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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Gehet durch die Gassen zu Jerusalem und schauet und erfahret und suchet auf ihrer Straße, ob ihr jemand findet, der recht tue und nach dem Glauben frage, so will ich dir gnädig sein.
  • Zieht durch Jerusalems Straßen, schaut genau hin und forscht nach, sucht auf seinen Plätzen, ob ihr einen findet, ob einer da ist, der Recht übt und auf Treue bedacht ist: Dann will ich der Stadt vergeben — Spruch des HERRN!
  • Und wenn sie schon sprechen: »Bei dem lebendigen Gott!,« so schwören sie doch falsch.
  • Doch selbst wenn sie sagen: So wahr der HERR lebt, schwören sie dennoch einen Meineid.
  • HERR, deine Augen sehen nach dem Glauben. Du schlägst sie, aber sie fühlen’s nicht; du machst es schier aus mit ihnen, aber sie bessern sich nicht. Sie haben ein härter Angesicht denn ein Fels und wollen sich nicht bekehren.
  • HERR, sind deine Augen nicht auf Treue gerichtet? Du hast sie geschlagen, aber es tut ihnen nicht weh; du hast sie vernichtet, aber sie haben sich geweigert, Züchtigung anzunehmen. Sie haben ihre Stirn härter gemacht als Stein, sie haben sich geweigert umzukehren.
  • Ich dachte aber: Wohlan, der arme Haufe ist unverständig, weiß nichts um des HERRN Weg und um ihres Gottes Recht.
  • Ich aber dachte: Nur die geringen Leute, nur sie handeln töricht, weil sie den Weg des HERRN nicht kennen, das Recht ihres Gottes.
  • Ich will zu den Gewaltigen gehen und mit ihnen reden; die werden um des HERRN Weg und ihres Gottes Recht wissen. Aber sie allesamt hatten das Joch zerbrochen und die Seile zerrissen.
  • Ich will doch lieber zu den Großen gehen und zu ihnen reden; denn sie kennen den Weg des HERRN, das Recht ihres Gottes. Doch sie haben gemeinsam das Joch zerbrochen, die Stricke zerrissen.
  • Darum wird sie auch der Löwe, der aus dem Walde kommt, zerreißen, und der Wolf aus der Wüste wird sie verderben, und der Parder wird um ihre Städte lauern; alle, die daselbst herausgehen, wird er fressen. Denn ihrer Sünden sind zuviel, und sie bleiben verstockt in ihrem Ungehorsam.
  • Darum schlägt sie der Löwe des Waldes, der Steppenwolf überwältigt sie. Vor ihren Städten lauert der Panther, alle, die herauskommen, werden zerfleischt. Denn zahlreich sind ihre Verbrechen, schwer wiegt ihre Abtrünnigkeit.
  • Wie soll ich dir denn gnädig sein, weil mich deine Kinder verlassen und schwören bei dem, der nicht Gott ist? und nun ich ihnen vollauf gegeben habe, treiben sie Ehebruch und laufen ins Hurenhaus.
  • Weshalb sollte ich dir vergeben? Deine Söhne haben mich verlassen und bei Nichtgöttern geschworen. Ich machte sie satt, doch sie trieben Ehebruch und waren zu Gast im Dirnenhaus.
  • Ein jeglicher wiehert nach seines Nächsten Weibe wie die vollen, müßigen Hengste.
  • Hengste sind sie geworden, feist und geil, jeder wiehert nach der Frau seines Nächsten.
  • Und ich sollte sie um solches nicht heimsuchen? spricht der HERR, und meine Seele sollte sich nicht rächen an solchem Volk, wie dies ist?
  • Sollte ich diese nicht heimsuchen — Spruch des HERRN — und an einem solchen Volk keine Vergeltung üben?
  • Stürmet ihre Mauern und werfet sie um, und macht’s nicht gar aus! Führet ihre Reben weg, denn sie sind nicht des HERRN;
  • Steigt auf ihre Rebenhänge und verwüstet sie! Doch völlig vernichten sollt ihr sie nicht. Reißt ihre Reben weg; denn sie gehören nicht dem HERRN.
  • sondern sie verachten mich, beide, das Haus Israel und das Haus Juda, spricht der HERR.
  • Sie sind mir ja gänzlich untreu geworden, das Haus Israel und das Haus Juda — Spruch des HERRN.
  • Sie verleugnen den HERRN und sprechen: »Das ist er nicht, und so übel wird es uns nicht gehen; Schwert und Hunger werden wir nicht sehen.
  • Sie haben den HERRN verleugnet und gesagt: Es ist nicht so! Kein Unheil kommt über uns, weder Schwert noch Hunger werden wir sehen.
  • Ja, die Propheten sind Schwätzer und haben auch Gottes Wort nicht; es gehe über sie selbst also!
  • Doch die Propheten werden zu Wind und das Wort ist nicht mehr bei ihnen. So wird es ihnen ergehen.
  • Darum spricht der HERR, der Gott Zebaoth: Weil ihr solche Rede treibt, siehe, so will ich meine Worte in deinem Munde zu Feuer machen, und dies Volk zu Holz, und es soll sie verzehren.
  • Darum — so spricht der HERR, der Gott der Heerscharen: Weil ihr dieses Wort sagt: Siehe, darum mache ich meine Worte in deinem Mund zu Feuersglut und dieses Volk da zum Brennholz, das von ihr verzehrt wird.
  • Siehe, ich will über euch vom Hause Israel, spricht der HERR, ein Volk von ferne bringen, ein mächtiges Volk, ein Volk von alters her, ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehst, und kannst nicht vernehmen, was sie reden.
  • Siehe, ich bringe über euch ein Volk aus der Ferne, Haus Israel — Spruch des HERRN. Ein unüberwindliches Volk ist es, ein uraltes Volk, ein Volk, dessen Sprache du nicht kennst und dessen Rede du nicht verstehst.
  • Seine Köcher sind offene Gräber; es sind eitel Helden.
  • Sein Köcher ist wie ein offenes Grab, sie alle sind Helden.
  • Sie werden deine Ernte und dein Brot verzehren; sie werde deine Söhne und Töchter fressen; sie werden deine Schafe und Rinder verschlingen; sie werden deine Weinstöcke und Feigenbäume verzehren; deine festen Städte, darauf du dich verlässest, werden sie mit dem Schwert verderben.
  • Es frisst deine Ernte und dein Brot, es frisst deine Söhne und Töchter, es frisst deine Schafe und Rinder, es frisst deinen Weinstock und Feigenbaum, es zerschlägt mit dem Schwert deine befestigten Städte, auf die du vertraust.
  • Doch will ich’s, spricht der HERR, zur selben Zeit mit euch nicht gar aus machen.
  • Doch auch in jenen Tagen — Spruch des HERRN — will ich euch nicht völlig vernichten.
  • Und ob sie würden sagen: «Warum tut uns der HERR, unser Gott, solches alles?,« sollst du ihnen antworten: Wie ihr mich verlaßt und den fremden Göttern dient in eurem eigenen Lande, also sollt ihr auch Fremden dienen in einem Lande, das nicht euer ist.
  • Wenn man dann fragt: Weshalb hat der HERR, unser Gott, uns das alles angetan?, so sag zu ihnen: Wie ihr mich verlassen und fremden Göttern in eurem Land gedient habt, so müsst ihr Fremden dienen in einem Land, das euch nicht gehört.
  • Solches sollt ihr verkündigen im Hause Jakob und predigen in Juda und sprechen:
  • Verkündet dies im Haus Jakob und lasst es hören in Juda:
  • Höret zu, ihr tolles Volk, das keinen Verstand hat, die da Augen haben, und sehen nicht, Ohren haben, und hören nicht!
  • Hört doch dies, du törichtes Volk ohne Verstand: Augen haben sie und sehen nicht; Ohren haben sie und hören nicht!
  • Wollt ihr mich nicht fürchten? spricht der HERR, und vor mir nicht erschrecken, der ich dem Meer den Sand zum Ufer setze, darin es allezeit bleiben muß, darüber es nicht gehen darf? Und ob’s schon wallet, so vermag’s doch nichts; und ob seine Wellen schon toben, so dürfen sie doch nicht darüberfahren.
  • Fürchtet ihr mich denn nicht — Spruch des HERRN — , zittert ihr nicht vor meinem Angesicht? Der ich doch dem Meer die Düne als Grenze gesetzt habe, ein ewiges Gesetz, das es nicht übertreten kann. Mögen seine Wellen toben, sie richten nichts aus; mögen seine Wogen tosen, sie können es nicht übertreten.
  • Aber dies Volk hat ein abtrünniges, ungehorsames Herz; sie bleiben abtrünnig und gehen immerfort weg
  • Dieses Volk aber hat ein störrisches, trotziges Herz. Sie wichen vom Weg ab und gingen davon.
  • und sprechen nicht einmal in ihrem Herzen: Lasset uns doch den HERRN, unsern Gott, fürchten, der uns Frühregen und Spätregen zu rechter Zeit gibt und uns die Ernte treulich und jährlich behütet.
  • Sie sagten nicht in ihrem Herzen: Lasst uns den HERRN fürchten, unseren Gott, der Regen spendet, Frühregen und Spätregen zur rechten Zeit, der uns die feste Ordnung der Erntewochen bewahrt.
  • Aber eure Missetaten hindern solches, und eure Sünden wenden das Gute von euch.
  • Eure Frevel haben diese Ordnung gestört, eure Sünden haben das Gute von euch ferngehalten.
  • Denn man findet unter meinem Volk Gottlose, die den Leuten nachstellen und Fallen zurichten, sie zu fangen, wie die Vogler tun.
  • Ja, Frevler gibt es in meinem Volk; sie lauern, gebückt wie Vogelsteller, Fallen stellen sie auf, Menschen wollen sie fangen.
  • Und ihre Häuser sind voller Tücke, wie ein Vogelbauer voller Lockvögel ist. Daher werden sie gewaltig und reich, fett und glatt.
  • Wie ein Korb mit Vögeln gefüllt ist, so sind ihre Häuser voll Betrug; dadurch sind sie mächtig und reich geworden,
  • Sie gehen mit bösen Stücken um; sie halten kein Recht, der Waisen Sache fördern sie nicht, daß auch sie Glück hätten, und helfen den Armen nicht zum Recht.
  • fett, feist. Auch sündigen sie durch ruchloses Tun. Das Recht pflegen sie nicht, dem Recht der Waisen verhalfen sie nicht zum Erfolg und die Sache der Armen entscheiden sie nicht.
  • Sollte ich denn solches nicht heimsuchen, spricht der HERR, und meine Seele sollte sich nicht rächen an solchem Volk, wie dies ist?
  • Sollte ich sie nicht heimsuchen — Spruch des HERRN — und an einem solchen Volk keine Vergeltung üben?
  • Es steht greulich und schrecklich im Lande.
  • Wüstes, Grässliches geschieht im Land:
  • Die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen in ihrem Amt, und mein Volk hat’s gern also. Wie will es euch zuletzt darob gehen?
  • Die Propheten weissagen Lüge und die Priester richten ihre Lehre nach ihnen aus; mein Volk aber liebt es so. Doch was werdet ihr tun, wenn es damit zu Ende geht?

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