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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Ein Psalm Davids, vorzusingen. Gott, mein Ruhm, schweige nicht!
  • Ein Lied von David. Mein Gott, ich lobe dich! Bitte schweige doch nicht!
  • Denn sie haben ihr gottloses und falsches Maul wider mich aufgetan und reden wider mich mit falscher Zunge;
  • Rücksichtslos gehen gottlose Menschen gegen mich vor, sie reißen ihren Mund auf und verleumden mich.
  • und sie reden giftig wider mich allenthalben und streiten wider mich ohne Ursache.
  • Sie bedrängen mich mit hasserfüllten Worten und bekämpfen mich ohne jeden Grund.
  • Dafür, daß ich sie liebe, sind sie wider mich; ich aber bete.
  • Meine Freundschaft beantworten sie mit Feindschaft, ich aber bete weiter zu dir.
  • Sie beweisen mir Böses um Gutes und Haß um Liebe.
  • Mit Bosheit zahlen sie mir heim, was ich ihnen Gutes tue; meiner Liebe setzen sie nur Hass entgegen.
  • Setze Gottlose über ihn; und der Satan müsse stehen zu seiner Rechten.
  • O Herr, lass einen Ankläger gegen meinen Feind auftreten, der so ungerecht und gewissenlos ist wie er selbst. Schicke doch jemanden, der mit ihm ins Gericht geht!
  • Wenn er gerichtet wird, müsse er verdammt ausgehen, und sein Gebet müsse Sünde sein.
  • Wenn das Urteil gefällt wird, soll er schuldig gesprochen werden. Selbst sein Gebet rechne ihm als Sünde an!
  • Seiner Tage müssen wenige werden, und sein Amt müsse ein anderer empfangen.
  • Er soll nicht mehr lange leben, und seine Stellung soll ein anderer bekommen.
  • Seine Kinder müssen Waisen werden und sein Weib eine Witwe.
  • Seine Kinder sollen zu Waisen werden, und seine Frau soll als Witwe zurückbleiben.
  • Seine Kinder müssen in der Irre gehen und betteln und suchen, als die verdorben sind.
  • Ruhelos sollen seine Kinder umherirren und betteln, ihr Elternhaus lass zu einer Ruine verfallen.
  • Es müsse der Wucherer aussaugen alles, was er hat; und Fremde müssen seine Güter rauben.
  • Seine Gläubiger mögen seinen Besitz an sich reißen, und Fremde sollen rauben, was er sich erworben hat.
  • Und niemand müsse ihm Gutes tun, und niemand erbarme sich seiner Waisen.
  • Niemand soll sein Andenken in Ehren halten und mit seinen verwaisten Kindern Mitleid haben.
  • Seine Nachkommen müssen ausgerottet werden; ihr Name werde im andern Glied vertilgt.
  • Seine Nachkommen sollen ausgerottet werden, schon in der nächsten Generation möge ihr Name erlöschen.
  • Seiner Väter Missetat müsse gedacht werden vor dem HERRN, und seiner Mutter Sünde müsse nicht ausgetilgt werden.
  • Der HERR soll niemals das Unrecht vergessen, das die Vorfahren meines Feindes begingen, und auch die Schuld seiner Mutter soll nicht vergeben werden!
  • Der HERR müsse sie nimmer aus den Augen lassen, und ihr Gedächtnis müsse ausgerottet werden auf Erden,
  • Die Sünden aller seiner Vorfahren sollen dem HERRN stets vor Augen stehen, doch an sie selbst soll niemand mehr denken!
  • darum, daß er so gar keine Barmherzigkeit hatte, sondern verfolgte den Elenden und Armen und den Betrübten, daß er ihn tötete.
  • Denn dieser Mensch dachte nicht daran, anderen Gutes zu tun. Die Armen und Hilflosen verfolgte er, und die Niedergeschlagenen trieb er in den Tod.
  • Und er wollte den Fluch haben, der wird ihm auch kommen; er wollte den Segen nicht, so wird er auch ferne von ihm bleiben.
  • Er liebte es, andere zu verfluchen — nun soll der Fluch ihn selbst treffen! Er hasste es, andere zu segnen — darum bleibe der Segen von ihm fern!
  • Er zog an den Fluch wie sein Hemd; der ist in sein Inwendiges gegangen wie Wasser, und wie Öl in seine Gebeine;
  • Das Fluchen wurde ihm zur Gewohnheit, er hüllte sich darin ein wie in einen Mantel. Aber nun wird sein Fluch gegen ihn selbst wirksam: Er dringt in ihn ein wie Wasser, das man trinkt, und wie Öl, mit dem man sich einreibt.
  • so werde er ihm wie ein Kleid, das er anhabe, und wie ein Gürtel, mit dem er allewege sich gürte.
  • Er soll ihn bedecken wie ein Gewand und ihn für immer einschnüren wie ein enger Gürtel!
  • So geschehe denen vom HERRN, die mir zuwider sind und reden Böses wider meine Seele.
  • Ja, HERR, damit strafe alle meine Feinde, alle, die mich so gehässig verleumden!
  • Aber du, HERR HERR, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: errette mich!
  • HERR, mein Gott, tritt für mich ein, es geht doch um deine Ehre! Rette mich, denn auf deine Gnade ist Verlass!
  • Denn ich bin arm und elend; mein Herz ist zerschlagen in mir.
  • Ich bin niedergeschlagen und hilflos, im tiefsten Herzen verletzt.
  • Ich fahre dahin wie ein Schatten, der vertrieben wird, und werde verjagt wie die Heuschrecken.
  • Mein Leben gleicht einem Schatten am Abend, der bald in der Dunkelheit verschwindet. Ich bin wie eine Heuschrecke, die man vom Arm abschüttelt.
  • Meine Kniee sind schwach von Fasten, und mein Fleisch ist mager und hat kein Fett.
  • Vom vielen Fasten zittern mir die Knie, ich bin nur noch Haut und Knochen.
  • Und ich muß ihr Spott sein; wenn sie mich sehen, schütteln sie ihren Kopf.
  • Für meine Feinde bin ich zum Gespött geworden; wenn sie mich sehen, schütteln sie den Kopf.
  • Stehe mir bei, HERR, mein Gott! hilf mir nach deiner Gnade,
  • Hilf mir, HERR, und rette mich, denn du bist doch ein gnädiger Gott!
  • daß sie innewerden, daß dies sei deine Hand, daß du, HERR, solches tust.
  • HERR, lass meine Feinde erkennen, dass du es bist, der alles so gefügt hat!
  • Fluchen sie, so segne du. Setzen sie sich wider mich, so sollen sie zu Schanden werden; aber dein Knecht müsse sich freuen.
  • Mögen sie mich auch verwünschen — du wirst mich segnen! Sollen sie doch angreifen — sie werden dabei scheitern! Zuletzt werde ich, dein Diener, mich freuen.
  • Meine Widersacher müssen mit Schmach angezogen werden und mit ihrer Schande bekleidet werden wie mit einem Rock.
  • Schimpf und Schande sollen über meine Ankläger kommen, sie sollen sie einhüllen wie ein Mantel!
  • Ich will dem HERRN sehr danken mit meinem Munde und ihn rühmen unter vielen.
  • Immer wieder will ich dem HERRN danken, in aller Öffentlichkeit will ich ihn loben.
  • Denn er steht dem Armen zur Rechten, daß er ihm helfe von denen, die sein Leben verurteilen.
  • Er steht dem Wehrlosen zur Seite und rettet ihn vor denen, die seinen Tod fordern.

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