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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Lutherbibel

  • Dann setzte Ijob seine Rede fort und sprach:
  • Und Hiob fuhr fort und hob an seine Sprüche und sprach:
  • So wahr Gott lebt, der mir mein Recht entzog, der Allmächtige, der meine Seele quälte:
  • So wahr Gott lebt, der mir mein Recht weigert, und der Allmächtige, der meine Seele betrübt;
  • Solange noch Atem in mir ist und Gottes Hauch in meiner Nase,
  • solange mein Odem in mir ist und der Hauch von Gott in meiner Nase ist:
  • soll Unrecht nicht von meinen Lippen kommen noch meine Zunge Falsches reden.
  • meine Lippen sollen nichts Unrechtes reden, und meine Zunge soll keinen Betrug sagen.
  • Fern sei es mir, euch Recht zu geben, ich gebe, bis ich sterbe, meine Unschuld nicht preis.
  • Das sei ferne von mir, daß ich euch recht gebe; bis daß mein Ende kommt, will ich nicht weichen von meiner Unschuld.
  • An meinem Rechtsein halte ich fest und lasse es nicht; mein Herz schilt keinen meiner Tage.
  • Von meiner Gerechtigkeit, die ich habe, will ich nicht lassen; mein Gewissen beißt mich nicht meines ganzen Lebens halben.
  • Mein Feind sei wie ein Frevler, mein Gegner wie ein Bösewicht.
  • Aber mein Feind müsse erfunden werden als ein Gottloser, und der sich wider mich auflehnt, als ein Ungerechter.
  • Denn was ist des Ruchlosen Hoffen, wenn er dahingeht, wenn Gott das Leben von ihm nimmt?
  • Denn was ist die Hoffnung des Heuchlers, wenn Gott mit ihm ein Ende macht und seine Seele hinreißt?
  • Wird Gott sein Schreien hören, wenn über ihn die Drangsal kommt?
  • Meinst du, das Gott sein Schreien hören wird, wenn die Angst über ihn kommt?
  • Kann er sich des Allmächtigen erfreuen und Gott anrufen zu jeder Zeit?
  • Oder kann er an dem Allmächtigen seine Lust haben und Gott allezeit anrufen?
  • Ich will euch belehren über Gottes Tun, nicht verhehlen, was der Allmächtige plant.
  • Ich will euch lehren von der Hand Gottes; und was bei dem Allmächtigen gilt, will ich nicht verhehlen.
  • Seht, ihr habt es alle selbst gesehen. Warum führt ihr nichtige Reden?
  • Siehe, ihr haltet euch alle für klug; warum bringt ihr denn solch unnütze Dinge vor?
  • Das ist des Frevlers Anteil bei Gott, der Gewalttätigen Erbe, das sie vom Allmächtigen empfangen:
  • Das ist der Lohn eines gottlosen Menschen bei Gott und das Erbe der Tyrannen, das sie von dem Allmächtigen nehmen werden:
  • Werden zahlreich seine Söhne, fürs Schwert sind sie bestimmt; nie werden seine Kinder satt an Brot.
  • wird er viele Kinder haben, so werden sie des Schwertes sein; und seine Nachkömmlinge werden des Brots nicht satt haben.
  • Was übrig bleibt, wird durch den Tod begraben und seine Witwen weinen nicht.
  • Die ihm übrigblieben, wird die Seuche ins Grab bringen; und seine Witwen werden nicht weinen.
  • Häuft er auch Silber auf wie Staub und beschafft er sich Kleider wie Lehm:
  • Wenn er Geld zusammenbringt wie Staub und sammelt Kleider wie Lehm,
  • Er schafft sie zwar an, doch anziehen wird sie der Gerechte, das Silber wird der Schuldlose erben.
  • so wird er es wohl bereiten; aber der Gerechte wird es anziehen, und der Unschuldige wird das Geld austeilen.
  • Er baut wie die Motte sein Haus und wie die Hütte, die der Wächter aufstellt.
  • Er baut sein Haus wie eine Spinne, und wie ein Wächter seine Hütte macht.
  • Reich legt er sich schlafen, nichts ist ihm genommen. Macht er die Augen auf, ist nichts mehr da.
  • Der Reiche, wenn er sich legt, wird er’s nicht mitraffen; er wird seine Augen auftun, und da wird nichts sein.
  • Schrecken holt ihn ein wie eine Wasserflut, der Sturmwind trägt ihn fort bei Nacht.
  • Es wird ihn Schrecken überfallen wie Wasser; des Nachts wird ihn das Ungewitter wegnehmen.
  • Der Ostwind hebt ihn hoch, er muss dahin, er weht ihn weg von seinem Ort.
  • Der Ostwind wird ihn wegführen, daß er dahinfährt; und Ungestüm wird ihn von seinem Ort treiben.
  • Er stürzt sich auf ihn schonungslos, seiner Gewalt will er entfliehen.
  • Er wird solches über ihn führen und wird sein nicht schonen; vor seiner Hand muß er fliehen und wieder fliehen.
  • Man klatscht über ihn in die Hände und pfeift ihn aus an seinem Ort.
  • Man wird über ihn mit den Händen klatschen und über ihn zischen, wo er gewesen ist.

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