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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
Lutherbibel
Ein Lied von David, um sich bei Gott in Erinnerung zu bringen.
Ein Psalm Davids, zum Gedächtnis.
HERR, du lässt mich deinen Zorn spüren. Ich flehe dich an: Strafe mich nicht länger!
HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm.
Deine Pfeile haben sich in mich hineingebohrt, deine Hand drückt mich nieder.
(Denn deine Pfeile stecken in mir, und deine Hand drückt mich.
Weil ich unter deinem Strafgericht leide, habe ich keine heile Stelle mehr am Körper. Weil mich die Sünde anklagt, sind alle meine Glieder krank.
(Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe vor deinem Drohen und ist kein Friede in meinen Gebeinen vor meiner Sünde.
Meine Schuld ist mir über den Kopf gewachsen. Wie schwer ist diese Last! Ich breche unter ihr zusammen.
(Denn meine Sünden gehen über mein Haupt; wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer geworden.
Wie dumm war ich, dich zu vergessen! Das habe ich nun davon: Meine Wunden eitern und stinken!
(Meine Wunden stinken und eitern vor meiner Torheit.
Gekrümmt und von Leid zermürbt schleppe ich mich in tiefer Trauer durch den Tag.
(Ich gehe krumm und sehr gebückt; den ganzen Tag gehe ich traurig.
Von Fieber bin ich geschüttelt, die Haut ist mit Geschwüren übersät.
(Denn meine Lenden verdorren ganz, und ist nichts Gesundes an meinem Leibe.
Zerschlagen liege ich da, am Ende meiner Kraft. Vor Verzweiflung kann ich nur noch stöhnen.
(Es ist mit mir gar anders denn zuvor, und bin sehr zerstoßen. Ich heule vor Unruhe meines Herzens.
Herr, du kennst meine Sehnsucht, du hörst mein Seufzen!
HERR, vor dir ist alle meine Begierde, und mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
Mein Herz rast, ich bin völlig erschöpft, und meine Augen versagen mir den Dienst.
Mein Herz bebt, meine Kraft hat mich verlassen, und das Licht meiner Augen ist nicht bei mir.
Meine Freunde und Nachbarn ziehen sich zurück wegen des Unglücks, das über mich hereingebrochen ist. Sogar meine Verwandten gehen mir aus dem Weg.
Meine Lieben und Freunde treten zurück und scheuen meine Plage, und meine Nächsten stehen ferne.
Meine Todfeinde stellen mir Fallen, sie wollen mich verleumden und zugrunde richten. Ja, sie bringen mich in Verruf, wann immer sie nur können.
Und die mir nach dem Leben trachten, stellen mir nach; und die mir übelwollen, reden, wie sie Schaden tun wollen, und gehen mit eitel Listen um.
Und ich? Ich tue so, als hätte ich nichts gehört; ich schweige zu ihren Anklagen wie ein Stummer.
Ich aber muß sein wie ein Tauber und nicht hören, und wie ein Stummer, der seinen Mund nicht auftut,
Ich stelle mich taub und gebe ihnen keine Antwort.
und muß sein wie einer, der nicht hört und der keine Widerrede in seinem Munde hat.
Denn auf dich, HERR, hoffe ich, du wirst ihnen die passende Antwort geben, mein Herr und mein Gott!
Aber ich harre, HERR, auf dich; du, HERR, mein Gott, wirst erhören.
Lass nicht zu, dass sie über mich triumphieren und sich über mein Unglück freuen!
Denn ich denke: Daß sie sich ja nicht über mich freuen! Wenn mein Fuß wankte, würden sie sich hoch rühmen wider mich.
Es fehlt nicht mehr viel, und ich liege am Boden, ständig werde ich von Schmerzen gequält.
Denn ich bin zu Leiden gemacht, und mein Schmerz ist immer vor mir.
Ich bekenne dir meine Schuld, denn meine Sünde macht mir schwer zu schaffen.
Denn ich zeige meine Missetat an und sorge wegen meiner Sünde.
Übermächtig sind meine Feinde, und es gibt viele, die mich ohne jeden Grund hassen.
Aber meine Feinde leben und sind mächtig; die mich unbillig hassen, derer ist viel.
Sie vergelten mir Gutes mit Bösem und feinden mich an, weil ich das Gute tun will.
Und die mir Arges tun um Gutes, setzen sich wider mich, darum daß ich ob dem Guten halte.
HERR, verlass mich nicht! Mein Gott, bleib nicht fern von mir!
Verlaß mich nicht, HERR! Mein Gott, sei nicht ferne von mir!