu dir.
  • Wirst du an den Toten Wunder tun, werden Schatten aufstehn, um dir zu danken? [Sela]
  • Wirst du denn unter den Toten Wunder tun, oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? (Sela.)
  • Erzählt man im Grab von deiner Huld, von deiner Treue im Totenreich?
  • Wird man in Gräbern erzählen deine Güte, und deine Treue im Verderben?
  • Werden deine Wunder in der Finsternis erkannt, deine Gerechtigkeit im Land des Vergessens?
  • Mögen denn deine Wunder in der Finsternis erkannt werden oder deine Gerechtigkeit in dem Lande, da man nichts gedenkt?
  • Ich aber, HERR, ich schreie zu dir um Hilfe, am Morgen komme zu dir mein Bittgebet.
  • Aber ich schreie zu dir, HERR, und mein Gebet kommt frühe vor dich.
  • Warum, HERR, verstößt du mich, verbirgst vor mir dein Angesicht?
  • Warum verstößest du, HERR, meine Seele und verbirgst dein Antlitz vor mir?
  • Elend bin ich, ein Sterbender von Jugend an, ich trage deine Schrecken und erstarre.
  • Ich bin elend und ohnmächtig, daß ich so verstoßen bin; ich leide deine Schrecken, daß ich schier verzage.
  • Über mich fuhr dahin die Glut deines Zorns, deine Schrecken haben mich vernichtet.
  • Dein Grimm geht über mich; dein Schrecken drückt mich.
  • Sie umfluten mich den ganzen Tag wie Wasser, sie dringen auf mich ein von allen Seiten.
  • Sie umgeben mich täglich wie Wasser und umringen mich miteinander.
  • Entfernt hast du von mir Freunde und Nachbarn, mein Vertrauter ist nur noch die Finsternis.
  • Du machst, daß meine Freunde und Nächsten und meine Verwandten sich ferne von mir halten um solches Elends willen.

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