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Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Hoffnung für Alle
Die Unschuld Davids, davon er sang dem HERRN von wegen der Worte des Chus, des Benjaminiten.
Ein Klagelied von David. Er trug es dem HERRN vor, als er unter den Anschuldigungen des Benjaminiters Kusch zu leiden hatte.
Auf dich, HERR, traue ich, mein Gott. Hilf mir von allen meinen Verfolgern und errette mich,
HERR, mein Gott, bei dir suche ich Schutz. Bring mich in Sicherheit vor all meinen Verfolgern! Ich bitte dich: Rette mich doch,
(daß sie nicht wie Löwen meine Seele erhaschen und zerreißen, weil kein Erretter da ist.
sonst bin ich ihnen hilflos ausgeliefert und sie zerfleischen mich wie ein Löwe seine Beute.
( HERR, mein Gott, habe ich solches getan und ist Unrecht in meinen Händen;
HERR, mein Gott, wenn das zutrifft, was man mir vorwirft — wenn ich wirklich anderen Unrecht getan habe,
(habe ich Böses vergolten denen, so friedlich mit mir lebten, oder die, so mir ohne Ursache feind waren, beschädigt:
wenn ich das Vertrauen von Freunden missbraucht oder tatsächlich diejenigen beraubt habe, die mich nun grundlos in die Enge treiben —,
(so verfolge mein Feind meine Seele und ergreife sie und trete mein Leben zu Boden und lege meine Ehre in den Staub. (Sela.)
dann sollen meine Feinde mich verfolgen, mich einholen und zu Boden treten. Dann habe ich diesen ehrlosen Tod verdient!
(Stehe auf, HERR, in deinem Zorn, erhebe dich über den Grimm meiner Feinde und wache auf zu mir, der du Gericht verordnet hast,
Greif ein, HERR, und strafe sie in deinem Zorn! Stelle dich meinen Feinden entgegen, die so unerbittlich gegen mich wüten! Komm und hilf mir! Du willst doch, dass das Recht wieder beachtet wird!
(daß sich die Völker um dich sammeln; und über ihnen kehre wieder zur Höhe.
Versammle alle Völker um dich zum Gericht, nimm deinen Platz hoch oben auf dem Thron ein.
(Der HERR ist Richter über die Völker. Richte mich, HERR, nach meiner Gerechtigkeit und Frömmigkeit!
HERR, du bist Richter über die Völker. Vor aller Öffentlichkeit verschaffe mir Recht, denn du weißt, dass ich unschuldig bin.
Laß der Gottlosen Bosheit ein Ende werden und fördere die Gerechten; denn du, gerechter Gott, prüfst Herzen und Nieren.
Setz der Bosheit der Bösen ein Ende und richte den wieder auf, der deinen Willen tut! Du, Gott, bist unbestechlich, und niemand kann dich täuschen!
Mein Schild ist bei Gott, der den frommen Herzen hilft.
Gott ist für mich wie ein schützender Schild; er rettet den, der aufrichtig mit ihm lebt.
Gott ist ein rechter Richter und ein Gott, der täglich droht.
Gott ist ein gerechter Richter, jeden Tag gilt den Bösen sein Zorn.
Will man sich nicht bekehren, so hat er sein Schwert gewetzt und seinen Bogen gespannt und zielt
Wenn jemand vom Unrecht nicht ablässt, dann schärft Gott sein Schwert, er spannt seinen Bogen und legt an.
und hat darauf gelegt tödliche Geschosse; seine Pfeile hat er zugerichtet, zu verderben.
Er rüstet sich mit tödlichen Waffen und macht seine Brandpfeile zum Schuss bereit.
Siehe, der hat Böses im Sinn; mit Unglück ist er schwanger und wird Lüge gebären.
Ein Mensch, der Gott ablehnt, trägt Bosheit in sich und brütet immer neues Unheil aus. Nichts als Lügen bringt er zur Welt!
Er hat eine Grube gegraben und ausgehöhlt und ist in die Grube gefallen, die er gemacht hat.
Doch wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Sein Unglück wird auf seinen Kopf kommen und sein Frevel auf seinen Scheitel fallen.
Das Unheil, das er anderen bereitet hat, trifft ihn schließlich selbst; er wird zum Opfer seiner eigenen Bosheit.