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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Lutherbibel

  • Ein Weisheitslied Asafs. Warum, Gott, hast du uns für immer verstoßen, warum raucht dein Zorn gegen die Herde deiner Weide?
  • Eine Unterweisung Asaphs. Gott, warum verstößest du uns so gar und bist so grimmig zornig über die Schafe deiner Weide?
  • Gedenke deiner Gemeinde, die du vorzeiten erworben, die du ausgelöst als Stamm, dir zum Erbe, des Bergs Zion, auf dem du Wohnung genommen!
  • Gedenke an deine Gemeinde, die du vor alters erworben und dir zum Erbteil erlöst hast, an den Berg Zion, darauf du wohnest.
  • Erhebe deine Schritte zu den bleibenden Trümmern! Der Feind hat im Heiligtum alles verwüstet.
  • Hebe auf deine Schritte zu dem, was so lange wüst liegt. Der Feind hat alles verderbt im Heiligtum.
  • Deine Widersacher lärmten mitten in der Stätte deiner Gegenwart, ihre Feldzeichen stellten sie als Zeichen auf.
  • Deine Widersacher brüllen in deinen Häusern und setzen ihre Götzen darein.
  • Es sah aus, wie wenn man hochschwingt die Äxte im Dickicht des Waldes,
  • Man sieht die Äxte obenher blinken, wie man in einen Wald haut;
  • so zerschlugen sie all das Schnitzwerk mit Beil und Hacke.
  • sie zerhauen alle seine Tafelwerke mit Beil und Barte.
  • Sie legten an dein Heiligtum Feuer, entweihten die Wohnung deines Namens bis auf den Grund.
  • Sie verbrennen dein Heiligtum; sie entweihen und werfen zu Boden die Wohnung deines Namens.
  • Sie sagten in ihrem Herzen: Wir schlagen alles zusammen! Sie verbrannten alle Stätten der Gegenwart Gottes im Land.
  • Sie sprechen in ihrem Herzen: «Laßt uns sie plündern!« Sie verbrennen alle Häuser Gottes im Lande.
  • Zeichen für uns sehen wir nicht, es ist kein Prophet mehr da, niemand mehr ist bei uns, der weiß, wie lange noch.
  • Unsere Zeichen sehen wir nicht, und kein Prophet predigt mehr, und keiner ist bei uns, der weiß, wie lange.
  • Wie lange, Gott, darf der Bedränger noch schmähen, darf der Feind für immer deinen Namen lästern?
  • Ach Gott, wie lange soll der Widersacher schmähen und der Feind deinen Namen so gar verlästern?
  • Warum ziehst du deine Hand zurück und deine Rechte? Hol sie heraus aus deinem Gewand und mach ein Ende!
  • Warum wendest du deine Hand ab? Ziehe von deinem Schoß deine Rechte und mache ein Ende.
  • Doch Gott ist mein König von alters her, Taten der Rettung wirkt er mitten auf der Erde.
  • Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.
  • Du hast mit deiner Macht das Meer zerspalten, die Häupter der Drachen über den Wassern zerschmettert.
  • Du zertrennst das Meer durch dein Kraft und zerbrichst die Köpfe der Drachen im Wasser.
  • Du hast die Köpfe des Leviatan zermalmt, ihn zum Fraß gegeben den Ungeheuern der See.
  • Du zerschlägst die Köpfe der Walfische und gibst sie zur Speise dem Volk in der Einöde.
  • Du hast Quellen und Bäche hervorbrechen lassen, du hast Ströme austrocknen lassen, die sonst nie versiegen.
  • Du lässest quellen Brunnen und Bäche; du lässest versiegen starke Ströme.
  • Dein ist der Tag, dein auch die Nacht, du hast hingestellt eine Leuchte und die Sonne.
  • Tag und Nacht ist dein; du machst, daß Sonne und Gestirn ihren gewissen Lauf haben.
  • Du hast festgesetzt alle Grenzen der Erde, Sommer und Winter, du hast sie gebildet.
  • Du setzest einem jeglichen Lande seine Grenze; Sommer und Winter machst du.
  • Denk daran: Der Feind schmäht den HERRN, ein törichtes Volk lästert deinen Namen.
  • So gedenke doch des, daß der Feind den HERRN schmäht und ein töricht Volk lästert deinen Namen.
  • Gib das Leben deiner Taube nicht dem Raubtier preis, das Leben deiner Armen vergiss nicht für immer!
  • Du wollest nicht dem Tier geben die Seele deiner Turteltaube, und der Herde deiner Elenden nicht so gar vergessen.
  • Schau auf den Bund, denn die finsteren Plätze des Landes sind voll mit Auen der Gewalt!
  • Gedenke an den Bund; denn das Land ist allenthalben jämmerlich verheert, und die Häuser sind zerrissen.
  • Der Bedrückte gehe nicht beschämt davon, der Elende und der Arme lobe deinen Namen.
  • Laß den Geringen nicht mit Schanden davongehen; laß die Armen und Elenden rühmen deinen Namen.
  • Steh auf, Gott, führe deinen Streit! Gedenke, wie die Toren dich den ganzen Tag verhöhnen!
  • Mache dich auf, Gott, und führe aus deine Sache; gedenke an die Schmach, die dir täglich von den Toren widerfährt.
  • Vergiss nicht das Geschrei deiner Gegner, das Toben deiner Widersacher, das ständig emporsteigt.
  • Vergiß nicht des Geschreis deiner Feinde; das Toben deiner Widersacher wird je länger, je größer.

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