Willkommen auf unserer Website, auf der wir die Bibel erforschen! Schön, Sie hier zu treffen!
Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
Sie können die Lesesprache ändern: uk ru en
Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Auflage 2017
Willst du dich, Israel, bekehren, spricht der HERR, so bekehre dich zu mir. Und so du deine Greuel wegtust von meinem Angesicht, so sollst du nicht vertrieben werden.
Wenn du umkehren willst, Israel — Spruch des HERRN — , darfst du zu mir umkehren; und wenn du deine Gräuel vor meinem Angesicht entfernst, brauchst du nicht zu fliehen.
Alsdann wirst du ohne Heuchelei recht und heilig schwören: So wahr der HERR lebt! und die Heiden werden in ihm gesegnet werden und sich sein rühmen.
Und schwörst du in Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit: So wahr der HERR lebt!, dann werden sich Völker mit ihm segnen und seiner sich rühmen.
Denn so spricht der HERR zu denen in Juda und zu Jerusalem: Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Hecken.
Denn so spricht der HERR zu den Leuten von Juda und zu Jerusalem: Nehmt Neuland unter den Pflug und sät nicht in die Dornen!
Beschneidet euch dem HERRN und tut weg die Vorhaut eures Herzens, ihr Männer in Juda und ihr Leute zu Jerusalem, auf daß nicht mein Grimm ausfahre wie Feuer und brenne, daß niemand löschen könne, um eurer Bosheit willen.
Beschneidet euch für den HERRN und entfernt die Vorhaut eures Herzens, ihr Leute von Juda und ihr Einwohner Jerusalems! Sonst bricht mein Zorn wie Feuer los; er brennt und niemand kann löschen — wegen der Bosheit eurer Taten.
Verkündiget in Juda und schreiet laut zu Jerusalem und sprecht: «Blaset die Drommete im Lande!« Ruft mit voller Stimme und sprecht: «Sammelt euch und laßt uns in die festen Städte ziehen!
Meldet es in Juda, lasst es hören in Jerusalem und sagt: Stoßt im Land ins Widderhorn, ruft aus voller Kehle und sagt: Sammelt euch! Wir wollen ziehen in die befestigten Städte!
Werft zu Zion ein Panier auf; fliehet und säumet nicht! Denn ich bringe ein Unglück herzu von Mitternacht und einen großen Jammer.
Stellt ein Feldzeichen auf: Nach Zion! Flüchtet, bleibt nicht stehen! Denn Unheil bringe ich von Norden und großes Verderben.
Es fährt daher der Löwe aus seiner Hecke, und der Verstörer der Heiden zieht einher aus seinem Ort, daß er dein Land verwüste und deine Städte ausbrenne, daß niemand darin wohne.
Der Löwe hat sich aus dem Dickicht erhoben, der Völkervernichter ist aufgebrochen; er hat seinen Ort verlassen, um dein Land zur Wüste zu machen. Deine Städte werden zerstört und niemand wird mehr darin wohnen.
Darum ziehet Säcke an, klaget und heulet; denn der grimmige Zorn des HERRN will sich nicht wenden von uns.
Darum legt Trauerkleider an, klagt und heult: Nein, der glühende Zorn des HERRN hat sich nicht von uns abgewandt.
Zu der Zeit, spricht der HERR, wird dem König und den Fürsten das Herz entfallen; die Priester werden bestürzt und die Propheten erschrocken sein.
An jenem Tag wird es geschehen — Spruch des HERRN: Vergehen wird der Mut des Königs und der Mut der Machthaber. Die Priester werden starr sein vor Schrecken, die Propheten werden sich entsetzen.
Ich aber sprach: Ach HERR HERR! du hast’s diesem Volk und Jerusalem weit fehlgehen lassen, da sie sagten: »Es wird Friede mit euch sein,« so doch das Schwert bis an die Seele reicht.
Und ich sagte: Ach, Herr und GOTT! Wahrhaftig, schwer hast du getäuscht dieses Volk und Jerusalem. Du sagtest: Frieden werdet ihr haben! und nun geht uns das Schwert an die Kehle.
Zu derselben Zeit wird man diesem Volk und Jerusalem sagen: »Es kommt ein dürrer Wind über das Gebirge her aus der Wüste, des Weges zu der Tochter meines Volks, nicht zum Worfeln noch zu Schwingen.
In jener Zeit wird man von diesem Volk und von Jerusalem sagen: Ein Glutwind von den Höhen in der Wüste ist losgebrochen gegen die Tochter, mein Volk; kein Wind zum Worfeln und Reinigen;
Ja, ein Wind kommt, der ihnen zu stark sein wird; da will ich denn auch mit ihnen rechten.
ein Wind, der viel heftiger ist, kommt auf meinen Befehl. Jetzt spreche ich selbst das Urteil über sie.
Siehe, er fährt daher wie Wolken, und seine Wagen sind wie ein Sturmwind, seine Rosse sind schneller denn Adler. Weh uns! wir müssen verstört werden.
Seht, wie Wettergewölk zieht er herauf, seine Wagen gleichen dem Sturm, seine Rosse sind schneller als Adler. Weh uns, wir sind verloren!
So wasche nun, Jerusalem, dein Herz von der Bosheit, auf daß dir geholfen werde. Wie lange wollen bei dir bleiben deine leidigen Gedanken?
Wasche dein Herz vom Bösen rein, Jerusalem, damit du gerettet wirst! Wie lange noch wohnen in dir deine frevelhaften Gedanken?
Denn es kommt ein Geschrei von Dan her und eine böse Botschaft vom Gebirge Ephraim.
Horcht nur, man meldet aus Dan, aus Efraims Bergland kündet man Unheil:
Saget an den Heiden, verkündiget in Jerusalem, daß Hüter kommen aus fernen Landen und werden schreien wider die Städte Juda’s.
Meldet den Nationen: Siehe! Lasst hören über Jerusalem: Belagerer kommen aus fernem Land, sie erheben gegen Judas Städte ihre Stimme.
Sie werden sich um sie her lagern wie die Hüter auf dem Felde; denn sie haben mich erzürnt, spricht der HERR.
Wie Feldwächter haben sie Juda umstellt; denn mir hat es getrotzt — Spruch des HERRN.
Das hast du zum Lohn für dein Wesen und dein Tun. Dann wird dein Herz fühlen, wie deine Bosheit so groß ist.
Dein Weg und deine Taten haben dir das eingebracht. Deine Bosheit ist schuld, dass es so bitter steht, dass es dich bis ins Herz trifft.
Wie ist mir so herzlich weh! Mein Herz pocht mir im Leibe, und habe keine Ruhe; denn meine Seele hört der Posaunen Hall und eine Feldschlacht
O mein Bauch, mein Bauch! Ich winde mich vor Schmerz. O meines Herzens Wände! Mein Herz tobt in mir; ich kann nicht schweigen. Denn ich höre Hörnerklang und Kriegsgeschrei;
und einen Mordschrei über den andern; denn das ganze Land wird verheert, plötzlich werden meine Hütten und meine Gezelte verstört.
Schlag auf Schlag schreit man, das ganze Land wird ver-wüstet. Plötzlich sind meine Zelte vernichtet, im Nu sind meine Zeltdecken dahin.
Wie lange soll ich doch das Panier sehen und der Posaune Hall hören?
Wie lange noch muss ich das Feldzeichen sehen, die Stimme des Widderhorns hören?
Aber mein Volk ist toll, und sie glauben mir nicht; töricht sind sie und achten’s nicht. Weise sind sie genug, Übles zu tun; aber wohltun wollen sie nicht lernen.
Ach, töricht ist mein Volk; mich kennen sie nicht. Sie sind unverständige Kinder, ja, sie sind ohne Einsicht. Sie wissen, wie man Böses tut, aber Gutes zu tun verstehen sie nicht.
Ich schaute das Land an, siehe, das war wüst und öde, und den Himmel, und er war finster.
Ich schaute die Erde und siehe: Sie war wüst und wirr. Ich schaute zum Himmel: Er war ohne sein Licht.
Ich sah die Berge an, und siehe, die bebten, und alle Hügel zitterten.
Ich schaute die Berge und siehe: Sie wankten und alle Hügel bebten.
Ich sah, und siehe, da war kein Mensch, und alle Vögel unter dem Himmel waren weggeflogen.
Ich schaute und siehe: Kein Mensch war da, auch alle Vögel des Himmels waren verschwunden.
Ich sah, und siehe, das Gefilde war eine Wüste; und alle Städte darin waren zerbrochen vor dem HERRN und vor seinem grimmigen Zorn.
Ich schaute und siehe: Das Gartenland war Wüste und all seine Städte waren zerstört, zerstört durch den HERRN, durch seinen glühenden Zorn.
Denn so spricht der HERR: Das ganze Land soll wüst werden, und ich will’s doch nicht gar aus machen.
Ja, so spricht der HERR: Das ganze Land soll zur Öde werden; doch völlig vernichten will ich es nicht.
Darum wird das Land betrübt und der Himmel droben traurig sein; denn ich habe es geredet, ich habe es beschlossen, und soll mich nicht reuen, will auch nicht davon ablassen.
Deswegen vertrocknet die Erde und verfinstert sich der Himmel droben, denn ich habe gesprochen und geplant, es reut mich nicht und ich nehme es nicht zurück.
Aus allen Städten werden sie vor dem Geschrei der Reiter und Schützen fliehen und in die dicken Wälder laufen und in die Felsen kriechen; alle Städte werden verlassen stehen, daß niemand darin wohnt.
Vor dem Lärm der Pferde und Bogenschützen flieht die ganze Stadt; sie gehen in Höhlen und sie steigen die Felsen hinauf. Verlassen ist jede Stadt, niemand wohnt mehr darin.
Was willst du alsdann tun, du Verstörte? Wenn du dich schon mit Purpur kleiden und mit goldenen Kleinoden schmücken und dein Angesicht schminken würdest, so schmückst du dich doch vergeblich; die Buhlen werden dich verachten, sie werden dir nach dem Leben trachten.
Du aber, was tust du, wenn du verwüstet bist? Wie kannst du in Purpur dich kleiden, mit Goldschmuck dich zieren, dir mit Schminke die Augen weiten? Umsonst machst du dich schön. Die Liebhaber verschmähen dich; sie trachten dir nach dem Leben.
Denn ich höre ein Geschrei als einer Gebärerin, eine Angst als einer, die in den ersten Kindesnöten ist, ein Geschrei der Tochter Zion, die da klagt und die Hände auswirft: »Ach, wehe mir! Ich muß schier vergehen vor den Würgern.
Ja, ich höre das Schreien wie von einer Frau in Wehen, Stöhnen wie von einer Erstgebärenden, das Schreien der Tochter Zion, die nach Atem ringt und die Hände ausstreckt: Weh mir, denn mein Leben endet durch Mörder!