Willkommen auf unserer Website, auf der wir die Bibel erforschen! Schön, Sie hier zu treffen!
Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!

Sie können die Lesesprache ändern: uk ru en


Parallellesung der Bibel

← (Das Buch Hiob (Ijob) 18) | (Das Buch Hiob (Ijob) 20) →

Lutherbibel

Auflage 2017

  • Hiob antwortete und sprach:
  • Da antwortete Ijob und sprach:
  • Wie lange plagt ihr doch meine Seele und peinigt mich mit Worten?
  • Wie lange noch wollt ihr meine Seele quälen und mich mit Worten niedertreten?
  • Ihr habt mich nun zehnmal gehöhnt und schämt euch nicht, daß ihr mich also umtreibt.
  • Zum zehnten Mal schon schmäht ihr mich und schämt euch nicht, mich zu beleidigen.
  • Irre ich, so irre ich mir.
  • Ging ich wirklich unwissend fehl, mein Fehltritt weilt doch allein bei mir.
  • Wollt ihr wahrlich euch über mich erheben und wollt meine Schmach mir beweisen,
  • Wollt ihr wirklich groß tun gegen mich und mir meine Schmach beweisen?
  • so merkt doch nun einmal, daß mir Gott Unrecht tut und hat mich mit seinem Jagdstrick umgeben.
  • Erkennt doch, dass Gott mich niederdrückt, da er sein Netz rings um mich warf.
  • Siehe, ob ich schon schreie über Frevel, so werde ich doch nicht erhört; ich rufe, und ist kein Recht da.
  • Seht! Schreie ich: Gewalt!, wird mir keine Antwort, rufe ich um Hilfe, gibt es kein Recht.
  • Er hat meinen Weg verzäunt, daß ich nicht kann hinübergehen, und hat Finsternis auf meinen Steig gestellt.
  • Meinen Pfad hat er versperrt; ich kann nicht weiter, Finsternis legt er auf meine Wege.
  • Er hat meine Ehre mir ausgezogen und die Krone von meinem Haupt genommen.
  • Meiner Ehre hat er mich entkleidet, die Krone mir vom Haupt genommen.
  • Er hat mich zerbrochen um und um und läßt mich gehen und hat ausgerissen meine Hoffnung wie einen Baum.
  • Er brach mich ringsum nieder, ich muss dahin; er riss mein Hoffen aus wie einen Baum.
  • Sein Zorn ist über mich ergrimmt, und er achtet mich für seinen Feind.
  • Seinen Zorn ließ er gegen mich entbrennen, gleich seinen Gegnern gelte ich ihm.
  • Seine Kriegsscharen sind miteinander gekommen und haben ihren Weg wider mich gebahnt und haben sich um meine Hütte her gelagert.
  • Vereint rückten seine Scharen an, bahnten gegen mich ihren Weg, lagerten sich rings um mein Zelt.
  • Er hat meine Brüder fern von mir getan, und meine Verwandten sind mir fremd geworden.
  • Meine Brüder hat er von mir entfernt, meine Bekannten sind mir entfremdet.
  • Meine Nächsten haben sich entzogen, und meine Freunde haben mein vergessen.
  • Meine Verwandten, Bekannten blieben aus, die Gäste meines Hauses haben mich vergessen.
  • Meine Hausgenossen und meine Mägde achten mich für fremd; ich bin unbekannt geworden vor ihren Augen.
  • Als Fremder gelte ich meinen Mägden, von anderem Stamm bin ich in ihren Augen.
  • Ich rief meinem Knecht, und er antwortete mir nicht; ich mußte ihn anflehen mit eigenem Munde.
  • Rufe ich meinen Knecht, so antwortet er nicht; mit eigenem Mund muss ich ihn anflehen.
  • Mein Odem ist zuwider meinem Weibe, und ich bin ein Ekel den Kindern meines Leibes.
  • Mein Atem ist meiner Frau zuwider; die Söhne meiner Mutter ekelt es vor mir.
  • Auch die jungen Kinder geben nichts auf mich; wenn ich ihnen widerstehe, so geben sie mir böse Worte.
  • Selbst Unmündige verachten mich, stehe ich auf, verhöhnen sie mich.
  • Alle meine Getreuen haben einen Greuel an mir; und die ich liebhatte, haben sich wider mich gekehrt.
  • Alle meine Gefährten verabscheuen mich, die ich liebe, lehnen sich gegen mich auf.
  • Mein Gebein hanget mir an Haut und Fleisch, und ich kann meine Zähne mit der Haut nicht bedecken.
  • An Haut und Fleisch klebt mein Gebein, nur die Haut an meinen Zähnen blieb.
  • Erbarmet euch mein, erbarmet euch mein, ihr meine Freunde! denn die Hand Gottes hat mich getroffen.
  • Erbarmt, erbarmt euch meiner, ihr, meine Freunde! Denn Gottes Hand hat mich getroffen.
  • Warum verfolgt ihr mich gleich wie Gott und könnt meines Fleisches nicht satt werden?
  • Warum verfolgt ihr mich wie Gott, warum werdet ihr an meinem Fleisch nicht satt?
  • Ach, daß meine Reden geschrieben würden! ach, daß sie in ein Buch gestellt würden!
  • Würden meine Worte doch geschrieben, würden sie doch in ein Buch eingeritzt,
  • mit einem eisernen Griffel auf Blei und zum ewigem Gedächtnis in einen Fels gehauen würden!
  • mit eisernem Griffel und mit Blei, für immer gehauen in den Fels.
  • Aber ich weiß, daß mein Erlöser lebt; und als der letzte wird er über dem Staube sich erheben.
  • Doch ich, ich weiß: Mein Erlöser lebt, als Letzter erhebt er sich über dem Staub.
  • Und nachdem diese meine Haut zerschlagen ist, werde ich ohne mein Fleisch Gott sehen.
  • Ohne meine Haut, die so zerfetzte, und ohne mein Fleisch werde ich Gott schauen.
  • Denselben werde ich mir sehen, und meine Augen werden ihn schauen, und kein Fremder. Darnach sehnen sich meine Nieren in meinem Schoß.
  • Ihn selber werde ich dann für mich schauen; meine Augen werden ihn sehen, nicht mehr fremd. Meine Nieren verzehren sich in meinem Innern.
  • Wenn ihr sprecht: Wie wollen wir ihn verfolgen und eine Sache wider ihn finden?
  • Wenn ihr sagt: Wie wollen wir ihn verfolgen und den Grund der Sache an ihm finden!,
  • so fürchtet euch vor dem Schwert; denn das Schwert ist der Zorn über die Missetaten, auf daß ihr wisset, daß ein Gericht sei.
  • dann bangt für euch selber vor dem Schwert; denn brennender Zorn verdient das Schwert, damit ihr wisst: Es gibt ein Gericht.

  • ← (Das Buch Hiob (Ijob) 18) | (Das Buch Hiob (Ijob) 20) →

    Update-Verlauf Update-Verlauf

    © UA biblenet - 2026